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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Auf turbulente Tage soll Turbostart folgen

10.09.2016

Cloppenburg /Garrel Normalerweise freuen sich Handballvereine ja über große Aufmerksamkeit, aber darauf, so im Fokus zu stehen, hätte der TV Cloppenburg wohl lieber verzichtet: Die Entlassung des mit Unterbrechung langjährigen Trainers Andreas Roßberg, weil die Oberliga-Mannschaft des Clubs nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten wollte, kam zu einem überraschenden und denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Sie sorgte so kurz vor Saisonstart für Diskussionen. Umso mehr ist die Mannschaft nun gefordert, nicht nur, weil sie sich praktisch selbst auf das Derby an diesem Sonnabend beim TV Neerstedt (19.30 Uhr) vorbereitet hat. Der verletzte Lennart Witt, David Albrecht und Mirco Neunzig übernahmen Verantwortung. Während der mit einer B-Lizenz ausgestattete Neunzig vor allem für die Trainingseinheiten zuständig war, sind Witt und Albrecht als Coaches am Spieltag eingeplant.

Das TVC-Aufgebot

Abgänge Tobias Bärlein (TVC II), Holger Willus (Karriere-Ende), Marius Heyer (TVC II), Andreas Roßberg (Entlassung). Zugänge Mark Schulat (ATSV Habenhausen), Ole Harms (HSG Schwanewede/Neuenkirchen). Tor David Albrecht, Nils Buschmann, Niklas Planck. Feld Lennart Witt, Michael Siemer, Jannis Koellner, Tobias Freese, Jannik Koopmeiners, Ole Harms, Nico Neunzig, Mirco Neunzig, Karl Niehaus, Christian Schmidt, Mark Schulat. Trainer wird gesucht. Co-Trainer wird gesucht. Betreuer Klemens Dierkes.

„Wir haben uns intensiv auf das Spiel vorbereitet“, sagt Witt, der auf Neuzugang Mark Schulat – der vielseitige Rückraumspieler kam vom Drittliga-Absteiger ATSV Habenhausen und ist an der Schulter verletzt – sowie vielleicht auch auf Jannik Koopmeiners nach einer Zahn-OP verzichten muss.

Dass es zum Auftakt gleich ein Derby gibt, spielt für Witt keine Rolle: „Die Liga ist noch ausgeglichener als in der letzten Saison, da ist es egal, gegen wen man zuerst antritt.“ Witt ist optimistisch, auch weil die Mannschaft gut verstärkt worden sei. Neben Schulat gilt Kreisläufer Ole Harms von Oberliga-Konkurrent HSG Schwanewede/Neuenkirchen als Spieler, der den TVC voranbringen kann. Auch er hat schon Drittliga-Erfahrung gesammelt.

Dagegen ist Rechtsaußen Julius Becker, der im Anschluss an ein Work-and-Travel-Jahr in Neuseeland zum TVC gekommen war, schon vor dem ersten Punktspiel wieder Richtung Berlin verschwunden. „Das ist schade, aber wir wünschen ihm viel Glück“, sagt Witt.

Für einen guten Start des TVC trotz der turbulenten zurückliegenden Tage spricht laut Witt, dass die Mannschaft eingespielt ist und sich die meisten Spieler gut kennen. „Wir sind nicht nur auf dem Feld eine homogene Mannschaft. Und die Neuen passen gut zu uns.“

Oberliga der Frauen, VfL Stade - TV Cloppenburg, Sonnabend, 18 Uhr. Der TVC ist mit einem Sieg gegen den TV Oyten II gut in die Saison gestartet und kann die zweite Partie der Spielzeit ohne großen Erwartungsdruck angehen. Schließlich spielt er an diesem Sonnabend bei Titelanwärter VfL Stade, der mit einem klaren Erfolg im Spitzenspiel bei der HSG Hude/Falkenburg seine Aufstiegsambitionen untermauert hat. „Es müsste schon viel schiefgehen, damit der VfL den Aufstieg verpasst“, sagt TVC-Trainer Theo Niehaus.

Sein Team werde die schwere Aufgabe locker, aber mit breiter Brust angehen. „Die Mannschaft ist hungrig“, freut sich Niehaus, dem die am Knie verletzte Torhüterin Marina Laeseke und vielleicht auch die erkrankte Kerstin Meyer fehlen werden, über die hohe Motivation seiner Spielerinnen. In Stade sollen sie geduldig spielen und noch mehr als sonst laufen. Schließlich hat Stade mit Kirsten Willmann eine spielende Co-Trainerin mit Bundesliga-Erfahrung, die im ersten Spiel schon geglänzt hat. Aber nicht nur sie beeindruckt Niehaus. „Der VfL-Kader hat einfach Regionalliga-Niveau.“

BV Garrel - Elsflether TB, Sonnabend, 16.30 Uhr. Als erster Erster geht der BVG nach einem guten ersten Auftritt in den zweiten Spieltag. Dennoch sieht Trainerin Birgit Deeben nach dem 26:18-Heimerfolg gegen die SG Findorff noch Verbesserungspotenzial. „Im Abschluss und der Passsicherheit ist noch Luft nach oben.“

Im Duell mit Elsfleth, für das es das erste Punktspiel der Saison ist, komme es vor allem darauf an, Jennifer Adamis Kreise einzuengen. „Es läuft alles über sie, und besonders die jüngeren Spielerinnen, die ins Team aufgerückt sind, orientieren sich an ihr“, sagt Deeben. Dies habe die Videoanalyse des DHB-Pokal-Auftritts des ETB bei GW Schwerin (25:44) bestätigt.

Milena Markus (Schulterprobleme) und Lia Rühling (privat verhindert) sind diesmal nicht dabei. Deeben hofft aber noch, dass die erkrankte Lena Faske rechtzeitig fit wird.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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