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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Altenoythe macht Riesenschritt zum Titel

15.05.2006

KREIS CLOPPENBURG Der STV Barßel kam gegen Brockdorf nur zu einem 0:0. Der SV Molbergen unterstrich seine gute Form mit einem 2:0 bei Amasya Lohne.

Von Jens Joest

und Carsten mensing KREIS CLOPPENBURG - Einen Riesenschritt Richtung Titel haben gestern die Bezirksklassen-Fußballer des SV Altenoythe gemacht. Das Team von Trainer Stefan Lang siegte beim bisherigen Verfolger SV Holdorf mit 3:0. Martin Sodtke stellte mit einem Hattrick nach der Pause den letztlich klaren Sieg sicher.

SV Holdorf – SV Altenoythe 0:3 (0:0). Mit einem Hattrick in der zweiten Halbzeit hat Altenoythes Top-Torschütze Martin Sodtke nicht nur seine Saisontreffer 17 bis 19 erzielt, sondern auch seine Mannschaft der Meisterschaft ganz nahe gebracht. Kurz vor dem Ende der torlosen ersten Halbzeit mit Chancen hüben wie drüben hatten die Hohefelder Glück, dass Schiri Wolf-Pierre Kohlberg nach einer Attacke von Markus Behnen an Stefan Kathmann nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte.

Die zweite Hälfte war gerade zehn Minuten alt, als die Gäste in Führung gingen: Nach einer Flanke von Holger Bents stand Sodtke am zweiten Pfosten genau richtig und drosch den Ball unter die Latte. Drei Minuten vor dem 2:0 – wiederum durch Sodtke (76.) – verhinderte SVA-Keeper Matthias Altevers mit einem Reflex das mögliche 1:1: Michael Wernke hatte aus acht Metern einen wuchtigen Kopfball gesetzt.

Nachdem Holdorf aufgemacht hatte, vollendete Sodtke einen der nun zahlreichen Altenoyther Konter zum 3:0. Der entscheidende Pass war von Bents gekommen.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Sodtke (56., 76., 84.).

SV Altenoythe: Altevers – Thomann, Behnen, Boxhorn, Michael Dumstorff, von Uchtrup (83. Ferhat Cobanoglu), Bents, Fikret Cobanoglu, Kemper (38. Stefan Dumstorff), Sodtke, Böttcher.

SR: Kohlberg (Osnabrück).

Amasya Lohne – SV Molbergen 0:2 (0:0). Durch zwei späte Tore hat der SVM das „Geduldsspiel“ in Lohne noch gewonnen und seine Position in der Spitzengruppe wegen der Pleiten von Holdorf und Lüsche deutlich verbessert. Das Spiel hatte allerdings wenig für‘s Auge geboten: „Schnell abhaken. Wir haben drei Punkte geholt, fertig“, sagte SVM-Betreuer Frank Göddeker.

Besonders vor der Pause hätten beide Teams einen „grauenhaften Kick“ abgeliefert. Einziger Aufreger war, dass es nach Foul an Stefan Lüske nicht den Elfmeter gab, den Göddeker für „berechtigt“ hielt (39.). Vier Minuten später die einzige Chance der Lohner: Erdal Alalmis scheitert aus spitzem Winkel an Matthias Moormann.

In der 68. Minute gerieten die Molberger erneut mit dem Referee aneinander: Erich Hochartz hatte dem heraneilenden Lüske ein Tor von der Grundlinie aus aufgelegt. Die Abseitsentscheidung verstand kein Molberger.

Zehn Minuten vor Schluss aber führte dasselbe Strickmuster zum Erfolg: Wilfried Hochartz spielte einen Pass in den Rücken der Abwehr, Lüske traf aus der Drehung.

120 Sekunden später wurde der SVM erneut belohnt: Die Lohner unterliefen einen Freistoß von Klaus Bregen, Erich Hochartz ließ dem Torwart keine Chance.

Tore: 0:1 Lüske (80.), 0:2 Erich Hochartz (82.).

SV Molbergen: Matthias Moormann – Bregen, Dirk Moormann, Stjopkin, Willenbring (63. Greve), Döring, Hörsting, Erich Hochartz, Wilfried Hochartz, Gottwald, Lüske (84. Niemann).

Schiedsrichter: Deitenbeck (Kleinenkneten).

STV Barßel – GW Brockdorf 0:0. Mit einer konzentrierten Defensivleistung haben die Gäste einen Punkt „ermauert“. „Wir haben das Spiel kontrolliert, aber der Gegner hat tief gestanden und die Räume eng gemacht“, sagte STV-Trainer Uwe Schröder. So habe sein Team am Strafraum oft quer spielen und nach einer Lücke suchen müssen – letztlich ohne zählbaren Erfolg.

Die besten Gelegenheiten vor der Pause vergaben Thomas Meiners (knapp drüber aus Mittelstürmerposition, 12.) und Michael Zimmermann (Kopfball, 21.). Nach 57 Minuten kamen die Gäste durch Fabian Nordlohne zu ihrer dicksten Chance: Einen der seltenen Konter hob der Brockdorfer über das Tor.

