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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball: Ein „heißer“ Wintertag in Hohefeld

23.06.2018

Altenoythe /Cloppenburg Der damalige Fußball-Kreisklassist SV Altenoythe spielte in der Saison 1965/1966 eine seiner besten Pokalspielzeiten in der Vereinsgeschichte. Seinerzeit firmierten auch die Bezirkspokalspiele unter dem Deckmantel des DFB. Dort kämpften sich die Hohefelder in jener Saison bis in die vorletzte Runde. Der Gegner war der Verbandsligist BV Cloppenburg. Dies bedeutete eine hammerharte Aufgabe für den krassen Außenseiter. Das Spiel wurde am 6. Januar 1966 angepfiffen. Über die Zuschauerkulisse gibt es unterschiedliche Quellen. Im damaligen Spielbericht der NWZ heißt es, dass über 500 Zuschauer das Spiel sahen. In der Chronik des SV Altenoythe zum 50-jährigen Jubiläum des Clubs steht geschrieben, dass rund 1000 Zuschauer den Weg nach Altenoythe fanden.

So, oder so: Die Anlage des SV Altenoythe platzte aus allen Nähten, denn das Duell besaß eine enorme Zugkraft.

Die Altenoyther schickten folgende Elf ins Rennen: A. Stoff, Brand, Wieborg, Blome, Cloppenburg, Lücking, Sprock, H. Stoff, Schwienhorst, Bernemann und Tholen.

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Die Cloppenburger traten in folgender Aufstellung an: Malcherek, Kern, Ebel, Lukas, Gärtner, Schollmeier, Wegmann, Schlangen, Rüve, Niehe und Thölken. In der von Schiedsrichter Hosemann geleiteten Begegnung zeigten die Altenoyther keinerlei „Muffe“ vor dem BVC. Sie versuchten die Cloppenburger mit einer mutigen Spielweise zu beeindrucken. Dies haute ganz gut hin, allerdings nicht beim gegnerischen Schlussmann Siegfried Malcherek, Dieser zeigte sich einmal mehr glänzend aufgelegt. Er bewahrte sein Team mit einigen Aktionen vor einem möglichen Rückstand. Dann schlugen die Gäste zu: Thölken brachte sein Team nach Vorarbeit von Rüve in Führung. Nur sechzig Sekunden später holte Malcherek den Ball aus seinem Kasten, als Blome zuvor das runde Leder über die Torlinie gedrückt hatte. Aber das Tor zählte nicht, da dem Treffer eine Abseitsstellung vorausgegangen war. Auch in der Folgezeit erspielten sich die Altenoyther Möglichkeiten. Die dickste Chance ließ Tholen aus, als er eine Hereingabe von Schwienhorst am leeren Tor vorbei köpfte (30.).

In der zweiten Halbzeit versuchten die Hausherren weiterhin ihr Glück. Doch innerhalb kürzester Zeit zogen die Cloppenburger durch Tore von Rüve und Schlangen auf 3:0 davon. Der BVC versuchte nun, das Ergebnis zu verwalten, während die Altenoyther unverdrossen um den Anschlusstreffer kämpften. Mit einer Pferdelunge ausgestattet, versuchten sie auf dem hartgefrorenen Boden den Anschlusstreffer zu markieren. Gerade in den letzten zwanzig Minuten standen die Aussichten auf einen Torerfolg nicht schlecht. Die Hohefelder erspielten sich sechs Ecken, die jedoch allesamt nichts einbrachten.

Am Ende war das Pokalabenteuer des SVA zwar ausgeträumt, doch die Altenoyther gingen gegen den damaligen Tabellendritten der Verbandsliga mit erhobenem Hauptes vom Feld. Die Altenoyther schrieben dennoch Vereinsgeschichte. Sie feierten 1966 den Gewinn der Kreismeisterschaft.

Der BV Cloppenburg startete dagegen im Pokal richtig durch. Die Cloppenburger gewannen einige Monate später den Bezirkspokal. Im Finale, welches in Bethen angepfiffen wurde, bezwangen sie die Spielvereinigung 05 Wilhelmshaven 2:0 (0:0). Die Tore erzielten Peter Schollmeier und Hans-Georg Wessels. Ein Jahr später holte der BVC erneut den Bezirkspokal. Im Endspiel gab es gegen TSR Wilhelmshaven einen 2:1-Erfolg zu feiern.

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