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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball: Bevern macht in Bösel Doubletraum wahr

10.06.2013

Bösel /Bevern Der SV Bevern hat es geschafft. Nach der Meisterschaft in der Kreisliga krallte sich die Mannschaft von Trainer Torsten Bünger am Sonnabend auch den Kreispokal. Mit 6:5 (1:1) setzte sich der künftige Bezirksligist beim bisherigen Ligarivalen SV Bösel durch. Für Bevern war es der erste Pokaltriumph überhaupt, während die Gastgeber weiter auf den zweiten Pokalerfolg seit 2004 warten müssen.

700 Zuschauer – darunter fast 200 aus Bevern – machten bei strahlendem Sonnenschein bereits vor dem Anstoß mächtig Stimmung. Auf dem Platz entwickelte sich hingegen eine zähe Angelegenheit. Zauberfußball gab’s nicht zu sehen. Die Partie lebte von der Spannung, die letztlich im Elfmeterschießen gipfelte. Bösel machte mit einer gut sortierten Viererkette und einem breiten Fünfermittelfeld den favorisierten Bevernern das Leben von Beginn an schwer. Die Gäste, die überraschend ohne Toptorjäger Marco Feldhaus begonnen hatten, zeigten zudem hinten die ein oder andere Schwäche und verzettelten sich immer wieder im Mittelfeld, anstatt ihr gefürchtetes Flügelspiel aufzuziehen. Dennoch verbuchten die Schwarz-Gelben die erste der insgesamt rar gesäten Tormöglichkeiten. Henning gr. Macke zog aus 19 Metern ab. Doch Bösels guter Schlussmann Maik Nordenbrock klärte per Fußabwehr (4.). Vier Minuten später wurden auf der anderen Seite Dennis Bley und der wuselige Michael Kipke, der vor dem Spiel verabschiedet wurde und kurz vor der Pause mit einer Schulterblessur verletzt ausschied, nach einer Ecke im letzten Moment ausgebremst. Dann Glück für Bösel: In der 13. Minute zischte nach einem Eckball der Kopfball des baum-langen Sebastian Diedrich ans Gebälk. Drei Minuten später zischte ein Distanzschuss von Beverns Kapitän Michael Prophel knapp über die Latte.

Bösel zeigte sich aber unbeeindruckt. Zunächst hielt Michael Kipke hart bedrängt drüber (20.), ehe Roland Matejko eine Ablage mit Vehemenz in die zweite Etage beförderte (32.). Das 0:0 zur Pause ging in Ordnung.

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Der zweite Durchgang begann furios: Zunächst brachte Michael Prophel mit einem wuchtigen Kopfball Bevern in der „Aluminiumtreffer-Wertung“ 2:0 in Führung (50.). Im Netz zappelte die Kugel fünf Minuten später auf der anderen Seite. Hendrik Themann unterlief einen langen Ball. Der für Michael Kipke eingewechselte Andreas Küther fackelte nicht lange und jagte den Ball aus 14 Metern unhaltbar volley in die Maschen. Der Torjubel blieb Bösel aber förmlich im Halse stecken. Denn keine 60 Sekunden später bestrafte Matthias Schröder Bösels einzigen groben Defensivschnitzer mit einem satten Volley-Schrägschuss zum 1:1. In der Schlussphase versuchte Bevern nochmals alles, um das Lotteriespiel Elfmeterschießen zu umgehen. Bösels Abwehr hielt den Laden aber bis zum Schluss mit großem Einsatz sowie Glück und Geschick dicht.

Beverns Coach Torsten Bünger – zu aktiven Zeiten einer der sichersten Strafstoßschützen überhaupt – blieb cool, zündete sich eine Zigarette an und verfolgte die ersten zehn Versuche vom Punkt von der Trainerbank aus. Fast logisch ging auch das Elfmeterschießen in die Verlängerung. Mit Roland Matejko scheiterte Bösels erster Schütze an David Diers. Es folgten sechs verwandelte Elfer, ehe Beverns Michael Prophel die Kugel am linken Pfosten vorbei setzte. Andreas Küther und Marco Feldhaus sorgten für den 5:5-Zwischenstand – der Krimi ging weiter. Weitere Schützen mussten ran. Während Bösels Trainer Matthias Rieck-Göken gar nicht mehr hinsehen mochte, machte sich sein Gegenüber Torsten Bünger auf den Weg Richtung Mittelkreis. Von dort aus sah er die Entscheidung. Bösels sechster Schütze Dennis Meyer knallte den Ball an die Latte. Dann musste Alexander Lindt fast zum Punkt getrieben werden. Der Beverner behielt die Nerven und machte mit dem 6:5 Beverns Traum vom Double wahr, ehe er unter einer Spieler- und Fantraube zu ersticken drohte.

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