In der Schlussphase hatte der STV, der kurzfristig auf den am Oberschenkel verletzten Jewgeni Buss verzichten musste, noch zwei Gelegenheiten: Ein Freistoß von Carsten Stern landete in der Mauer, Gordinne Ngapy vergab den Nachschuss (85.). Stern scheiterte später per Kopf (87.). Schröder: „Nach dem Spiel gegen E‘feld hat uns etwas Substanz gefehlt. Darum müssen wir mit einem Punkt zufrieden sein.“

Tore: Fehlanzeige.

STV Barßel: Kramer – Baumann (78. Naber), Stern, Koopmann, Loots, Ngapy, Ramadan (65. Janssen), Grossmann, Meiners, Gonschorek, Zimmermann (75. Börgers).

SR: Dümann (Westerstede)

TV DinklageSV Höltinghausen 1:1 (0:0). Spannend bis zuletzt bleibt, ob der SVH es in die neue Bezirksliga Mitte schafft. Die Höltinghauser holten gestern immerhin einen verdienten Zähler beim neuen Zweiten Dinklage.

Der war durch Tobias Schwermann in Führung gegangen. Als die SVH-Abwehr zu kurz abgewehrt hatte, schlug Schwermanns Schuss am linken Pfosten ein (65.). Vier Minuten später glich Stephan Soyka nach schöner Einzelleistung per Linksschuss in die rechte Ecke aus.

Auch zuvor war das Spiel ausgeglichen gewesen. Schwermann traf den Pfosten, nachdem Keeper Björn Behnken einen 16-Meter-Schuss nicht hatte festhalten können. Der SVH hatte Pech, als der TVD-Keeper einen 25-Meter-Freistoß von Alexander Barklage aus dem Winkel holte (18.). Direkt nach der Pause scheiterte Dirk Lanfermann aus 16 Metern. Mit einem tollen Reflex hielt Behnken die Höltinghauser gegen Dirk Rösener im Spiel (73.).

Den „Dreier“ vergaben die Gäste in der 81. Minute: Zuerst scheiterte Andreas Reimche aus sieben Metern am TVD-Torwart, Mathias Wendelns Nachschuss kratzten die Dinklager von der Linie.

Tore: 1:0 Schwermann (65.), 1:1 Soyka (69.)

SV Höltinghausen: Behnken – Barklage – Möller, Harling – Holzenkamp, Matthias Wendeln, Schnieders, Sieverding – Reimche – Lanfermann (82. Blanke), Soyka.

TuS EmstekerfeldBW Lüsche 3:0 (0:0). Der TuS darf nach dem Heimsieg wohl für die neu zugeschnittene Bezirksliga Mitte planen. Nach ausgeglichener erster Hälfte kamen die Emstekerfelder zu einem verdienten Erfolg, der aber ein Tor zu hoch ausfiel, wie TuS-Betreuer Michael Gentzsch meinte.

Dieses dritte Tor hatten sich die Lüscher aber auch selbst zuzuschreiben. Christian Meyer war allein auf das BW-Tor zugeeilt und hatte den Torwart umspielt, ehe der ihn von den Beinen holte. Meyer verwandelte den Foulelfmeter sicher (90.).

Zu Beginn war Björn Fresenborg zweimal freistehend am Lüscher Schlussmann gescheitert (12., 14.). Auf der Gegenseite vergab Clemens Hoping per Kopf nach einem Eckball (18.) und nach einem Alleingang (25.), TuS-Keeper Thomas Heitkamp war jeweils Sieger geblieben.

Nach dem Wechsel konnten die Blau-Weißen bei einem Fresenborg-Pass von der Grundlinie zunächst noch retten (55.). Fünf Minuten darauf war die Abwehr aber machtlos: Ein Solo von der Mittellinie schloss Meyer aus 16 Metern ab, Fresenborg verwandelte den Abpraller.

Kurz darauf der zweite Treffer: Nach einem Steilpass gewann Volker Kliefoth das Laufduell mit einem Gegner und traf auf zwölf Metern (68.).

Neben dem Schiedsrichter wollte Gentzsch aus einer guten TuS-Mannschaft zwei Spieler herausheben: „Tobias Kellermann war nach seiner Verletzung eine Bereicherung im Mittelfeld. Und Kai Hamann hat den gefährlichen Sevdaim Muslija komplett aus dem Spiel genommen.“

Tore: 1:0 Fresenborg (60.), 2:0 Volker Kliefoth (68.), 3:0 Meyer (90., Foulelfmeter)

TuS E‘feld: Heitkamp – Meyer – Böske, Prophel (63. Ilhan Kaya), Hamann – Torsten Kliefoth, Tobias Kellermann, Diekmann (83. Hermes), Volker Kliefoth – Darilmaz (78. Taqi), Fresenborg.

SR: Öztan (Stenum).

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