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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Burdenski und der Pfosten lassen nur einen Ball rein

04.06.2007

CLOPPENBURG Im Cloppenburger Stadion traten 30 ausgewählte Nachwuchsfußballer gegen Teams aus der Region an. Die Werder-Altstars setzten sich gegen Cloppenburgs Ü35 mit 6:2 durch.

Von steffen Szepanski

Manche schließen einen Pakt mit dem Teufel, andere mit dem Pfosten. Als Torwartlegende Dieter Burdenski am Sonntag beim EWE-Fußballcamp-Finale im Cloppenburger Stadion gegen zehn ausgeloste Elfmeter-Schützen antrat, prallte der Ball gleich fünfmal vom Pfosten zurück. Da musste ein Molberger die Ehre des Landkreises retten: Leon Neldner, einer von 30 in den EWE-Fußballcamps ausgesuchten Nachwuchsfußballern, jagte den Ball als einziger ins Netz. „Ich habe draufgehalten und Glück gehabt“, sagte der Elfjährige und strahlte über das ganze Gesicht. Dass Burdenski nicht unüberwindbar ist, zeigte aber auch die Cloppenburger Ü35-Auswahl um Mario Neumann, Torsten Bünger und Leonardo Manzi. Die traf vor 400 Zuschauern durch Manfred Hellmann und Olaf Blanke gegen die Werder-Altstars um Burdenski und Frank Neubarth, verlor aber 2:6. Im Finale des D-Jugendturniers besiegte Hansa Friesoythe das Team Camp II mit 5:4 nach Elfmeterschießen.

Bei dem D-Jugendturnier mit den von Uwe Reinders und Michael Schulz trainierten elf-und zwölfjährigen Fußballern aus verschiedenen Teilen Norddeutschlands zeigten auch die Nachwuchskicker aus Teams der Region ihr Talent. Blau Weiß Ramsloh, Hansa Friesoythe, Werder Bremen, VfL Oythe, VfL Löningen und der BV Cloppenburg machten es den Camp-Teams nicht leicht. So erreichten neben den Camp-Mannschaften auch der BV Cloppenburg und Hansa Friesoythe das Halbfinale. Dort setzte sich das Team Camp II durch ein Tor des Löningers Piet Risse gegen das Team Camp I durch. Hansa Friesoythe, das mit Niklas Honkomp einen der besten Spieler für das Camp-Team abstellen musste, bezwang den BVC 1:0, um dann im Endspiel gegen Team Camp II im Elfmeterschießen starke Nerven zu beweisen.

Anschließend konnten sich die Kinder noch einige Tricks der Altstars, bei denen auch Uwe Harttgen, Björn Schierenbeck und Torsten Gütschow mitspielten, abschauen. Zum Beispiel, als Uwe Reinders im Traditions-Spiel nach Vorlage Frank Neubarths den Ball volley zum 1:0 ins Netz jagte. Allerdings zeigte Reinders den Nachwuchsfußballern auch, was sie besser nicht machen sollten.

Da ihm der Spielball nicht gefiel, schnappte er sich während der Begegnung einen anderen Ball vom Spielfeldrand und trug den so lange hinter dem Rücken versteckt mit sich herum, bis er angespielt wurde. Dann nahm er – ganz heimlich und von lediglich 400 Augenpaaren bemerkt – einen fliegenden Wechsel vor. Er ließ den ankommenden Ball ins Aus laufen und warf sich den von ihm favorisierten Ball selbst in den Lauf – und zwar präzise. Schließlich kann Reinders nicht nur schießen, sondern auch werfen. Wer es nicht glaubt, kann bei der belgischen Torwart-Legende Jean-Marie Pfaff nachfragen – oder sich das einzige Einwurf-Tor der Bundesliga-Geschichte (1982, Werder Bremen – Bayern München) auf Video ansehen.

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