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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC distanziert sich vom Tabellenkeller

25.11.2013

Hamburg /Cloppenburg Sich ihrem alten und neuen Saisonziel Klassenerhalt einen weiteren großen Schritt angenähert haben die Regionalliga-Fußballer des BV Cloppenburg. Beim bisherigen Angstgegner FC St. Pauli II setzten sich die Soestestädter am Sonnabend unter dem Strich locker und verdient mit 4:2 Toren durch (siehe auch Bericht auf Seite 13).

Klütz-Team reicht Durchschnittsleistung zum Sieg im ungeliebten Stadion Hoheluft

FC St. Pauli II - BV Cloppenburg 2:4 (1:1).

BV Cloppenburg John (3,0) - Steidten (3,0), Willen (3,0), Niemeyer (3,0), Olthoff (2,0) - Westerveld (2,5), Beermann (3,0, 84. Hofmann), Gerdes (3,0, 78. Faqiryar), Wangler (3,5) - Wernke (2,5, 86. Bennert), Gerdes-Wurpts (2,5).

Tore 0:1 Gerdes-Wurpts (14.), 1:1 Kulikas (37.), 1:2 Wernke (50.), 1:3 Wernke (58.), 2:3 Pini (76., Foulelfmeter), 2:4 Gerdes-Wurpts (88.).

Ecken: 9:8.

Chancen 4:9.

Taktik/Personal Der BV Cloppenburg begann wie beim 4:3-Erfolg über die HSV-Reserve im „4-4-2“. St. Pauli II – taktisch mit einem „4-2-3-1“ – nach dem 1:2 in Havelse mit vier Änderungen. Im Tor spielte Philipp Heerwagen aus dem Zweitligakader.

Fazit Im ungeliebten Stadion Hoheluft, wo es schon einige Pleiten zu beklagen gab, reichte dem BVC eine Durchschnittsleistung, um verdient drei Punkte mitzunehmen. Bei einem klaren Chancenplus machte es das nach der schnellen Führung zu fahrig und selbstzufrieden agierende Klütz-Team allerdings unnötig lange spannend. Spieler des Spiels Daniel Olthoff - Der kleine BVC-Linksfuß spielte nahezu fehlerlos. Laufstark und kompromisslos in den Zweikämpfen.

Schiedsrichter Jan-Eike Ehlers (Weyhe) - verweigerte dem BVC früh einen Elfmeter. Auch sonst mit einigen Schnitzern. Die gelbe Karte für Bernd Gerdes war völlig überzogen - Note: 4,5.

Zuschauer 280. Nächstes Spiel An diesem Sonnabend, 14 Uhr, beim Goslarer SC.

Dank des sechsten Saisonsieges bissen sich die Cloppenburger im Mittelfeld der Tabelle fest. Der Vorsprung auf die auf dem vorletzten Platz rangierenden Kiezkicker wurde auf immerhin sieben Zähler ausgebaut. Mit inzwischen 23 Punkten auf der Habenseite sollte zumindest die halbe Miete eingefahren sein.

Entsprechend zufrieden stapfte Cloppenburgs Übungsleiter Jörg-Uwe Klütz vom tiefen Rasen des Stadions Hoheluft. „Wir haben sehr gut begonnen, dann allerdings den Gegner durch leichte Fehler in der Vorwärtsbewegung besser ins Spiel gebracht. Unter dem Strich geht der Sieg aber in Ordnung. Nach dem Gegentor zum 1:1 haben wir die Ruhe bewahrt und die richtige Reaktion gezeigt.“

Auch wenn beide durchaus noch den einen oder anderen Treffer mehr hätten markieren können, zählten die zunehmend besser harmonierenden Angreifer Tim Wernke und Andreas Gerdes-Wurpts erneut zu den Protagonisten im BVC-Ensemble. Wie schon einen Spieltag zuvor beim spektakulären 4:3-Heimerfolg über die Zweitvertretung des Hamburger SV schnürten beide einen Doppelpack und schoben sich in der Torjägerliste ein Stück nach oben.

Auffällig war auf der anderen Seite, dass der BVC hinten deutlich an Stabilität zugelegt hat. Die Paulianer versuchten es, nachdem der BVC mit einem Zwischenspurt auf 3:1 davongezogen war, fast ausnahmslos mit langen hohen Bällen aus dem Halbfeld. Gefahr schworen sie aber kaum herauf. Cloppenburgs Viererkette behauptete die Lufthoheit und konnte sich zur Not zudem auf den erneut wachsamen Sigi John zwischen Pfosten verlassen.

Zweimal haben die Cloppenburger in diesem Jahr noch die Option, für positive Schlagzeilen zu sorgen. An diesem Sonnabend geht es zum Topteam Goslarer SC, um sich bei den Nordharzern für die völlig überflüssige 1:2-Auftaktniederlage an der Friesoyther Straße zu revanchieren. Und auch beim Jahreskehraus zu Hause gegen Aufsteiger Eintracht Norderstedt eine Woche später gilt es, besser abzuschneiden als beim 2:2 im Hinspiel. Dort verspielte der BVC eine zweimalige Führung.

Seine zuletzt erfolgreiche Formation muss Klütz aber auf jeden Fall in Goslar umbauen. Bernd Gerdes und Malte Beermann kassierten in Hamburg die jeweils fünfte Verwarnung. Während Beermanns Karte nach einem robusten Einsteigen in Höhe der Mittellinie unstreitig war, verstand Gerdes die Welt nicht mehr. Schließlich hatte der Nieholter nur schnell einen Einwurf ausführen wollen. „Ich kann doch nicht ahnen, dass der Schiri den Einwurf für St. Pauli gibt. Die Karte ist ein schlechter Witz.“ Ein letztes Mal zuschauen in Goslar muss der bekanntlich rot-gesperrte Paul Kosenkow.

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