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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Regionalliga: Bury träumt von stressfreiem Derbysieg

15.04.2016

Cloppenburg Es ist das Derby in der Fußball-Regionalliga Nord schlechthin. Doch wenn an diesem Freitag (Anstoß 19.30 Uhr) der BV Cloppenburg den VfB Oldenburg im Stadion an der Friesoyther Straße zum Tanz bittet, handelt es sich höchst wahrscheinlich um das vorerst letzte Prestigeduell der Erzrivalen.

Die Soestestädter sind als Vorletzter so gut wie abgestiegen. Und die Huntestädter peilen trotz zuletzt derber Rückschläge als Zweiter noch immer die Meisterschaft und über die Relegation den Aufstieg in die Dritte Liga an.

Die Gefahr, dass sein spielendes Personal in Anbetracht der Tabellensituation das Derby abschenken könnte, sieht Cloppenburgs Trainer Steffen Bury nicht im Ansatz. „Wer gegen Oldenburg nicht bis in die Haarspitzen motiviert ist, sollte die Schuhe schon mal an den Nagel hängen. Ich bin – wie immer – optimistisch, dass wir uns in diesem Duell gut verkaufen und was reißen. In einem Derby weißt du nie, was passiert. Wir können die Saison vielleicht nicht mehr retten, aber mit einem begeisternden Auftritt könnten wir noch einiges ins rechte Licht rücken.“

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Während Oldenburg leicht ersatzgeschwächt anreist, hat sich die Personalsituation beim BVC nur ein Stück weit entspannt. Beim 2:4 in Lübeck hatten noch zehn Spieler gefehlt. Diesmal sind es „nur“ Acht. Nach überstandener Grippe dürften Gerrit Thomes und Nikola Jelisic in die Startelf zurückkehren.

Allerdings ist besonders bitter, das mit den „Kampfschweinen“ Jonas Wangler und Nick Köster zwei Ex-Oldenburger gesperrt nicht zur Verfügung stehen. Aus der unangenehmen aktuellen Situation leitet derweil Bury einen Funken Hoffnung ab. „Oldenburg muss gewinnen. Wir hingegen können, da uns ohnehin so gut wie niemand mehr etwas zutraut, drucklos und stressfrei auflaufen. Daher schließe ich einen Sieg nicht aus. Das wäre noch einmal gut für das Image des BVC.“

Vollzugsmeldungen an der Personalfront gab’s bis zum Donnerstagabend keine. Der neue sportliche Leiter Sebastian Schütte arbeitet in Absprache mit Bury aber täglich fieberhaft am Gesicht des künftigen Kaders. Unter der Woche trainierte ein talentierter Kenianer mit. „Er wird in der nächsten Woche erneut vorspielen“, so Bury.

Unterdessen bahnt sich an, dass Sascha Abraham vom Stadtrivalen TuS Emstekerfeld an die Friesoyther Straße wechseln wird. Dem Vernehmen nach will sich der Stürmer über die Zweite empfehlen. Geleitet wird die Flutlichtpartie von Schiedsrichter Patrick Mewes aus Laatzen.

Die voraussichtliche BVC-Aufstellung: Meyer - Wohlfahrt, Willen, Niemeyer, Bentka - Jelisic, Thomes, Suew, Faqiryar - Blömer, Steffen.

Oldenburger Überfliegern droht katastrophales Saisonfinale

Nach einem eher deprimierenden zehnten Platz in der Vorsaison wollte sich Ex-Zweitligist VfB Oldenburg in der Serie 2015/2016 behutsam weiter nach vorne pirschen. Was dann passierte, überraschte selbst kühnste Optimisten. Seit dem dritten Spieltag blieben die Huntestädter unglaubliche 22 Partien (16 Siege und sechs Remis) ungeschlagen. Und das, obwohl es Ende September zu einem skurrilen und von den Spielern kritisch beäugten Trainerwechsel kam. Predrag Uzelac und sein „Co“ Boris Ekmescic wurden beurlaubt. Ex-Profi Dietmar Hirsch übernahm. Kein Wunder, dass sich die weniger spielerisch als vielmehr durch ihre Kompaktheit, bärenstarke Standards und eine kaum überwindbare Defensive überzeugenden „Blauen“ an die Tabellenspitze katapultierten. 16 Runden lang grüßten die Oldenburger von ganz oben und zogen zudem ins Halbfinale des NFV-Pokals ein. Schon in der Winterpause lehnten sich die VfB-Verantwortlichen weit aus dem Fenster und riefen die Meisterschaft als neues Saisonziel aus. Zudem wurde wieder verstärkt von einer neuen Fußball-Arena in Nähe des einstigen Donnerschwee-Stadions geträumt. Und trotz aller Erfolge könnte die Saison für die Oldenburger noch in einer kleinen Katastrophe enden. Denn dem Hirsch-Team scheint im letzten Saisonviertel die Puste auszugehen. Ostern wurde im heimischen Marschweg-Stadion das Pokal-Semifinale gegen Drochtersen/Assel mit 1:2 in den Sand gesetzt. Da am Mittwoch auch noch Drittligist VfL Osnabrück im zweiten Halbfinale im Elfmeterschießen bei Oberligist Egestorf/Langreder rausflog, kann Oldenburg das schon sicher geglaubte DFB-Pokalticket auch über Umwege nicht mehr lösen. Ein derber Rückschlag. Und die Tabellenführung ist der VfB seit Sonntag auch los. Das skandalumwitterte Topspiel gegen Wolfsburgs Reserve ging mit 1:2 verloren. Zwar hat Oldenburg noch das Nachholspiel gegen Hildesheim in der Hinterhand, aber auch das deutlich anspruchsvollere Restprogramm als die einen Punkt mehr aufweisenden VW-Städter. Nach seinem Ausraster gegen Wolfsburg fällt der bereits 16-mal erfolgreiche Top-Torjäger Kiala Kifuta rotgesperrt aus. Innenverteidiger Dominik Volkmer ist gelbgesperrt. Infolge eines Jochbeinbruchs könnte zudem Positionskollege Franko Uzelac, der bislang keine einzige Minute fehlte, ebenfalls ausfallen. Verletzt ist außerdem Kevin Samide. Auf jeden Fall dürfte VfB-Standard-Spezialist Florian Stütz wieder erste Wahl sein. Oldenburgs Fanbeauftragter Raimund Kropp rechnet mit rund 500 mitreisenden VfB-Anhängern.

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