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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Bockiges Pferd kostet den Titel

23.08.2010

THüLE Mit seinem Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften im emsländischen Lähden, die verbunden waren mit den internationalen Lähder Pferdetagen, kann der Thüler Viererzugfahrer Rainer Duen nicht zufrieden sein. Ein sechster Platz in der Endabrechnung ist nicht das, was Duen sich erhofft hatte.

Dabei war Duen mit vielen Hoffnungen angereist, um den nationalen Titel nach Thüle zu holen, denn seine bisherigen Ergebnisse auf den vergangenen Turnieren waren vielversprechend. Doch es kam anders. Noch nach der Dressur auf dem dritten Rang liegend, begrub der 39jährige Pferdewirt seine Hoffnungen auf einen erneuten Titelgewinn nach 1997 und 2004 auf der Marathonstrecke. Nach der Geländeprüfung, die rund 5000 Zuschauer verfolgten, fiel der Thüler bei der nationalen Wertung vom dritten auf den sechsten Rang zurück und verspielte alle Chancen auf Edelmetall. Den Titel des Deutschen Meisters sicherte sich Lokalmatador Christoph Sandmann, der damit seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen konnte.

Bei seinem Mannschaftskollegen Duen lief es bereits am ersten Hindernis nicht optimal. Ein kleiner „Hänger“ – und schon waren die ersten Strafpunkte eingefahren. Dieser Fehler zog sich fast in allen Hindernissen wie ein roter Faden durch die Geländefahrt von Rainer Duen. Besonders gravierend zeigte sich das am Wasserloch. So sah es auch Bundestrainer Ewald Meier (Meißenheim): „Das war keine gute Fahrt von Rainer.“

Eines von Duens Vorderpferden widersetzte sich immer wieder den Leinen von Duen. „Da wird es für den Fahrer natürlich schwer, in den anspruchsvoll aufgebauten Hindernissen stets die engsten Wege zu fahren, um Zeit zu sparen“, meinte Bundestrainer Meyer. Am Rande verfolgte auch Vater Bernd Duen die Fahrt seines Sprösslings. Der neunte Rang im Gelände entspricht allerdings nicht der Leistungsfähigkeit von Duen. „Es gibt solche Tage. Außerdem ist derzeit das beste Pferd im Gespann von Duen verletzt“, relativierte der Bundestrainer die Leistung seines Schützlings.

Zur Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Kentucky wird es wohl für den Thüler nicht reichen, meinte Meyer. Ganz ohne Lorbeeren fuhr Duen dann doch nicht nach Hause. Zusammen mit Sandmann und Titus de Wolff gewann er für Weser-Ems die Ländermannschaftswertung.

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