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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

1,2 Millionen für maroden Sportpark

07.06.2019

Barßel Die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Sport- und Tourismus der Gemeinde Barßel ließen sich am Mittwochabend nicht dazu bewegen, vor ihrer eigentlichen Sitzung in der Mensa des Schulzentrums einige Runden auf der Laufbahn im Sportpark zu drehen. Dafür ist die Bahn eigentlich auch gar nicht mehr geeignet, denn die 400-Meter-Rundlaufbahn befindet sich in einem maroden Zustand. So bewegten sich die Politiker gemütlichen Schrittes über die Bahn und überzeugten sich von dem sehr schlechten Zustand. Doch nicht nur die Laufbahn, sondern auch der sogenannte „rote Platz“ (Kleinspielfeld) ist marode. Dem „Zahn der Zeit“ soll nun Rechnung getragen werden, und der gesamte Sportpark im Schulzentrum soll saniert und auch erweitert werden.

„Wir wollten eigentlich nur die Laufbahn und den ,roten Platz’ sanieren. Doch daraus ist nun ein Gesamtkonzept geworden“, erklärte Bürgermeister Nils Anhuth in der anschließenden Sitzung des Ausschusses. Hintergrund des Gedankens ist, dass die Integrierte Gesamtschule (IGS) unter anderem den Bereich Sport als Förderschwerpunkt gewählt hat und inzwischen für ihre Bemühungen durch die Landesschulbehörde als „Sportfreundliche Schule“ zertifiziert worden ist. „Daher sehen wir als Kommune die Verpflichtung, adäquate Sportstätten vorzuhalten“, so Barßels Bürgermeister. Das beinhaltet neben der Sanierung der Laufbahn, des Kleinspielfeldes und des Beachvolleyballbereiches auch den Neubau eines Soccerfeldes, eines Fitnessparcours sowie einer Rollfläche für den Sportunterricht. Das mit einem Sanierungs- und Erweiterungskonzept des Sportparks beauftragte Büro für Sportstättenplanung Oliver Kilian aus Oldenburg hat an Baukosten rund 1,2 Millionen Euro veranschlagt. „Das können wir allein nicht wuppen und haben uns daher um Mittel aus dem Förderprogramm für den Sportstättenbau des Landes Niedersachsen beworben. Wir gehen von einer Förderung von 80 Prozent aus, wobei die Höchstfördersumme bei 400 000 Euro liegt. Außerdem werden Neubauten mit 150 000 Euro aus der Kreisschulbaukasse gefördert“, so Anhuth.

Da der Fördertopf des Landes aber nicht so reichlich gefüllt ist, hegte Barßels Bürgermeister Zweifel, ob überhaupt Mittel fließen werden. In konkrete Planungen werde man daher erst einsteigen, wenn der Antrag positiv ausfällt. „Es muss was gemacht werden. Ob allerdings alles umgesetzt werden muss, weiß ich nicht“, stellte Ratsherr Hartmut Wrede (SPD) in Frage. „Wenn wir Geld in die Hand nehmen, dann sollte es auch vernünftig sein und nicht nur für den Schulsport, sondern auch für die Allgemeinheit nutzbar sein“, so Ratsherr Günter Ludmann (CDU).

„Das Konzept ist schlüssig und es ist gut, dass die Verwaltung die Förderanträge schon gestellt hat. Die IGS ist eine sportfreundliche Schule und das ist mit den Sportstätten weiter zu fördern“, sagte CDU-Kollege Hans Geesen. „Wie realistisch ist eine Umsetzung?“, wollte Ratsherr Josef Wagner, Vorsitzender der Gruppe Bürgerfraktion/Grüne, wissen. „Frühestes 2020 oder 2021“, so die Antwort von Hartmut Willhaus, Sachbearbeiter aus dem Bauamt.

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