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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

„Verschlafene“ FSG wird noch zum Albtraum des Gegners

09.04.2019

Barßel /Friesoythe /Löningen Spielgemeinschaft umschifft im Kanalstadion drohende Niederlage und macht schließlich den Gegner nass: Die Bezirksliga-Fußballerinnen der SG Elisabethfehn/Harkebrügge haben sich am Sonntag im wichtigen Heimspiel gegen den SV Ems Jemgum trotz zwischenzeitlichen Rückstands mit 2:1 durchgesetzt. Damit konnte das Team des Trainers Dirk Backhaus den Abstand zu der Mannschaft auf dem ersten Abstiegsplatz auf fünf Punkte ausbauen. Im Falle einer Niederlage wäre die SG in die Abstiegszone gerutscht.

Von der Abstiegszone ist die FSG Gehlenberg-Neuvrees/Hilkenbrook/Rastdorf in der Bezirksliga Mitte weit entfernt. Dass sie dort auch nicht hingehört, zeigte die Mannschaft der Trainer Werner Bruns und Siegfried Kleinau am Sonntag eindrucksvoll im Heimspiel gegen den Polizei SV Oldenburg. Obwohl die Elf aus der Stadt Friesoythe den Beginn der Partie „verschlief“ und in Rückstand geriet, siegte sie am Ende noch mit 10:2 und hielt sich so auf Tabellenplatz zwei.

Eine klare Niederlage musste derweil die DJK Bunnen hinnehmen. Aber der Landesligist kann die Niederlage in Merzen verschmerzen. Schließlich hatte die Elf des Trainers Sascha Anneken gut gespielt und bei niemand Geringerem als Spitzenreiter DJK Schlichthorst 0:4 verloren.

Landesliga, DJK Schlichthorst - DJK Bunnen 4:0 (0:0). Die Gäste schafften es, für eine ausgeglichene erste Halbzeit zu sorgen. Zwar hatte Schlichthorst die klareren Torchancen, aber die Mannschaft aus der Stadt Löningen verlangte dem Tabellenführer dank ihrer Kampfstärke einiges ab. So war das torlose Unentschieden zur Pause durchaus gerechtfertigt.

Im zweiten Durchgang konnten die Bunnerinnen nicht an ihre starke Leistung der ersten Hälfte anknüpfen. Zwar fiel das 1:0 durch Alicia Kuhlmann (46.) aus Sicht der Gäste aus abseitsverdächtiger Position, aber anschließend dominierte Schlichthorst das Spiel. Die gastgebende DJK erspielte sich viele Chancen und erhöhte in der 61. Minute in Person von Jule Gerbus. Ein Bunner Abwehrfehler half Lena Boese nur drei Minuten später, zum 3:0 einzuschieben. Boese war es auch, die kurz vor Schluss für den 4:0-Endstand sorgte.

Der Schlichthorster Sieg gehe in Ordnung, sei aber um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, lautete das Fazit der sportlichen Leiterin Lisa Ratermann. Die DJK Bunnen habe klasse dagegengehalten.

Bezirksliga Nord, SG Elisabethfehn/Harkebrügge - SV Ems Jemgum 2:1 (0:1). Es ging um viel, und es wurde spannend: Nach einer torlosen Anfangsphase musste SG-Torhüterin Jana Jüdiges in der 38. Minute eine Glanzparade zeigen, um die Gäste-Führung zu verhindern. Sie wehrte den Ball ins Toraus ab und musste wenig später doch hinter sich greifen: Den anschließenden Eckball konnte die SG-Abwehr nicht klären, und der Ball fand seinen Weg aus kurzer Distanz ins Gastgeber-Gehäuse.

Und der Gast spielte weiter stark auf. So knallte der Ball kurze Zeit später an die Latte des SG-Kastens. Die Spielgemeinschaft selbst kam in Hälfte eins kaum mal zum Abschluss, steigerte sich aber nach der Pause. Elisabethfehn/Harkebrügge setzte den Gegner nun unter Druck und kam schon in der 48. Minute zum Ausgleich. Nach einer Ecke schlug ein Schuss Jennifer Sibums, der noch abgefälscht wurde, im Gäste-Gehäuse ein.

Anschließend ging es hin und her, aber es blieb lange beim 1:1. Erst in der 80. Minute sollte es wieder Grund zum Jubeln geben. Sibum setzte die eingewechselte Jasmin Werner in Szene, die zum 2:1-Endstand für die SG Elisabethfehn/Harkebrügge traf.

Bezirksliga Mitte, FSG Gehlenberg-Neuvrees/Hilkenbrook/Rastdorf - Polizei SV Oldenburg 10:2 (5:2). Die FSG-Trainer hatten diesmal alle Spielerinnen an Bord und mussten dennoch befürchten, Schiffbruch zu erleiden. Schließlich „verschliefen“ die Gastgeberinnen die Anfangsphase der Partie, so dass Lena Bahlmann den Gast in Führung bringen konnte (7.). Zwar drehten Lena-Maria Wendeln (14.) und Stefanie Völker (17.) die Begegnung innerhalb von drei Minuten, aber Michelle Schlawin konnte in der 19. Minute einen Leichtsinns-Fehler der FSG nutzen, um auszugleichen.

Doch danach hatte sich der Favorit gefangen. Nun fuhr die FSG einen gefährlichen Angriff nach dem anderen, was sich auch bald im Ergebnis abzeichnete. Anne Fengel (34.), Isabelle Sommerer (37.) und erneut Wendeln (39.) sorgten für eine beruhigende 5:2-Pausenführung der Gehlenberger FSG.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit taten sich die Gastgeberinnen schwer. Aber nachdem Sommerer in der 73. Minute das Tor zum 6:2 erzielt hatte, ging es wieder Schlag auf Schlag: Fengel (80.), Sommerer (81.), Jette Haar (85.) und Lina Hansen (90.) trafen in der Schlussphase ins Gäste-Gehäuse.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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