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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC begegnet Werder Bremen auf Augenhöhe

27.08.2010

CLOPPENBURG Es ist nicht irgendein Derby. Es ist das Derby. Der Höhepunkt der Saison. Eines der Spiele, dem die Spielerinnen des BV Cloppenburg trotz aller Gelassenheit schon weit vor dem Anpfiff entgegenfiebern. An diesem Freitagabend, 20 Uhr, erwartet die in der 2. Bundesliga spielende Mannschaft von Trainer Matthias Rieck-Göken Werder Bremen.

Werder gegen den BVC? Das hat was, keine Frage. Zumal sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegnen – wie vor zwei Jahren, als sie Auge in Auge um die Meisterschaft in der Regionalliga stritten.

Ludwig Ferneding ist derselben Meinung, obwohl er es verklausuliert formuliert. Die Aufgabe werde zwar „recht schwer“, weil Werder in dieser Saison im „Konzert der Großen“ der Liga mitspiele, aber die Bremerinnen seien keine Überflieger. „An einem guten Tag gehört die Partie uns“, sagt Ferneding, der Teil des Cloppenburger Trainerteams ist, selbstbewusst.

Und offensichtlich wissen die Bremerinnen, dass sie auf einen Gegner treffen, der zwar weder ein Tor geschossen noch einen Punkt geholt, dafür aber Potenzial ohne Ende hat. Jedenfalls wehrt sich Werders Coach Holger Stemmann, der auf Saskia Mauckisch verzichten muss, mit Händen und Füßen dagegen, einem Team die Favoritenrolle zuzuordnen. Er spricht zudem von „außergewöhnlichen Rahmenbedingungen“, unter denen das Spiel stattfindet. Wohlgemerkt: Das sagt ein Trainer Werder Bremens. Eine voll besetzte Tribüne während eines Derbys unter Flutlicht flößt also selbst den Fußballerinnen eines international bekannten Vereins noch Respekt ein.

Doch das dürfte den Cloppenburgerinnen herzlich egal sein. Schließlich gibt es für Respekt keine Punkte. Gleiches gilt für das Lob, das der BVC nach der 0:4-Niederlage gegen Potsdam von allen Seiten erhalten hat. „Das hilft uns nicht weiter“, sagt Ferneding. Will heißen: Der BVC könnte das ein oder andere Pünktchen schon jetzt gebrauchen, auch wenn die Trainer wegen des harten Auftaktprogramms noch keine Zähler einfordern.

Außerdem kann der BVC gegen Werder nicht in seiner Bestformation auflaufen. Stephanie Hake und Mareike Kleene fallen aus. Dafür sind Kim Schlösser und Ilka Feldhaus einsatzbereit.

Das Tor wird Dominika Wylezek hüten, obwohl Aline Schlösser in Potsdam eine gute Leistung gezeigt hat. Ferneding staunt noch immer: „Wir hatten sie wegen ihrer Handverletzung vor der Saison gar nicht auf dem Zettel. Aber sie hat sich im Training voll reingekniet.“

Theresa Ideler, die zuletzt immer wieder mit kleinen Verletzungen kämpfen musste, ist nur dritte Wahl. Und der Konkurrenzkampf im Tor wird sich weiter verschärfen, arbeitet Jessica Meyer doch „akribisch“ (Ferneding) an ihrem Comeback. Cloppenburgs Trainern kann’s nur recht sein.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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