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Königsschießen: Adler fällt nach 800 Schüssen aus seinem Horst

01.06.2015

Elisabethfehn Es war nach fast vier Stunden der 800. Schuss, der für Schützenschwester Annette Schulte zum gewünschten Erfolg führte. Länger konnte sich der Adler in seinem Horst beim Königsschießen des Schützenvereins Elisabethfehn am Sonnabend auf dem Dorfgemeinschaftsplatz nicht mehr halten und fiel aus seinem Horst.

Damit stand fest, dass Schulte die neue Schützenkönigin des Vereins ist. Großer Jubel herrschte bei den vielen Besuchern. „Das war ganz schön spannend. Es ist schön, dass wir wieder eine Majestät haben. Nun steht einem rauschenden Volksschützenfest nichts mehr entgegen“, sagte der sichtlich erleichterte Vorsitzende Manfred Bothe.

Bevor das Adlerschießen aber überhaupt beginnen konnte, überzeugten sich noch einige Schützen vom guten Zustand des Adlers. Einmal mehr hatte Alfred Sibum ihn gebaut. Bunt angemalt hatten das hölzerne Federvieh die Kinder aus der Goldammerstraße.

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Um 16 Uhr begann am Sonnabend dann das                     Schießen auf den Adler. Die amtierende Königin Anita Pastoor eröffnete den Wettkampf.

Danach wurden dem Adler von den Schützen nach und nach die Flügel gestutzt. Es fiel Teil um Teil. Den Reichsapfel holte sich Sven Lübke, das Zepter Mareike Lübke, die rechte Schwinge Martin Bothe und die linke Schwinge Klaus Janetzki.

Bei der Jugend holte sich Kristina Haak nicht nur die Königswürde, sondern sie wurde auch Scheibenkönigin.

Die feierliche Proklamation der neuen Würdenträger erfolgt nun auf dem Volksschützenfest, das am Sonnabend und Sonntag, 13. und 14. Juni, in Elisabethfehn gefeiert wird. Am Sonnabend, 13. Juni, wird um 13.15 Uhr die neue Königin Annette Schulte von ihrem Domizil an der Gebhardstraße abgeholt. Dort findet auch die Inthronisierung statt. Am Abend gibt es um 20 Uhr den großen Festball.

Am Sonntag, 14. Juni, werden um 14 Uhr die befreundeten und auswärtigen Vereine begrüßt. Das Schützenfest in Elisabethfehn endet mit einem gemütlichen Beisammensein im Festzelt.

Zuvor heißt es aber am Freitag, 12. Juni, ab 21 Uhr noch „E’fehn rockt“.

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