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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

An Löwen vorbei zum Ziel

14.09.2019

Beverbruch „Survival-Run“ nennt sich der Lauf im Serengeti-Park. Ums Überleben ging es für Alexandra Witten und ihre beiden Kinder Jannes (13) und Tomke (10) zwar nicht gerade. Abenteuerlich war der Lauf für die Beverbrucher Familie aber allemal. Zum dritten Mal schon starteten die drei Läufer bei dem Lauf im und am Tier- und Freizeitpark in Hodenhagen. „Die Kinder haben sich den Lauf für das nächste Jahr schon wieder im Kalender eingetragen“, berichtet Alexandra Witten von der Begeisterung für den Hindernislauf.

Und der hat es in sich. Tomke und Jannes hatten beim Teen-Lauf über die Drei-Kilometer-Strecke, aufgeteilt auf zwei Runden, zehn Hindernisse zu bewältigen: durch Matsch, über Strohballen und durch Wasserbecken. „Der Letzte wird dort genauso gefeiert wie der Erste“, schildert Alexandra Witten die super Stimmung.

Und die ist bei den Erwachsenen nicht minder gut: Auf zwei Runden á rund acht Kilometer warten Tümpfel, die schwimmend durchquert werden müssen, eine Nebelwand oder Holzbarrieren. Die Feuerwehr sorgt fürs Nass von der Seite. Vorsicht ist bei den Wasserflächen geboten, bei denen nicht immer sofort ersichtlich ist, wie tief sie eigentlich sind und ob der Boden uneben ist.

Trockenen Fußes und einigermaßen sauber die Strecke zu absolvieren? Keine Chance. So blieb für die Laufschuhe von Alexandra Witten ein letzter Gang: in den Mülleimer. Mehrere Durchgänge benötigte die Waschmaschine, um die Funktionskleidung zu reinigen. Und sie selber? In den provisorischen auf dem Gelände errichteten Duschen musste der grobe Dreck runter. Darunter kamen dann die Blessuren zu Tage, die sie sich an den Hindernissen zugezogen hatte.

Die 16-Kilometer-Strecke steckte die trainierte Läuferin – sie gehört wie ihre Kinder der Leichtathletik-Abteilung des BV Garrel an – nicht so einfach weg. „Den Muskelkater habe ich auch Tage später noch gemerkt“, schildert die Sportlerin die Belastung. Der Hindernislauf mache aber ungeheuer viel Spaß – und Eindruck. Denn die Strecke führt auch direkt am Löwengehege vorbei. „Da bleiben viele Läufer stehen und schauen.“ Und die majestätischen Tiere fixieren auch die Läufer argwöhnisch. Nicht umsonst werben die Veranstalter mit dem Slogan: „Lass dich nicht fressen“ – wenngleich mit einem Augenzwinkern.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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