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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauenfußball: BV Cloppenburg liegt nach Kellerduell am Boden

08.11.2010

BERLIN Da wollten sie eigentlich nicht mehr hin: Die Fußballerinnen des BV Cloppenburg stehen nach dem zwölften Spieltag wieder auf dem letzten Platz der zweiten Bundesliga. Nach der 0:2 (0:0)-Niederlage am Sonntag bei Tennis Borussia Berlin (siehe Bericht auf Seite 19) kommt viel Aufbauarbeit auf Trainerin Tanja Schulte und Co-Trainer Ludwig Ferneding zu. Das Duell mit den Berlinerinnen, die bisher nur gegen den BVC punkten konnten, galt als Partie, die Cloppenburg unbedingt hätte gewinnen müssen. „Die Niederlage ist bitter“, sagte Ferneding. „Aber es hilft ja nichts, damit müssen wir umgehen.“

Trotz einer klaren Feldüberlegenheit der Cloppenburgerinnen in Hälfte eins konnte Ferneding auch nichts Positives mehr aus der Partie ziehen. Schließlich hatten die Gäste wie so oft zu wenig aus ihren großen Spielanteilen gemacht. Dem BVC fehlte einmal mehr der Zug zum Tor – und so konnten sich die Gäste jeweils nur zwei Torchancen pro Hälfte erspielen.

In der 16. Minute war Ilka Feldhaus völlig frei stehend am gegnerischen Sechzehner an den Ball gekommen – und hatte die nötige Übersicht vermissen lassen. „Da hätte sie den Ball annehmen und noch ein paar Meter gehen können“, sagte Ferneding. Stattdessen hatte sie gleich draufgehalten – und war an Tebe-Torhüterin Kerstin Prusas gescheitert. Die konnte auch retten, nachdem Andrea Göken in der 40. Minute eine Flanke Tanja Baumanns mit der Innenseite des Schuhs in Richtung Tebe-Tor weitergeleitet hatte.

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Auch in der zweiten Halbzeit brachte Göken Gefahr vors Gehäuse der Gastgeberinnen. In der 60. Minute zog sie einen Freistoß aus 30 Metern in den Berliner Strafraum, wo Tanja Baumann wartete. Allerdings köpfte sie eine Gegenspielerin an. In der 61. Minute zielten die Gastgeberinnen besser, aber Schiedsrichterin Sandy Kuchmann-Nowak erkannte den vermeintlichen Führungstreffer der Berlinerinnen wegen einer Abseitsstellung nicht an. Dafür gab es Anerkennung vom Gegner: „Die Chance hatten die Berlinerinnen richtig schön herausgespielt“, sagte Ferneding.

Die letzte Chance der Cloppenburgerinnen hatte dann wieder Feldhaus, deren Schuss in der 70. Minute abgeblockt wurde. Was folgte, wird die Cloppenburgerinnen wohl noch etwas länger verfolgen. Der BVC wollte unbedingt drei Punkte mitnehmen, und so löste Schulte in der 83. Minute die Cloppenburger Viererkette auf. Sie nahm Routinier Daniela Diers vom Feld und brachte dafür Offensiv-Kraft Lena Steenken.

Der Cloppenburger Mut wurde nicht belohnt – ganz im Gegenteil: Die Fußballerinnen aus der Hauptstadt konterten die Gäste klassisch aus. Constanze Hess (86.) und Anne-Rose Lindner (90.) sorgten dafür, dass aus dem erhofften Befreiungsschlag ein bitterer Rückschlag für den BVC wurde. „Da haben wir uns nicht gerade clever angestellt“, sagte Ferneding. „Wir haben dem Gegner zu viel Raum gelassen. Außerdem waren wir hinten einfach unsortiert.“

So hart die Niederlage den BVC getroffen habe, so wichtig sei es jetzt, wieder Mut zu fassen. „Wir dürfen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen“, forderte auch Trainerin Schulte. Schließlich stehe schon am kommenden Sonntag das nächste Spiel auf dem Programm. Dann erwartet der BVC den Tabellenvierten Turbine Potsdam II (11 Uhr).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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