• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Erfolgsdurstiger Tabellenführer strebt Schnapszahl an

30.11.2018

Bevern Der Erste will im letzten Punktspiel des Jahres noch eine erstklassige Leistung zeigen: Wenn der weit enteilte Spitzenreiter einer Liga zu Hause auf einen Abstiegskandidaten trifft, wird er aber natürlich keine fröhlich nach vorne preschende Mannschaft erwarten. Und so stellt sich der Tabellenführer der Fußball-Landesliga, der SV Bevern, auf ein unangenehmes Spiel gegen den TSV Wallenhorst an diesem Sonntag ein (14 Uhr). Die Mannschaft, die zurzeit einen Abstiegsplatz belegt, hatte es dem Team des Trainers Matthias Risse schon im Hinspiel schwergemacht, als der SVB 2:1 siegte.

„Mit 44 Punkten in die Winterpause zu gehen, wäre schon gut“, macht Risse klar, dass er noch einmal drei Zähler haben will. Und trotz eines bisher ungemein erfolgreichen Halbjahres werden die Beverner wieder erfolgsdurstig und bissig ins Spiel gehen. Vielleicht sogar noch mehr als sonst. Schließlich haben die Spieler des Spitzenreiters nach der Partie am zurückliegenden Sonntag beim SC Melle noch reichlich Wut im Bauch.

Die Wut ist gar nicht mal auf das Ergebnis an sich zurückzuführen, mit dem 2:2 kann Risse gut leben. Sei der SC Melle doch viel besser, als es seine Platzierung in der Abstiegszone glauben mache.

„Aber die Schiedsrichterleistung war eine Katastrophe. 90 Minuten lässt der Schiedsrichter alles laufen, obwohl sich die Meller ganz schön an uns abgearbeitet haben, und dann pfeift er nach einer von uns astrein verteidigten Situation Freistoß für den Gegner.“ Und aus dem Freistoß kurz vor Schluss resultierte das Tor zum 2:2-Endstand.

Auf viel Arbeit wird sich auch Aufsteiger Wallenhorst eingestellt haben. „Das ist eine sehr sperrige Mannschaft, die das Tempo rausnimmt, viele hohe Bälle spielt und hinten gut dichtmacht“, sagt Risse. „Aber darauf sind wir eingestellt. Wir müssen Tempofußball spielen und unser Spiel durchdrücken.“

Die Bank drücken müssen derweil weiterhin Bernd Gerdes, David Niemeyer und Henning große Macke, weil sie noch nicht wieder einsatzfähig sind. Zudem könnten Marcus Kunisch (Knieprobleme) und Efthimios Stoimenou (erkrankt) fehlen.

Fehlen wird in Bevern aber auch in Zukunft nicht das Understatement. Das wird deutlich, wenn man Risse auf seine bisherige Bilanz des zweiten Halbjahres 2018 anspricht. „Geht so, wir sind zufrieden. Hätte schlechter, aber auch besser laufen können“, sagt der Erfolgscoach. Und man meint, ihn vor dem geistigen Auge am anderen Ende der Telefonleitung grinsen zu sehen. Nein, auch nach einer super Hinrunde werden die Superlative beim SVB nicht so schnell herausgeholt . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04471 9988 2810
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.