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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Altenoythe macht historischen Titel klar

22.05.2006

KREIS CLOPPENBURG KREIS CLOPPENBURG - Der SV Altenoythe hat Historisches erreicht: Die Hohefelder gehen als letzter Meister der – in der kommenden Spielzeit wegfallenden – Bezirksklasse in die Geschichte ein. Sein letztes Spiel gewann das Team von Trainer Stefan Lang bei Amasya Lohne mit 1:0. Unterdessen steigt der SV Peheim nach einer 2:3-Niederlage gegen BW Lüsche in die Kreisliga ab. Der zehnte Platz, der möglicherweise zu einem Relegationsspiel gegen Garrel berechtigt, ist auch rechnerisch am letzten Spieltag am kommenden Freitag nicht mehr zu erreichen.

Amasya Lohne – SV Altenoythe 0:1 (0:1). Mit gleich drei voll besetzten Bussen angereist, geriet die Partie am Sonnabend beim bereits abgestiegenen Aufsteiger zum Heimspiel für Altenoythe. Da bereits ein Punkt zum Titel reichte, schienen die Akteure mit den Gedanken schon bei der Feier zu sein: Selten unkonzentriert gingen die Gäste zu Werke. Trotzdem gelang der entscheidende Treffer bereits vor der Pause. Mittelfeldrenner Holger Bents setzte sich nach 38 Minuten über rechts gekonnt durch. Peter von Uchtrup hatte sich am langen Pfosten freigestohlen und bugsierte Bents genauen Querpass mühelos ins Netz.

Nach der Pause agierte Altenoythe aus einer sicheren Abwehr. Da Lohne zumeist planlos anrannte, boten sich den Gästen eine Reihe Konterchancen, die aber allesamt vergeben wurden. „Unser Spiel war eine Katastrophe. Aber sei’s drum“, lautete die gewohnt knappe Analyse von SVA-Coach Stefan Lang.

Den Fans war’s egal. Sie stürmten beim Abpfiff den Rasen und feierten ausgelassen. Per Buskonvoi ging’s zurück nach Hohefeld. Am Friesoyther Hansaplatz wartete Ewald Niemeyer mit Trecker und Planwagen und „zuckelte“ mit den Meistern begleitet vom Musikverein zum Clubheim. Dort sorgten zahlreiche Anhänger – darunter Bürgermeister Johann Wimberg und Ratsherr Bernhard Hardenberg – für einen imposanten Empfang.

Für die neue Spielzeit sind die Weichen bereits weitgehend gestellt. Bis auf Rainer Dullweber, der aus beruflichen Gründen zum „Stand-by-Spieler“ wird, bleiben alle Mann an Bord. Aus der Reserve wird Stürmertalent Manuel Banemann hochrücken. „Bei uns wird es kein großes Aufrüsten geben. Punktuell soll der Kader aber verstärkt werden“, so Lang.

Tor: 0:1 von Uchtrup (38.).

SV Altenoythe: Altevers – Thomann – Behnen, Boxhorn – von Uchtrup (55. Ferhat Cobanoglu), Michael Dumstorff, Stefan Dumstorff, Bents (81. Dullweber), Fikret Cobanoglu – Böttcher, Sodtke.

SR: Hartjen (Hasbergen).

SV Peheim – BW Lüsche 2:3 (1:3). Nach der „verdienten Heimniederlage“ – so die Einschätzung von Peheims Betreuer Helmut Gerken – ist Peheim bereits vor dem letzten Spieltag auch rechnerisch nicht mehr zu retten. Nach exakt einer halben Stunde hatte Matthias Warnking die Gäste mit einem Kopfballwischer nach einem Eckball in Führung gebracht. Diese baute Sevdaim Muslija sechs Minuten später mit einem Schuss aus 14 Metern aus.

Hoffnung keimte im Lager der Gastgeber erstmals auf, als Thomas Thien einen von Hempen an Jan Einhaus verschuldeten Foulelfmeter kurz vor der Pause zum 1:2 verwandelte. Doch anstatt dieses Zwischenergebnis mit in die Pause zu nehmen, fingen sich die Peheimer im Gegenzug noch das 1:3 – wiederum durch Muslija.

Zehn Minuten nach dem Wechsel schafften die Gastgeber erneut den Anschlusstreffer – diesmal durch Andreas Cordes. Dass dieser am Ende nicht mehr wert war, lag vor allem daran, dass erneut Cordes (57.), Michael Schrapper (61.) und Einhaus (78.) die sich noch bietenden Chancen nicht nutzen konnten.

