• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

„In diesem Derby kann alles passieren“

09.11.2018

Bevern /Essen Der eine Trainer wünscht sich, noch einmal 20 zu sein, um mitspielen zu können, der andere spricht vom wichtigsten Spiel des Jahres. Offensichtlich ist alles angerichtet für die zahlreichen Fußball-Feinschmecker, die sich auf ein bissiges Derby am Samstag freuen: Ab 14 Uhr misst sich Gastgeber und Landesliga-Spitzenreiter SV Bevern mit dem Tabellensechsten BV Essen im Gemeinde-Duell. Und beide Kontrahenten sehen sich gut vorbereitet.

BVE-Trainer Luc Diamesso, der sich am liebsten selbst aufstellen würde, hat mit seinem Team neun Spiele in Folge nicht verloren. Und Matthias Risse vom SV Bevern, der das Derby ganz oben in der Wichtigkeits-Tabelle einordnet, freut sich über „eine super Saison“, die sein Team spiele. Große Einigkeit herrscht derweil in puncto Prognose für das Spiel: „In diesem Derby kann alles passieren“, sagen die Coaches unisono.

Vor dem Derby kann allerdings nicht alles passieren. Dass keine Zuschauer kommen, kann wohl ausgeschlossen werden. So waren es vor gut einem Jahr in Bevern, als der BV Essen 3:0 siegte, 1200 Fans. Mit dieser Zahl rechnet Diamesso erneut.

Eher unwahrscheinlich ist dagegen, dass Dio Ypsilos wie im September 2017 ins Beverner Tor trifft. Schließlich spielt er inzwischen für den SVB und weiß immer noch genau, wo das Tor des Gegners steht. Führt er doch die Torschützenliste der Landesliga mit 14 Treffern an und hat damit großen Anteil daran, dass der SV Bevern mit 41 Buden die Tormaschine der Klasse ist.

Die Essener haben zwar nur zwei Tore mehr als die Beverner kassiert, aber 26 Treffer weniger erzielt. Dennoch warnt Risse vor der Essener Offensive: „Die haben da mit Ihnken, Schaubert, Sausmikat und De-Buhr starke Leute.“ Ein weiterer wichtiger Essener Spieler wird dagegen fehlen: Toni Rendic ist nach fünf gelben Karten gesperrt. Auf Beverner Seite dürften David Niemeyer, Till Puncak und Bernd Gerdes fehlen.

Als Motivator muss von den Trainern derweil keiner auftreten. „Wer auf dieses Spiel nicht heiß ist, der ist fehl am Platze“, sagt Diamesso. „Die meisten Spieler und Fans haben in ihren Kalendern beim 10. November schon ein dickes Kreuz gemacht, als der Spielplan herausgekommen ist.“

Mit einem Unentschieden – wie im Rückrundenspiel der vorherigen Saison (1:1) – könnte Diamesso auf jeden Fall gut leben. „Dafür brauche ich 22 Leute, die Gas geben, nicht nur elf“, nimmt der BVE-Coach den gesamten Kader in die Pflicht. „Einen Plan für das Spiel habe ich schon, aber der wird natürlich nicht verraten. Schließlich wollen wir für glückliche Essener Zuschauer sorgen.“

Die Beverner Zuschauer werden zwar in dieser Saison von ihren Spielern verwöhnt, aber auch sie wären am Ende gerne wieder glücklich. Favorit ist ihr Team ja schon mal, meint zumindest Diamesso. Aber, da ist ja noch dieser Satz, den beide Trainer unabhängig voneinander gesagt haben. „In diesem Derby kann alles passieren.“ Am Ende werden sie kommentieren müssen, was so alles passiert ist. Mal sehen, ob die Analyse der Coaches dann auch einhellig ausfallen wird . . .

Steffen Szepanski
Lokalsport
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2810

Weitere Nachrichten:

SV Bevern | Fußball-Landesliga | Landesliga | BV Essen

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.