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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

HANDBALL-REGIONALLIGA: BV Garrel entlässt Coach Uwe Brandt

19.02.2005

GARREL GARREL - Der Handball-Regionalligist BV Garrel hat am Donnerstagabend seinen Trainer Uwe Brandt entlassen. Wie BVG-Vorstandsmitglied Eckhard Otten gestern mitteilte, wird bereits am morgigen Sonntag im Heimspiel gegen die HSG Stemmer/Friedewalde (Anwurf: 16.30 Uhr) Franz-Josef Kettmann als Nachfolger auf der Bank sitzen. Unterstützt wird er von Birgit Deeben, bereits Co-Trainerin unter Brandt.

Grund für den Rauswurf von Brandt – er war zur Saison 2003/2004 vom TV Neerstedt gekommen und hat das Team zur Oberligameisterschaft und in die Regionalliga geführt – seien nicht seine sportlichen Fähigkeiten gewesen. „Er konnte die Blockade im Kopf der Spielerinnen nicht lösen und das Team nicht mehr motivieren“, sagte Otten und bezog sich dabei vor allem auf die jüngste Pleite bei der HSG Isenhagen (23:32). „Wir können den Klassenerhalt schaffen, aber nicht mit Uwe Brandt.“

Diesen traf die Entlassung kurz vor dem Ende der Trainingseinheit wie ein Schlag. „Ich war total geplättet“ (siehe Interview auf dieser Seite). „Der Wechsel war nicht ganz einvernehmlich“, gab Otten zu. Bereits Ende November 2004 stand Brandt – ausgelöst durch ein desolates 14:21 gegen Oyten – als Trainer auf der Kippe. Mehrere Krisengespräche folgten. Das Resultat: Nach einem Burgfrieden machte der Coach weiter.

Erste Wahl für die Brandt-Nachfolge war Birgit Deeben. Diese gab der Clubführung allerdings einen Korb. „Ich traue mir das nicht zu“, begründete sie. Auch für sie kam der Rauswurf überraschend. „Dienstag haben Uwe und ich noch zusammengesessen und überlegt, wie wir den Schalter im Stemmer-Spiel umlegen können.“

Um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen muss gegen Stemmer unbedingt ein Sieg her. Da kommt es gerade recht, dass Neuzugang Maike Högemann – den ersten Kontakt zu ihr hatte übrigens Brandt hergestellt – auflaufen kann. „Der HVN hat mir telefonisch bestätigt, dass sie seit dem vergangenen Montag für uns spielberechtigt ist“, teilte Otten mit. Högemann, die Ende Januar beim Zweitligisten TV Cloppenburg gekündigt hatte, soll vor allem im Rückraum eingesetzt werden. „Da brennt es am meisten“, betont Deeben.

Für die Co-Trainerin liegt der Schlüssel zum Erfolg gegen Stemmer vor allem darin, „den starken HSG-Rückraum auszuschalten.“ Viel wichtiger sei es aber, dass die Spielerinnen nach dem Trainerwechsel „auch im Kopf frei sind“. Deeben: „Es ist schwer einzuschätzen, ob das Team mit einer neuen Führung weiter kommt.“

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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