Tore: 0:1 Warnking (30.), 0:2 (36.), 1:2 Thomas Thien (44., Foulelfmeter), 1:3 Muslija (45+1), 2:3 Cordes (55.).

SV Peheim: Frank Koopmann – Cordes, Heitmann, Horst Schrapper, Michael Schrapper, Benno Thien, Einhaus, Fetzer, Michael Benken (62. Christian Benken), Thomas Thien (86. Kreutzmann), Markus Koopmann.

SR: Marischen (Kleinenk.)

BW LangfördenTuS Emstekerfeld 2:2 (1:1). Sportlich bedeutungslos war für den bereits für die Bezirksliga qualifizierten TuS der Ausflug zu den stark abstiegsgefährdeten Langfördern. Dennoch beendete das Team das Spiel mit nur acht Spielern. Torsten Kliefoth (65.) und Murat Darilmaz (88.) sahen jeweils nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte, Björn Fresenborg bekam in der hektischen Schlussminute gar „Rot“.

Er hatte Schiedsrichter Christoph Tölle seine Meinung über dessen Elfmeterpfiff für Blau-Weiß gegeigt. Nach Ansicht der Emstekerfelder hatte Christian Meyer den Ball an der Grundlinie fair ins Toraus geklärt. Schließlich blieb die Aufregung umsonst: Keeper Thomas Heitkamp blieb Sieger gegen Christian Mattausch.

Fußball gespielt wurde auch: „Die Jungs haben toll gekämpft und sich das Unentschieden verdient“, sagte Betreuer Michael Gentzsch.

Tore: 0:1 Diekmann (33.), 1:1 Kötter (34.), 2:1 Mattausch (57.), 2:2 Meyer (70.).

TuS Emstekerfeld: Heitkamp – Meyer, Hamann, Böske (72. Ilhan Kaya) – Torsten Kliefoth, Prophel (70. Taqi), Volker Kliefoth, Diekmann (78. Christian Kellermann), Tobias Kellermann – Darilmaz, Fresenborg.

Gelb-Rot: Torsten Kliefoth (65.), Darilmaz (88.). Rot: Fresenborg (90., alle E‘feld).

SR: Tölle (Brockdorf).

SV HöltinghausenTuS Neuenkirchen 2:1 (0:1). Nach dem Dreier wollte bei den Gastgebern kaum Freude aufkommen. Denn trotz des Sprungs vom elften auf den zehnten Platz wurden die Chancen, den Absturz in die Kreisliga zu verhindern, gedämpft. Denn in der Bezirksliga Süd machte der BV Garrel durch ein 4:3 über Hansa Friesoythe einen großen Schritt, um das Relegationsspiel gegen den letzten nicht für die neue Bezirksliga Mitte qualifizierten Bezirksklassisten zu vermeiden

Um noch den rettenden neunten Rang zu erreichen, muss am Freitag beim Elften Mühlen ein Dreier her. Gleichzeitig müsste Absteiger Peheim daheim gegen den Neunten Langförden Schützenhilfe leisten und dürfte in keinem Fall verlieren.

Vor dem Anpfiff setzte SVH-Coach Bernd Diekmann ein klares Signal und bot mit Dirk Lanfermann, Stefan Soyka und Philipp Wendeln drei Spitzen auf. Letztgenannter hatte bereits nach sechs Minuten im Anschluss an eine Ecke das Aluminium getroffen, ehe auf der anderen Seite Markus Vocke nach einem Solo freistehend aus kürzester Distanz verzog (19.).

In der Folge machte die Heimelf gegen die abgestiegenen Gäste mächtig Druck. Soyka (21.) und Lanfermann (43.) versemmelten aber gute Chancen. Sekunden vor der Pause dann die kalte Dusche: SVH-Torhüter Konstantin Kessler fällte im Strafraum Mike Eismann, der selber antrat und sicher verwandelte.

Mit Wiederbeginn antwortete Höltinghausen mit wütenden Attacken. Keeper Sascha Dirla hatte die Gäste aber zunächst über Wasser gehalten, ehe sich Philipp Wendeln zum Kunstschützen aufschwang. Zunächst zirkelte er einen Freistoß aus gut 20 Metern ins linke Dreieck (67.). Sieben Minuten später wählte er aus gleicher Distanz die rechte Ecke und traf erneut.

Tore: 0:1 Eismann (44., Foulelfmeter), 1:1, 2:1 Philipp Wendeln (67., 74.).

SV Höltinghausen: Kessler – Pöhler – Harling, Barklage – Schnieders, Sieverding, Matthias Wendeln, Reimche – Soyka, Philipp Wendeln (86. Blanke), Lanfermann (64. Klaus).

SR: Tan (Stenum).

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