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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Freundschaftsspiel: 23 Schiedsrichter auf dem Feld

10.06.2016

Bösel Rockmusik von ­AC/DC schallt über den Platz, der Bundesliga-Schiri Frank Willenborg läuft zielstrebig zur Mitte des Fußballplatzes. Hinter ihnen folgen Einlaufkinder und – viele weitere Schiedsrichter. „Wir machen ein bisschen mehr draus als sonst“, sagt Rainer Oltmann, Schiedsrichterobmann des SV Bösel und Torhüter auf dem Platz. An diesem Freitag ab 19 Uhr treten die beiden Mannschaften der Schiedsrichtervereinigungen Nord und Süd im Bürgermeister-Elsen-Stadion in Bösel gegeneinander an.

Abseits? Drin oder nicht drin? War das ein Foul? Damit bei so vielen Schiedsrichtern auf dem Feld, die sicherlich alle eine fachliche Meinung haben, keine Diskussionen aufkommen, wird Bundesliga-Schiedsrichter Frank Willenborg, der gebürtig aus Gehlenberg stammt, bei diesem Spiel pfeifen. Der heute in Osnabrück lebende Realschullehrer ist jüngst zum Bundesliga-Schiedsrichter berufen worden und wird in der kommenden Saison in den großen Stadion der Republik Bundesliga-Partien leiten.

An diesem Freitag läuft es eine Nummer kleiner, ob Frank Willenborg auch Karten zücken muss, wird sich zeigen. „Vor zwei Jahren haben wir schon einmal diskutiert. Wenn ich auf dem Platz was sehe, dann sage ich das auch. Als Spieler war ich nicht immer der ruhigste“, erinnert sich Rainer Oltmann. Jetzt habe er aber gelernt, damit umzugehen.

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Der Böseler hofft auf viele Zuschauer. So werde der DFB-Schiri bestimmt auch einige Fans und ehemalige Weggefährten ziehen. Auch aus dem Kreis der Sportler wollen einige vorbeischauen. Außerdem sei etwas mehr Werbung gemacht worden. „Wenn wir hundert Zuschauer haben, dann sind wir schon mehr als glücklich.“ Für die, die kommen, wurde am Donnerstag noch viel vorbereitet. „Wir mussten Trikots organisieren, CD-Player sowie einen Koch und Getränke“, zählt der Schiedsrichter auf.

Die Chancen, das Heimspiel für sich entscheiden zu können, stünden für die Nord-Schiris gut. „Wir haben viele Spieler, die noch voll im Saft stehen und welche, die ihre Erfahrung einbringen“, findet Rainer Oltmann. Er selbst lasse sich nicht aus der Ruhe bringen: „Es soll ja nur Spaß machen.“ Trotzdem fiebert er dem Anpfiff der Partie Schiris gegen Schiris schon entgegen: „Ich freue mich schon wie verrückt.“

Sascha Sebastian Rühl Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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