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Rickey Paulding verlängert um zwei Jahre!
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Aktualisiert vor 26 Minuten.

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Rickey Paulding verlängert um zwei Jahre!

NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BV Cloppenburg spielt nur eine Halbzeit auf Augenhöhe

18.10.2010

GüTERSLOH Deutliche Niederlage in Gütersloh tut doppelt weh: Das 0:7 (0:1) des BV Cloppenburg in Nordrhein-Westfalen (siehe auch Bericht auf Seite 19) ärgert Ludwig Ferneding nicht nur, weil „wir um zwei, drei Tore zu hoch verloren haben“. Mindestens genauso schmerzt den Coach, der den Zweitligisten zusammen mit Matthias Rieck-Göken trainiert, dass „wir im nächsten Spiel auf Daniela Diers verzichten müssen“. Die erfahrene Innenverteidigerin hatte in der 67. Minute einen Elfmeter verursacht und wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot gesehen. Anschließend hatten die Cloppenburgerinnen völlig den Faden verloren.

„Das war ein Debakel mit einer desaströsen ersten Halbzeit“, sagte Ferneding, der das Team wohl spätestens ab Januar 2011 wieder alleine trainieren soll, da Rieck-Göken aus beruflichen Gründen wegzieht (die NWZ  berichtete). Ob Rieck-Göken bis dahin überhaupt noch weitermacht, ist unklar. So hatte Sonntag schon die Kunde seines Rücktritts die Runde gemacht.

Der Chef-Trainer selbst wollte sich nicht dazu äußern, ob er beim nächsten BVC-Spiel noch auf der Bank sitzt. „Da sage ich gar nichts zu.“ Auch Ferneding sagte zu dem Thema nur: „kein Kommentar.“

Dafür machte Ferneding klar, dass er mit der ersten Hälfte in Gütersloh durchaus zufrieden gewesen ist – zumindest mit der Leistung seines Teams. Das Schiedsrichtergespann um Susanne Luft (Obertshausen) hatte ihn in der 14. Minute richtig geärgert. In der hatte Sandra Szopieray die Gastgeberinnen nach einem langen Pass in die Tiefe in Führung gebracht. „Das war ganz klares Abseits“, ärgerte sich Ferneding.

Dennoch hätten die Cloppenburgerinnen nicht mit einem Rückstand in die Pause gehen müssen. In der 42. Minute hatte Nadine Luker auf Ilka Feldhaus abgelegt, die aus aussichtsreicher Position an Güterslohs Torhüterin Anja Berger scheiterte. Luker hatte auch die zweite große Cloppenburger Chance eingeleitet: In der 74. Minute, als das Spiel schon entschieden war, hatte sie Lena Steenken frei gespielt, deren 16-Meter-Schuss Berger gerade noch um den Pfosten lenken konnte.

Luker hatte nicht nur in diesen beiden Szenen einen guten Eindruck hinterlassen. „Sie hat ihre Sache in der Spitze gut gemacht“, lobte Ferneding. „Man darf nicht vergessen, dass sie sonst nicht von Beginn an spielt.“

Ganz und gar nicht gefallen hat ihm dagegen, wie sich die Cloppenburgerinnen in der zweiten Halbzeit selbst um alle Chancen gebracht haben. In der 48. Minute wollte Christina Kokenge den Ball aus dem Strafraum schießen, traf aber nur eine Gütersloherin. „Das war ein glasklarer Elfmeter“, räumte Ferneding ein. „Da sind wir einfach in manchen Situationen zu langsam.“ In der 67. Minute hatte Diers den zweiten Elfmeter verursacht – und sogar noch Glück gehabt. „Sie hat die Gütersloherin richtig umgemäht. Das hätte auch Rot sein können“, sagte Ferneding.

Wie sehr sie fehlte, war schnell zu merken. Beim BVC lief plötzlich nichts mehr zusammen. Dafür zeigte Güterslohs Kristina Gessat, warum sie U-20-Nationalspielerin ist. „Sie ist immer anspielbar und zieht die Bälle förmlich an“, sagte Ferneding über die Weltmeisterin. Und sie ist sehr schnell – wie einige andere Spielerinnen Güterslohs. Die agierten immer wieder mit langen Bällen, was die Cloppenburgerinnen immer wieder vor große Probleme stellte. Allerdings bereitete sich der BVC auch wieder selbst Probleme: „Wir haben wieder viele ungenaue Pässe gespielt“, sagte Ferneding.

Schon deshalb ist er froh, dass sein Team bis zum nächsten Punktspiel reichlich Zeit hat, an sich zu arbeiten. Schließlich hat der BVC am kommenden Wochenende spielfrei. Die Zeit wollten die Cloppenburgerinnen auch nutzen, um ein Freundschaftsspiel gegen die Nationalmannschaft Ghanas zu bestreiten. Die ist allerdings – anders als geplant – noch nicht im Trainingslager in Celle angekommen. Ob das Spiel am Donnerstag trotzdem stattfinden wird, ist noch nicht entschieden.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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