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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Statt Derby-Atmosphäre nun in den Tabellenkeller

16.11.2018

Bevern /Brake Fußball-Landesligist SV Bevern kommt aus dem Feiern kaum heraus. Zunächst das Gemeindederby gegen den BV Essen 4:2 gewonnen, die Tabellenführung so weiter gefestigt, danach durfte beim Sportlerball gefeiert werden und nun könnte mit einem Sieg beim SV Brake an diesem Sonntag um 15 Uhr der vorzeitige Klassenerhalt gefeiert werden.

Denn mit 40 Punkten auf dem Konto steigt man aus dieser Liga nicht ab. Für Trainer Matthias Risse hat diese Form des Understatements konkrete Gründe. „Wir wissen, woher wir kommen. Denn in der vergangenen Saison haben wir erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt gepackt“, stapelt Risse bewusst tief, zumal die Aufgabe beim Tabellenletzten aus seiner Sicht auch kein Selbstläufer wird. Schließlich habe der Aufsteiger auf eigenem Platz – einem Kunstrasenplatz – BW Lohne 4:1 und Vorwärts Nordhorn 3:2 besiegt, gegen Kickers Emden 3:3 gespielt und im Bezirkspokal mit einem 4:2 gegen den BV Essen das Viertelfinale erreicht.

„Brake ist eine technisch gute Mannschaft, die Tempofußball vor allem zu Hause spielen kann“, sagt Risse, der am vergangenen Dienstag und Donnerstag zwei Einheiten auf dem Kunstrasenplatz in Lastrup absolvieren ließ. „Damit kann man den Vorteil unseres Gegners zwar nicht aufholen, aber meine Spieler konnten sich auf die veränderten Bedingungen einstellen“, sagte Risse. Er erwarte eine schwere Auseinandersetzung, zumal der SV Brake nach der 2:3-Niederlage beim SV Bad Rothenfelde auf den letzten Platz abgerutscht ist, da der TV Dinklage und das Schlusslicht SC Melle ebenfalls gewonnen hatten. Mit zwölf Punkten sind die Wesermarschler aber nur drei Zähler – also einen Sieg – vom rettenden Ufer entfernt.

Besonders auf die torgefährlichen Enes Acarbay und Miklas Kunst (je fünf Treffer), den kleinen und quirligen, meist über die linke Bahn angreifenden Jan Speer, sowie auf Abwehrspieler Jan-Niklas Wiese, der immer wieder bei Standards nach vorne geht, um seine enorme Kopfballstärke einzusetzen, wird der SV Bevern achten müssen.

Den zusätzlichen Rückenwind aus dem Derbysieg will der Tabellenführer nutzen, ohne das Schlusslicht zu unterschätzen, zumal genau der erfolgreiche Kader vom vergangenen Samstag zur Verfügung steht. Mit Bernd Gerdes, David Niemeyer und Henning große Macke wird bis zur Winterpause nicht mehr zu rechnen sein. Aber der Kader ist, das hat die Saison deutlich gemacht, groß und vor allem ausgeglichen stark genug besetzt. Eine Woche später beginnt die Rückrunde, wenn Bevern in Melle spielt, ehe mit dem Heimspiel gegen den TSV Wallenhorst das Fußballjahr beendet wird.

Jürgen Schultjan
Lokalsport
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2806

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