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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

1:1 macht Tom Wagner nicht richtig glücklich

30.03.2015

Cloppenburg /Mainz Ein 1:1 ist manchmal auch für Fußball-Profis ein gutes Ergebnis. Aber nicht, wenn man, wie Tom Wagner aus Höltinghausen, als Gast des Aktuellen Sportstudios auf die Torwand schießt und gerne Tagessieger werden möchte.

„Ich bin schon sehr enttäuscht und traurig, dass es nicht geklappt hat“, sagt der 17-jährige Gymnasiast. Sein Kontrahent Martin Knura – er war für den Studiogast Bonita Mersiades eingesprungen – traf mit seinem letzten Schuss zum 1:0. So musste Tom Wagner, um ein Sportwochenende seiner Wahl zu gewinnen und am Saisonende ins große Finale zu kommen, zwei Treffer links oben erzielen. Leider reichte es nicht. Mit seinem letzten Schuss – „da war der Druck weg und plötzlich ging es locker“ – traf er zum 1:1-Ausgleich. Der Trost von Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein war ihm gewiss. Aber er ärgerte sich später schon über die weniger gelungenen beiden ersten Versuche.

Dabei war alles zuvor glänzend gelaufen. Die Fahrt zusammen mit Mutter Carmen und Freundin Laura nach Mainz lief reibungslos. Die Unterbringung im Hotel war optimal, gegen 20 Uhr wurden sie per Taxi zum Studio abgeholt. Im Aufenthaltsbereich wurden sie bestens umsorgt.

„In einem Nebenraum konnte ich mich auf eine Torwand einspielen. Das hat sehr gut geklappt, ich habe mich vor allem auf rechts unten konzentriert, da gelangen mir sogar einmal vier Treffer in Folge. So war ich durchaus optimistisch“, sagte Wagner.

Gegen 22.10 Uhr erhielt er eine Nachricht per Handy vom 3:0-Sieg seiner A-Junioren im Derby gegen Hansa Friesoythe, und als dann kurz vor dem Wettkampf die Grußbotschaft seiner Mannschaftskollegen und des Trainers Maik Stolzenberger eingespielt wurde, war er natürlich zusätzlich angespornt.

„Es sieht so einfach aus. Aber als ich dann im Studio stand vor den Kameras und vor den vielen Zuschauern, da werden einem dann doch die Knie etwas weicher“, fand Wagner einen Grund für die ersten beiden nicht so tollen Versuche rechts unten. Er steigerte sich, hatte Pech mit einem Kantentreffer und dass sein Gegner, der zunächst wenig traf, mit dem letzten Schuss Wagners Sieg verhinderte. „Er hat sich nachher sogar bei mir entschuldigt. Aber das ist Sport“, sagte Wagner, der vor allem die vielen ungewöhnlichen Eindrücke des Tages nicht missen möchte.

„Der Blick hinter die Kulissen, die tolle Betreuung, den Ablauf einer solchen Sendung mitzuerleben und was sich danach abspielte, als sich alle Verantwortlichen im Aufenthaltsraum trafen und die Sendung kritisch bewerteten, war schon beeindruckend“, sagte der 17-Jährige, der sich vor und nach der Sendung auch sehr gut mit der Moderatorin verstand. „Als sie mich nach meinem Lieblingsspieler gefragt hatte, und ich Zlatan Ibrahimovic antwortete, fragte sie mich im Scherz, ob ich auch einen Knall hätte“, sagt Wagner und lacht.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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