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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Böttcher trifft mit erstem Ballkontakt

29.08.2005

KREIS CLOPPENBURG

und Andreas Naaf KREIS CLOPPENBURG - Derby-Zeit in der Fußball-Bezirksklasse: In Altenoythe traf der SVA auf seinen Erzrivalen STV Barßel, mit dem man nach der 0:4-Pokalpleite noch eine Rechnung offen hatte. Am Ende setzte sich die Mannschaft von Stefan Lang mit 2:1 durch und machte den Fehlstart des STV perfekt. Hervorragend ist indes der TuS Emstekerfeld aus den Startlöchern gekommen. Nach dem 1:0-Sieg gegen Höltinghausen schob sich der Aufsteiger auf Tabellenplatz drei vor.

SV Altenoythe – STV Barßel 2:1 (0:0). Riesenjubel in Altenoythe – Tristesse hingegen in Barßel. Trotz einer über weite Strecken klaren Überlegenheit und einer 1:0-Führung im Rücken traten die Gäste die Heimreise mit leeren Händen an. Die Altenoyther hingegen feierten nach der vorangegangenen 0:4-Heimpleite im Pokal die – wenn auch schmeichelhafte – 2:1-Revanche ausgelassen.

„Barßel war einfach zu dusselig, um bei uns zu gewinnen. Wir haben jetzt aus zwei Spielen sechs Punkte geholt. Aber davon dürfen wir uns nicht blenden lassen. Wir müssen uns eindeutig steigern“, sagte SVA-Betreuer Helmut Kemper nach dem Abpfiff. Völlig von den Socken war indes Gästecoach Uwe Schröder. „Nach unserer Führung hätten wir auf 2:0, ja sogar auf 3:0 wegziehen müssen. Aus dem Nichts fällt das 1:1 und wir verlieren komplett den Faden. Jetzt muss nach unserem Fehlstart ein Erfolgserlebnis her. Ich hoffe, dass bei uns die Ruhe bewahrt wird.“

Vor 150 Zuschauern spielte im ersten Durchgang nur Barßel. Bereits nach sechs Minuten scheiterte Jewgeni Buss aus fünf Metern an SVA-Keeper Matthias Altevers. In der 27. Minute rettete Markus Behnen vor dem einschussbereiten Buss.

Obwohl Altenoythe nach der Pause wacher agierte, kontrollierten die Gäste weiterhin das Spiel. Nach dem 1:0 durch Gordinne Ngapy, der nach einem tollen Pass von Phillip Gonschorek eiskalt einschob, schien Barßel auf der Siegerstraße zu sein. Ein Trugschluss, denn in der Schlussphase nahm die Partie eine rasante Wende. Kurz nach seiner Einwechslung markierte Stürmer Sven Böttcher (73.) nach starker Vorarbeit von Martin Sodtke mit seiner ersten Ballberührung den Ausgleich. Barßel verlor jetzt völlig den Faden. Nur fünf Minuten später musste Fikret Cobanoglu die Gastgeber in Führung bringen. Er schoss aber freistehend aus acht Metern vorbei. Kurios dann die Entscheidung: Barßels Keeper Alexander Bertram schoss mit einem Abschlag SVA-Joker Böttcher. Den Abpraller zirkelte Fikret Cobanoglu vom Strafraumeck ins Netz. „Solch ein Gegentor macht einen wahnsinnig“, sagt Barßel-Trainer Schröder. Fast hätte Altenoythe noch erhöht. Böttcher traf aus 17 Metern aber nur den Außenpfosten (87.). Sekunden zuvor hatte Barßels Torschütze Ngapy nach einer Kopfnuss gegen Jan Lübbers Rot gesehen.

Tore: 0:1 Ngapy (53.), 1:1 Böttcher (74.), 2:1 Fikret Cobanoglu (83.).

SV Altenoythe: Altevers – Michael Dumstorff – Banemann, Lübbers – von Uchtrup (68. Ferhat Cobanoglu), Boxhorn, Bents (73. Böttcher), Kemper, Behnen – Fikret Cobanoglu, Sodtke.

Barßel: Bertram – Stern – Koopmann, Bergmann – Naber, Zielke, Janßen (64. Meiners), Börgers – Ngapy, Buss (46. Gonschorek), Großmann.

SR: Moormann (Thüle).

TuS Emstekerfeld – SV Höltinghausen 1:0 (0:0). Ein spannendes, aber kein hochklassiges Derby erlebten die rund 200 Zuschauer auf dem Sportgelände in Emstekerfeld. Und letztlich setzte sich nicht unbedingt die bessere, sondern die glücklichere Elf mit 1:0 (0:0) durch. Erst kurz vor Schluss hatte TuS-Verteidiger Christoph Brandenburg mit einem Alleingang und einem unhaltbaren Schuss in den Winkel für die Entscheidung gesorgt (86.).

Nach einer leichten Überlegenheit und einem Chancenplus für Emstekerfeld in der ersten Halbzeit entwickelte sich im zweiten Durchgang ein ausgeglichenes Spiel. Kurz bevor Brandenburg das Spiel mit seiner famosen Einzelleistung entschied, hatten die Gäste ihrerseits eine Riesenchance, aber Stefan Klaus schoss den Ball freistehend über das Tor (85.). Zu diesem Zeitpunkt spielten die Gäste nur noch zu Zehnt, da Dirk Lanfermann mit Gelb-Rot vom Platz musste, weil er die Ausführung eines Freistoßes verhindert hatte. „Eine Dummheit“, urteilte Trainer Bernd Diekmann, der sich besonders über die verschlafene erste Halbzeit seines Teams ärgerte. „Erst in der zweiten Hälfte haben wir gute Ansätze gezeigt, am Ende aber unglücklich verloren.“

Tor: 1:0 Brandenburg (86.).

TuS Emstekerfeld: Heitkamp – Otten, Brandenburg – Prophel (60. Frederichs), Hamann, Torsten Kliefoth, Diekmann, Volker Kliefoth (45. Mehmet Kaya), Tobias Kellermann (3. Ilhan Kaya), Fresemborg, Darilmaz.

SV Höltinghausen: Behnken – Pöhler, Averbeck (46. Philipp Wendeln), Möller – Schnieders, Klaus, Matthias Wendeln, Wewer, Reimche (55. Sieverding), – Blanke (70. Lanfermann), Soyka.

SR: Frilling (Lohne).

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