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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Interview: „Bronze ist vielleicht möglich“

04.07.2016

Frage: Herr Nerkamp, an diesem Donnerstag beginnt Ihr EM-Abenteuer . . .

Nerkamp: Stimmt. Ich fliege ab Frankfurt nach Amsterdam. Und am Sonntag wird es dann ernst. Die Spannung steigt fast stündlich.

Frage: Im April haben Sie in Berlin in der Zeit von 1:04:06 die DLV-Qualifikationsnorm für den Halbmarathon bei den Europameisterschaften geknackt. Hand aufs Herz: Hatten Sie damit gerechnet?

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Nerkamp: Um ehrlich zu sein: Nein. Und mit mir hatte auch wohl kaum jemand gerechnet. Umso schöner ist, dass ich mir jetzt nach vielen Jahren harter Trainingsarbeit einen Traum erfüllen konnte.

Frage: Wie schätzen Sie Ihre aktuelle Form ein?

Nerkamp: Ich habe zuletzt extrem viel Grundlagen-Ausdauer trainiert. 180 Kilometer in der Woche waren keine Seltenheit. In den letzten Tagen vor dem EM-Start muss ich mir mit lockeren Trainingsläufen die nötige Frische holen. Ich fühle mich top-fit.

Frage: Wie lautet Ihr Ziel für Amsterdam?

Nerkamp: Ob ich meine Zeit von Berlin toppen kann, hängt von vielen Faktoren ab, die ich nicht alle beeinflussen kann. Ich möchte auf jeden Fall für unsere Mannschaft ein wertvolles Ergebnis abliefern.

Frage: Welche Platzierung ist in der Teamwertung drin?

nerkamp: Die Konkurrenz ist schon gewaltig. Ich hoffe, dass wir alle unsere Bestform abrufen. Dann ist Bronze vielleicht möglich.

Frage: Wird Ihre Familie Sie in Amsterdam anfeuern?

nerkamp: Ich habe meinen Eltern viel zu verdanken. Sie werden wohl dabei sein.

Frage: Sie gelten in der Szene als „Spätzünder“ . . .

nerkamp: Das kann man sicher so sagen. Ich wurde zu Garreler Zeiten von meinem ersten Trainer Heiner Göttke aus Kneheim behutsam aufgebaut. Mit Beginn meines Studiums in Kassel im Jahr 2011 habe ich dann immer mehr mit Härte und Vollgas trainiert. Ich habe gemerkt, was in meinem Körper steckt.

Frage: Wie geht es für Sie nach den Europameisterschaften weiter?

nerkamp: Ein bis zwei Wochen fahre ich schon runter. Und dann beginnt bereits die Vorbereitung für die ,Deutschen’ über zehn Kilometer auf der Straße in Hamburg. Dort möchte ich gerne wieder vorne mit dabei sein.

Frage: Sie schließen in diesem Jahr in Kassel Ihr Germanistik-Studium und das der Politik-Wissenschaft ab. Was kommt danach?

nerkamp: Mich interessiert der Medien-Bereich sehr. Was ich konkret machen werde, steht aber noch nicht fest.

Frage: Werden Sie sportlich dann kürzer treten?

nerkamp: Vorerst nicht. Geplant ist, dass ich zunächst ein weiteres Jahr richtig Gas gebe. Auch wenn ich eine Affinität für den Halb-Marathon entwickelt habe, möchte ich meine Zeiten über 5000 und 10 000 Meter um einiges verbessern. Und vielleicht greife ich irgendwann auch im Marathon an.

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