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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Oberliga: Bury heiß auf echte Schlammschlacht

03.03.2017

Cloppenburg Der Pflichtspielauftakt des Fußball-Oberligisten BV Cloppenburg im Jahr 2017 zu Hause gegen FT Braunschweig fiel in der Vorwoche der Unbespielbarkeit des Platzes zum Opfer. Gleiches droht für die Heimpartie der Soestekicker an diesem Freitag (Anstoß: 19.30 Uhr) gegen den vier Punkte mehr aufweisenden Neunten VfL Oldenburg.

Zumindest, wenn Petrus seine Schleusen nicht schließt. Eine Entscheidung, ob gespielt werden kann, soll an diesem Freitag gegen Mittag eine Platzkommission fällen. Gibt es keine Absage, könnte noch der angesetzte Unparteiische Marius Schlüwe (Laatzen) dazwischen grätschen. Doch Platzverhältnisse hin oder her. Cloppenburgs Chefcoach Steffen Bury will unbedingt auf Punktejagd gehen. „Die Platzverhältnisse sind mir ehrlich gesagt ziemlich schnuppe. In dieser Jahreszeit gibt es nie einen grünen Teppich. Ich will, dass gespielt wird. Und meine Jungs brennen nach inzwischen sechswöchiger Vorbereitung.“

Dabei sind die personellen Voraussetzungen an der Friesoyther Straße nach wie vor nicht die besten. „Wenn Nick Köster spielen kann, stehen mir 14 Spieler zur Verfügung“, lamentiert Bury nicht herum, ehe er dann die schlimme Nachricht bekam, dass für seinen Mittelfeld-Terrier, der nach dem 3:1-Testspielerfolg beim Bezirksligisten SV Thüle am vergangenen Montag erneut über Rückenbeschwerden geklagt hatte, mit einem Bandscheibenvorfall das Saisonende gekommen sei.

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Erfreulicherweise wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist zu Wochenbeginn der Ex-Wildeshauser Janek Jacobs. Für einen Platz im Kader ist es für den pfeilschnellen Techniker aber noch zu früh. „Sein Rückstand ist noch zu groß. Ich hoffe, dass Janek in zwei Wochen wieder eine Alternative ist“, so der Ex-Profi Bury. Da auch der inzwischen wieder beschwerdefreie Lukas Ostermann noch Trainingsrückstand aufweist, könnte Bury taktisch auf Routinier Aleksandar Kotuljac als Einmannspitze setzen. Als zweiter Keeper wird Co-Trainer Stefan Tilling auf der Bank sitzen. Im Hinspiel am vierten Spieltag erreichten die Cloppenburger ein 1:1. Leon Demaj glich an der Alexanderstraße das 0:1 aus und löste eine furiose BVC-Schlussoffensive aus, die aber unbelohnt blieb.

Aufgrund der Bedeutung der Partie nahm Bury die Oldenburger zuletzt beim 0:2 in Osnabrück persönlich unter die Lupe. „Wir müssen vor allem auf die schnellen Stürmer aufpassen“, so seine wichtigste Erkenntnis. Anderseits sieht der gebürtige Freiburger einen Vorteil für seine Mannschaft. „Wir rennen seit Wochen durch den Dreck. Die Oldenburger kennen seit Monaten nur Kunstrasen.“

Oldenburger Kunstrasen-spezialisten müssen nach unten schauen

Nach 19 von 30 zu absolvierenden Partien rangiert der VfL Oldenburg auf Platz neun der Oberliga-Tabelle. Das hört sich scheinbar beruhigend an, ist es aber nicht. Denn die Kunstrasen-Spezialisten von der Alexanderstraße haben 23 Zähler auf dem Konto. Der Vorsprung des Teams von Trainer Dario Fossi auf den ersten Abstiegsplatz beträgt damit ganze vier Punkte. Und der Trend beim Neunten der Vorsaison muss aktuell eindeutig als Abwärtstrend eingestuft werden. Jahresübergreifend ist die Fossi-Truppe seit fünf Runden ohne dreifachen Punktgewinn und musste die Position im oberen Tabellendrittel räumen. Auffallend ist vor allem die Heimschwäche. Nur zwei Heimdreier wurden trotz des Kunstrasenvorteils verbucht. Auswärts lief’s besser. In neun Spielen sprangen immerhin 14 Punkte heraus. Nach einer zähen Vorbereitung wurde am vergangenen Wochenende der Pflichtspielauftakt im Jahr 2017 unnötigerweise in den Sand gesetzt. Trotz bester Tormöglichkeiten führten Patzer in der Defensive bei der Drittliga-Reserve des VfL Osnabrück, die auf Platz zwei kletterte, zu einer späten 0:2-Pleite. Personell bediente sich die Nummer zwei an der Hunte in der Winterpause beim klassenhöheren Regionalligisten BSV Rehden. Der 27-jährige Deutsch-Angolaner Narciso Lubaca, der bereits seit vielen Jahren als Profi in der Republik unterwegs ist, unterschrieb. Der Offensivspieler soll ein wichtiges Puzzlestück auf dem Weg zum Ligaerhalt werden. Bester Torschütze der Ol denburger mit bislang sechs Treffern ist der pfeilschnelle Kai-Sotirios Kaissis. In der Fairnesstabelle stehen die Fossi-Schützlinge unterdessen ganz weit oben. Im bisherigen Saisonverlauf gab’s weder eine rote noch eine gelb-rote Karte.

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