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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Abschlussprobleme im Kampf um Anschluss

17.10.2014

Cloppenburg Sie müssen sich am Riemen reißen, weil sie nicht abreißen lassen wollen: Für die Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg geht es am Sonntag im schweren Heimspiel gegen den Tabellenzweiten 1. FC Lübars (Anpfiff: 11 Uhr) darum, die Spitze nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren. Fünf Punkte Rückstand auf Werder Bremen haben die Spielerinnen der Trainer Tanja Schulte und Luc Diamesso bereits, und der Tabellenführer dürfte am Sonntag im Heimspiel gegen den Vorletzten Union Berlin die nächsten drei Zähler verbuchen.

Wenn das Team um Kapitänin Eve Chandraratne nicht schon in der Winterpause alle Aufstiegsträume begraben will, muss es sich im Vergleich zur zweiten Halbzeit im Heimspiel gegen Turbine Potsdam II (0:1) mächtig steigern. Zumal anschließend die Spiele beim Tabellendritten FSV Gütersloh sowie gegen die stark eingeschätzten Teams VfL Wolfsburg II und SV Meppen anstehen. Sie kommen früh, aber sie lassen sich nicht aufhalten: die Wochen der Wahrheit. Wohin führt der Weg der BVC-Fußballerinnen?

„Im Grunde hilft uns momentan nur ein Sieg“, sagt Schulte. „Zwar wird auch Werder noch im Laufe der Saison Probleme bekommen, aber der Abstand darf bis dahin nicht zu groß sein.“

Dafür, dass er nicht weiter wächst, sollen auch einige Spielerinnen sorgen, die nicht zu 100 Prozent fit sind. Die schon lange angeschlagenen Katarina Kolar, Eve Chandraratne, Agnieszka Winczo und Torhüterin Dominika Wylezek werden wohl aus Mangel an Alternativen ebenso auflaufen wie Nina Brüggemann, die seit Kurzem Oberschenkel-Probleme plagen. Imke Wübbenhorst (doppelter Bänderriss) muss dagegen erneut passen. Die Innenverteidigerin will spielen, musste aber das Training abbrechen.

„Die Voraussetzungen sind nicht optimal, und der 1. FC Lübars ist für mich wegen seiner starken Offensive ein Geheimfavorit auf den Titel“, sagt Schulte. „Ich will aber nicht schwarzmalen. Wenn wir an die gute erste Hälfte im Spiel gegen Potsdam anknüpfen, ist einiges möglich. Aber unsere Chancenverwertung muss sich verbessern, sonst wird es ganz schwer.“

Wie schwer es der BVC mit dem von Hertha BSC unterstützten Club aus dem Berliner Stadtteil Reinickendorf haben wird, lässt die Zwischenbilanz der Gäste erahnen. Nach einer Niederlage bei Werder Bremen am ersten Spieltag siegte die Mannschaft um Ex-BVC-Spielerin Aylin Yaren dreimal in Folge, unter anderem 3:0 beim VfL Bochum.

Ob der BVC seine frühere Spielerin und Stürmerin Erika Szuh in den Griff kriegt, dürfte mitentscheidend dafür sein, wer beim großen Wiedersehen das Nachsehen hat – und sich vorsehen muss, nicht frühzeitig aus dem Aufstiegsrennen auszuscheiden.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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