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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

SV Altenoythe zieht in zweite Runde ein

29.07.2019

Altenoythe Das gibt bestimmt Rückenwind für den Ligastart: Die Fußballer des SV Altenoythe haben am Samstag ihren ewigen Rivalen Hansa Friesoythe in der ersten Runde des Bezirkspokals geschlagen. Vor eigener Kulisse besiegten sie den Landesliga-Absteiger mit 5:4 nach Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden.

Es war sicherlich nicht das emotionalste Aufeinandertreffen der beiden Clubs, aber spannend war es trotzdem. Auf Tore mussten die Zuschauer im ersten Abschnitt allerdings verzichten, obwohl es auf beiden Seiten Abschlussmöglichkeiten gab. Dabei kam Hansa zu zwei Lattentreffern (8., 16). Die dickste Möglichkeit davon war die in der 16. Minute, als Lukas Ostermann auf Lucas Duen zurücklegte, der mit seinem Schuss allerdings nur den Querbalken traf. Kurz zuvor hatte der SVA eine gute Gelegenheit gehabt (16.). Zwei Minuten später lag der Ball nach einem Ostermann-Kopfball im Altenoyther Tor. Aber der Schiedsrichter hatte dem Treffer die Anerkennung verweigert. Er hatte zuvor wohl ein Foulspiel gesehen.

In der 24. Minute köpfte Gerrit Thomes nach einer Ecke den Ball über das Tor. Dann besaßen die Altenoyther zwei Gelegenheiten, in Führung zu gehen. Erst war es Arthur Lazowski, der den Ball über das Friesoyther Tor hämmerte (33.), ehe sich Bernd Banemann aus bester Lage dazu entschloss, den Ball per Kopf abzulegen, anstatt die „Murmel“ auf die Hansa-Kiste zu jagen. Der Ball kam zwar zu Maik Nirwing, aber der Winkel war so spitz, dass dessen Schuss ans Außennetz flog (37.). Hansa zeigte sich im ersten Abschnitt vor allem bei Standards brandgefährlich. So auch in der 39. Minute, als Maycoll Canizalez und später in der Nachspielzeit Andre Thoben (45.+2) jeweils nach Ecken ihre Versuche über das Tor setzten. In der 44. Minute hatten die Hohefelder schon die Jubel-Faust in die Höhe gereckt, aber Nirwings Schuss wurde im letzten Moment von Nicolas Hofmann geblockt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte erstmal Hansa mehr vom Spiel. In der 46. Minute hatte sich Ostermann schön auf rechts durchgesetzt. Sein Pass landete bei Sören Hinrichs, der aber den Ball nicht richtig traf. In der 60. Minute machte sich Janek Siderkiewicz auf, die Hohefelder Abwehr zu düpieren. Nach seinem Solo traf er eiskalt zur Gästeführung.

Der Torjubel bei den Friesoyther Fans war kaum verstummt, da brandete erneut großer Jubel im weiten Rund auf. Doch diesmal beim harten Kern des Altenoyther Anhangs. Kevin Grammel war per Heber das 1:1 gelungen (62.). Nun zeigte sich Hansa ganz kurz von der Rolle, denn nur eine Minute später wäre Nirwing fast der Führungstreffer geglückt, wenn Adelaid Thaci nicht in höchster Not geklärt hätte.

Auf der Gegenseite brannte in der 71. Minute der Baum. Der durchbrechende Siderkiewicz war im Zweikampf mit Kevin Tholen zu Fall gekommen. Der Referee entschied auf Elfmeter. Allerdings ahnte Wittstruck die Ecke des anschließend schwach getretenen Strafstoßes von Thomes und parierte (73.). Die Parade seines Keepers gab dem SVA Auftrieb, obwohl die Hausherren sich nur fünf Minuten später von Friesoythe auskontern ließen. Thomes bediente den jungen Duen, der den Ball aber neben das Tor setzte.

Vor dem Hansa-Tor wurde es ebenfalls kribbelig. Hofmann wäre nach einer Hohefelder Hereingabe fast ein Eigentor unterlaufen (79.), und Torhüter Carsten Hackstette lenkte per Glanztat einen strammen Schuss von Lazowski über das Tor. In der Nachspielzeit wechselte Friesoythes Trainer Hammad El-Arab seinen Torhüter Hackstette aus und brachte dafür Wojciech Wilhelm. Eine Auswechslung, die Hackstette sichtbar gar nicht schmeckte. Doch El-Arab erhoffte sich von Wilhelm wohl die eine oder andere Parade im Elfmeterschießen. Aber Wilhelm parierte keinen Elfmeter, während die Friesoyther vom Punkt Nerven zeigten. Canizalez scheiterte an Wittstruck, und als später Andre Thoben seinen Schuss nur an den Pfosten setzte, hieß der Sieger SV Altenoythe.

Während die Altenoyther Spieler ausgelassen feierten, fand SVA-Coach Christian Thölking Zeit für ein kurzes Fazit zum Spiel: „Elfmeterschießen ist halt auch Glückssache. Für uns war es wichtig, dass wir nach dem 0:1 schnell den Ausgleich gemacht haben. Kompliment an die Truppe, die sich überragend präsentiert hat.“

Friesoythes Trainer ärgerte sich indes darüber, dass sein Team die Chancen nicht genutzt hatte. „Ein Sieg wäre möglich gewesen, aber wir machen die Tore nicht. Von der Spielweise her war ich zufrieden.“ Zur Auswechslung seines Torhüters in der regulären Spielzeit sagte El-Arab, dass es eine Instinktentscheidung gewesen sei, weil Wilhelm zuvor im Training ein Elfmeterkiller war. „Carsten musste halt die Kröte schlucken, aber er ist Sportsmann genug, damit umzugehen.“

Tore0:1 Siderkiewicz (60.), 1:1 Grammel (62.).

SV AltenoytheWittstruck - Patryk Cuper, Marc Brünemeyer, Tholen, Langen (60. Wisiorek), Lars Menke (67. Wojcik), Stefan Brünemeyer, Lazowski, Grammel (90.+4 Damian Cuper ), Banemann, Nirwing.

Hansa FriesoytheHackstette (90.+1 Wilhelm) - Canizalez, Thoben, Hofmann, Thaci, Thomes, Hinrichs (64. Pfeiffer), Duen, Ruiz Cano, Siderkiewicz, Ostermann (84. Ogunsuyi).

Verlauf des ElfmeterschießensCanizalez scheitert an Wittstruck, 2:1 Banemann, 2:2 Pfeiffer, 3:2 Patryk Cuper, 3:3 Duen, 4:3 Damian Cuper, 4:4 Hofmann, 5:4 Stefan Brünemeyer, Thoben trifft nur den Pfosten.

SchiedsrichterJannik Weinkauff (Oldenburg).

Zuschauer700.

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