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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC bekommt schwerste aller Aufgaben

15.10.2014

Cloppenburg Wer zu den Wölfinnen muss, dem könnte durchaus zum Heulen zumute sein. Aber Tanja Schulte, Trainerin der Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg, nimmt die Auslosung des DFB-Pokal-Achtelfinals mit Humor. Ihr Team muss am ersten November-Wochenende beim amtierenden Deutschen Meister und Champions-League-Sieger VfL Wolfsburg antreten, und sie kann dem Los durchaus Positives abgewinnen: „Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Vanessa Bernauer“, sagt die 39-Jährige über die Schweizerin, die im Sommer vom BVC zum VfL gewechselt ist. „Wir hätten uns aber auch einfach mal so treffen können.“

Für das Wiedersehen auf dem Feld sorgte nun Nia Künzer. Die Ex-Nationalspielerin, die Deutschland 2003 mit einem Golden Goal zum Weltmeister gemacht hat, zog in der Nacht zu Dienstag in der Fernsehsendung „Heimspiel“ (Hessischer Rundfunk) nicht das ersehnte Heimspiel für die Cloppenburgerinnen.

Schlimmer noch, Künzer loste dem BVC nicht nur eine Auswärtspartie, sondern die schwerste aller Aufgaben zu. Schließlich haben die Wölfinnen in den letzten beiden Jahren fünf von sechs großen Titeln geholt – zweimal gewannen sie die Champions-League, zweimal die Deutsche Meisterschaft und 2013 auch noch den DFB-Pokal. Zudem führen sie in der laufenden Saison schon wieder die Bundesliga-Tabelle an.

„Natürlich sind wir krasser Außenseiter“, sagt Schulte, die vermutet, dass am Sonntag, 2. November, um 14 Uhr gespielt wird. „Es wäre schön gewesen, wenn wir wenigstens ein Heimspiel gegen Wolfsburg bekommen hätten.“ In dem Fall wären nicht nur die sportlichen, sondern auch die finanziellen Aussichten besser gewesen. Zwar werden die Zuschauer-Einnahmen geteilt, aber der VfL hätte in Cloppenburg wohl mehr Fans angelockt, als es der BVC in Wolfsburg tun wird.

In der Vorsaison hatten die Cloppenburgerinnen den VfL zumindest ärgern können. Als Bundesliga-Aufsteiger hielt der BVC in Wolfsburg lange ein 1:1, um dann noch 1:4 zu verlieren. Auch zu Hause machte es Cloppenburg dem VfL schwer (0:2). Allerdings war der BVC in der Spielzeit noch stärker besetzt – nicht nur wegen Bernauer, die inzwischen für Wolfsburg schon wichtige Tore geschossen hat.

In einer Statistik steht der BVC sogar besser da als der VfL. Während Cloppenburg 2013/14 das Viertelfinale des DFB-Pokals erreichte, schied Titelverteidiger Wolfsburg schon im Achtelfinale aus – wenn das mal kein gutes Omen ist . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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