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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Altenoythe siegt in „Neunmeterlotterie“

20.11.2017

Bösel 1984, 1987 und 1999 holte sich der SV Altenoythe die Hallenkreismeisterschaft der über 40-jährigen Altliga-Fußballer. Nach 18 Jahren Pause folgte am Sonnabend in Bösel Titel Nummer vier. In einer Neunmeterlotterie setzten sich die Hohefelder mit 4:2 gegen Elsten durch. Dritter wurde Titelverteidiger Bösel/Thüle durch ein 3:1 nach einem reinen Neunmeterschießen gegen Essen.

Die ersten 19 Minuten des faden Finals sind schnell erzählt. Wie schon im Gruppenduell hieß es nach 14 Minuten 0:0. Auch in der fünfminütigen Extrazeit blieben die Tore vernagelt. Beide Mannschaften hatten zwei Halbchancen und lauerten vergeblich auf den „lucky punch“.

Im fälligen Neunmeterschießen scheiterte der ansonsten bärenstarke Holger Bents als erster Schütze an Elstens Fänger Thorsten Tameling. Diese Steilvorlage vermochten die Elstener aber nicht nutzen. Denn Markus Ameskamp knallte die Filzkugel an den Pfosten. Eine weitere Fahrkarte von Bernd Ameskamp war dann zu viel. Altenoythe behielt die Nerven. Kapitän Holger Söhl traf zum entscheidenden 4:2.

Im Neunmeterschießen um Platz drei zwischen Bösel/Thüle und Essen verfehlten fünf von neun Versuchen ihr Ziel. Martin Sprock traf für den entthronten Titelverteidiger Bösel/Thüle zum entscheidenden 3:1.

Deutlich mehr los auf dem Parkett war in den Halbfinals. Zunächst setzten sich die taktisch clever agierenden „Gallier“ aus Elsten gegen die bärenstark besetzte SG Bösel/Thüle mit 2:0 durch. „Das ist eine Sensation. Bösel/Thüle war der haushohe Favorit“, staunte Kreisspielausschuss-Boss Franz-Josef Herbers (Altenoythe) nicht schlecht.

Nach toller Vorarbeit von Martin Lemmermöhle traf Michael Bramlage zum 1:0 ins leere Tor (8.). Bösel/Thüle antwortete mit wütenden Attacken und leistete sich dabei die ein oder andere unnötige Ruppigkeit. Elsten blieb cool. Stephan Dellwisch musste das 2:0 machen, traf aber nur Aluminium (10.). Dann brachte Bösel/Thüle Peter Wendeln als spielenden Torwart. Der verlor prompt einen heftigen Press-Schlag gegen Rainer Dellwisch, der dann freie Bahn zum 2:0 hatte.

Anschließend setzte sich Altenoythe in einem engen Match nicht unverdient mit 2:0 gegen Essen durch. Nach 180 Sekunden zog Altenoy-thes Andreas Wieborg mit der Pike ab. Unglücklich abgefälscht von Andreas Pölking drehte sich die Kugel zum 1:0 ins Netz. Zwei Minuten später Essens große Ausgleichschance: Holger Söhl zog Timi Kastanis zu Boden. Neunmeter. Doch Mariusz Gasior scheiterte am prächtig reagierenden Markus Behnen im SVA-Gehäuse. Danach ging’s hin und her. Altenoythes Holger Bents – gemeinsam mit Peheims Klaus Osterkamp mit drei Treffern bester Turniertorschütze – traf den Innenpfosten (9.), ehe ihm Sekunden vor Schluss Essens Keeper Kai Pille per Abwurf das 2:0 auf dem Silbertablett lieferte.

In der Gruppe A schieden hinter Bösel/Thüle und Essen die Spielgemeinschaften Galgenmoor/Stapelfeld und Lindern/Evenkamp mit jeweils einem Punkt ohne echte Halbfinalchance aus.

Trotz starker Besetzung wurde der VfL Löningen in der Gruppe B nur Vierter. Der Dritte SV Peheim brauchte im letzten Gruppenspiel gegen Altenoythe einen Sieg, gab alles und verlor am Ende etwas unglücklich mit 2:3. In diesem Spiel sah Altenoythes Willi Luttmann, der gegen den am Boden liegenden Martin Wernke nachstocherte, die einzige Zeitstrafe.

Überschattet wurde das Endturnier durch die schwere Verletzung von Rainer Herbers. Der Löninger zog sich einen Sehnenriss über dem Knie zu, wurde ins Krankenhaus transportiert und sofort operiert.

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