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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauenfußball: BVC erwartet eiskalt erwischte „Eiserne“

15.04.2017

Cloppenburg Eigentlich soll es für ihre Gegner hart sein, gegen die „Eisernen Ladys“ zu spielen. Zuletzt haben die Zweitliga-Fußballerinnen Union Berlins aber eher dafür gesorgt, dass es für ihre Fans hart war, ihnen beim Spielen zuzusehen. Die völlig unerwartete 0:2-Heimniederlage am zurückliegenden Sonntag gegen den bis dahin punktlosen Tabellenletzten Bramfelder SV hat die Hauptstädterinnen noch stärker unter Druck gesetzt. Der abstiegsgefährdete Vorletzte braucht, nachdem er am Mittwoch zu Hause auch noch 1:4 gegen Turbine Potsdam II verloren hat, im Spiel beim BV Cloppenburg am Ostersonntag (11 Uhr) dringend Punkte.

„Normalerweise hätte ich damit gerechnet, dass Union versucht, bei uns einen Punkt zu ermauern“, sagt Tanja Schulte, die zusammen mit Imke Wübbenhorst das BVC-Trainerduo bildet. „Aber in der jetzigen Situation hilft Berlin ein Punkt kaum weiter. Union ist gezwungen, bei uns auf Sieg zu spielen.“

Und das käme dem BVC, der selbst ungern das Spiel macht, entgegen. So gar nicht entgegen kommt den Cloppenburgerinnen dagegen, dass sie mit Bryana McCarthy eine Stammspielerin verloren haben. Die Kanadierin war aufgrund ausstehender Gehaltszahlungen mit ihrer Miete in Rückstand geraten und in ihre Heimat zurückgekehrt (die NWZ berichtete).

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Nun soll Lysanne van der Wal die linke Außenverteidiger-Position übernehmen, allerdings leidet die Niederländerin zurzeit unter Knieproblemen. Sollte die gelernte Außenverteidigerin nicht auflaufen können, müsste Michelle Meyer die für sie ungewohnte Aufgabe übernehmen. In jedem Fall sollen Janine Angrick und Anna Johanning die Doppel-Sechs bilden.

Davon abgesehen, stellt sich die Mannschaft sowieso von selbst auf. Gerade noch zwölf Feldspielerinnen bleiben Schulte und Wübbenhorst nach dem Abgang McCarthys, da Marta Stobba weiterhin fehlen wird.

Zudem wird auch die zweite Torhüterin Dominika Wylezek am Sonntag nicht dabei sein. Eine Knieverletzung zwingt die Polin zur Pause. Alexandra Crone übernimmt ihren Platz auf der Bank. Hinzukommen könnte die eine oder andere B-Jugendliche.

Obwohl die vier Punkte hinter dem Herforder SV, der den Relegationsrang belegt, liegenden „Eisernen Ladys“ zuletzt enttäuscht haben, erwartet Schulte ein schweres Spiel für ihre Elf. „Das Hinrundenspiel haben wir glanzlos 3:1 gewonnen, und im Pokalduell haben wir uns auch schwergetan“, erinnert sich die 42-Jährige. „Lange stand es nur 2:1 für uns, erst in der Schlussviertelstunde haben wir das Ergebnis auf 6:1 geschraubt. Union ist besser besetzt, als es der Tabellenplatz nahelegt.“

Besonders die Schwestern Dina und Katja Orschmann (Angriff/Mittelfeld) flößen Schulte Respekt ein. „Das Team verfügt aber auch über spielstarke Sechser und eine ordentliche Torhüterin“, meint die BVC-Trainerin.

Für sie ist es vor den Duellen mit Union und Herford zwar erst einmal wichtig, aufgrund der schwierigen Personalsituation nicht noch unfreiwillig den Abstiegskampf einseitig zu beeinflussen, aber auch Werder Bremen hat der BVC noch immer im Blick. Schließlich ist die Hoffnung auf den Bundesliga-Aufstieg trotz aller Probleme nicht erloschen.

Dass die vier Punkte vor ihnen liegenden Hansestädterinnen an Ostern Zähler liegen lassen, ist aber eher unwahrscheinlich. Sie empfangen am Montag (14 Uhr) den SV Henstedt-Ulzburg, den der BVC zuletzt 5:0 geschlagen hatte. Umso wichtiger ist es für die Cloppenburgerinnen, an Ostern eine „Auferstehung“ der zuletzt am Boden zerstörten Berlinerinnen zu verhindern . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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