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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BEZIRKSLIGA: Altenoythes Fußballer atmen Abstiegsluft

03.03.2008

ALTENOYTHE Erst drei Spiele haben die in der Bezirksliga spielenden Fußballer des SV Altenoythe gewonnen. Am Sonntag sollte im Heimspiel gegen Blau Weiß Ramsloh der vierte Sieg folgen. Aber dieses wohlgemeinte Vorhaben entpuppte sich als Schlag ins Wasser. Die Hohefelder verloren gegen klar bessere Saterländer mit 2:5 (0:2).

Und so herrschte rund um den Sportplatz in Hohefeld Frust. Altenoythes Fans schoben Frust, Betreuer Helmut Kemper schob Frust, und Trainer Stefan Lang benötigte keine Sekunde, um einen für alle Welt plausiblen Grund für das Debakel zu finden. „Was wir in den ersten 60 Minuten geboten haben, hatte mit Fußball nichts zu tun.“ Diese ebenso einfache wie treffende Analyse spiegelte sich im Ergebnis wieder.

Ramslohs Tobias Thedering hatte die Partie in der 48. Minute mit einem Kopfball nach Tobias Knolls Ecke eigentlich schon entschieden. Ramsloh führte mit 3:0 in einem Stadion, in das die Gegner bis vor Jahresfrist noch mit Angstschweiß auf der Stirn eingelaufen waren.

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Schon in der 38. Minute hatte Patrick Zierott die Gäste mit einem Freistoß aus 17 Metern in Front gebracht (38.). Nur 120 Sekunden später erhöhte Augustin Renz auf 2:0, nachdem sein Teamkollege Björn Scholz im Abschluss geschlampt hatte.

In der zweiten Hälfte lief spätestens nach Thederings Treffer und der Gelb-Roten Karte für Altenoythes Alexander Boxhorn (64.) alles für die Gäste. Aber Thedering machte das Spiel noch einmal spannend, indem er eine scharfe Hereingabe Fikret Cobanoglus ins eigene Tor köpfte (75.). „Jetzt war noch einmal ein Aufbäumen zu spüren“, erkannte Betreuer Kemper zumindest ein Lebenszeichen seiner Mannschaft. Acht Minuten später war die Partie wieder offen: Sven Böttcher verkürzte per Kopf nach Wolfgang Kempers Ecke auf 2:3 (83.). Kurz darauf sah Ramslohs Routinier Kai Pankow die Gelb-Rote Karte (85.). Hoffnung machte sich breit, der alte Altenoyther Kampfgeist schien zurück.

Aber Ramsloh schlug ihn in der 88. Minute brutal zu Boden. Björn Scholz bediente Astroud Ombola, der das 4:2 schoss. Lars Dannebaum erhöhte in der Schlussminute nach einem Altenoyther Abwehrfehler und Ombolas Vorarbeit sogar noch auf 5:2 für den Tabellenzweiten, der Spitzenreiter TuS Emstekerfeld bis auf zwei Punkte auf die Pelle rückte.

Die Gastgeber haben indes Sorgen, große Sorgen – und im Falle von Trainer Stefan Lang sogar schlafraubende Sorgen. Hinwerfen wird er aber nicht. „Ich habe zwar drüber nachgedacht, bin aber nicht der Typ, der aufgibt.“ Vielmehr versucht er, seinen Spielern in der nächsten Woche eines klar zu machen: „In unserer Situation kommen wir mit Fußballspielen nicht weiter. Wir müssen kämpfen, kämpfen, kämpfen.“

Kemper sieht es genauso: „Wir hätten diese Niederlage vermeiden könne, wenn wir Spieler gehabt hätten, die sich richtig für den SVA einsetzen, die Ärmel hochkrempeln und nicht lamentieren.“ Sprach’s und kündigte an, im Falle eines Abstiegs sein Amt niederzulegen.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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