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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC fahndet vergeblich nach konstanter Leistung

17.12.2008

CLOPPENBURG Das Positive vorweg: Die Regionalliga-Fußballer des BV Cloppenburg brauchen in der Premieren-Spielzeit der neuen Regionalliga nach der Hälfte der Strecke den angepeilten Klassenerhalt noch nicht abzuhaken. Dabei drohte dies Szenario mehrfach. Da Interimscoach Jörg-Uwe Klütz an den Spieltagen 15 bis 17 sechs von neun Punkten holte, gab der BVC die Rote Laterne ab, kletterte auf Rang 16 und geht nun mit einem Punkt Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz in die Rückserie. Allerdings weisen der Letzte Kleve und der Viertletzte Bochum II eine Partie weniger auf. Nachfolgend die 17 Hinrundenspiele im Überblick mit Noten aus Sicht des BVC:

Sonnabend, 16. August 2008: VfL Bochum II - BVC 5:1. Die Cloppenburger bekommen gleich bei der Meisterschaftspremiere eine Lektion erteilt und werden über weite Strecken überrollt. Selbst größten Optimisten wird im Wattenscheider Lohrheide-Stadion klar, dass das Saisonziel nur Klassenerhalt lauten kann - Spielnote: 5,0.

Sonntag 24. August 2008: BVC - 1. FC Köln II 1:3. Trotz Steigerung gegenüber dem Bochum-Spiel und dem frühen 1:0 durch Bernd Gerdes, setzt der BVC seine Heimpremiere in den Sand. Köln dreht das Spiel noch vor der Pause. Dem BVC fehlt die Durchschlagskraft, um vor dem späten 1:3 zurückzukommen - Spielnote: 4,0.

Sonnabend, 30. August 2008: Eintracht Trier - BVC 0:5. Dem BVC gelingt beim früheren Zweitligisten der erste Paukenschlag der Saison. Gegen eine schwache Heimelf – Trainer Werner Weiß wurde Minuten nach Spielschluss entlassen – steht der BVC hinten sicher und zieht seine Kontertaktik brillant durch. Kai Koitka glänzt als Doppeltorschütze und Vorbereiter. Der BVC klettert auf Rang 13 - Spielnote: 2,0.

Sonnabend, 13. September 2008: BVC - SC Verl 0:1. Klassischer Fall von Rückschlag. Zwei Wochen nach dem Trier-Coup fällt dem BVC nach vorne nichts ein. Den Minimalisten aus Verl reicht eine starke Anfangsphase, um den ersten Dreier zu feiern - Spielnote: 5,0.

Sonnabend, 20. September 2008: BVC - Wormatia Worms 3:0. Der BVC ist gegen offensivschwache Gäste in den entscheidenden Momenten hellwach. Abwehrmann Christian Willen trifft nach einem Standard zur Führung. Edin Terzic mach kurz vor und nach der Pause per Doppelpack alles klar. Der BVC springt auf Platz elf – die beste Platzierung der Hinrunde. Die Stimmung ist bestens, die Welt an der Friesoyther Straße in Ordnung - Spielnote: 2,5.

Sonnabend, 27. September 2008: Preußen Münster - BVC 3:2. Bei den hoch gehandelten Westfalen zeigt ein mutiger und kompakter BVC über weite Strecken seine beste Saisonleistung. Bernd Gerdes und Maarten Schops biegen ein 0:1 binnen vier Minuten um. Münster ist am Boden. Kai Koitka lässt nach der Pause eine „Hundertprozentige“ zum entscheidenden 3:1 aus. Er wird endgültig zum tragischen Helden, als er völlig überzogen die Ampelkarte sieht. Münster dreht auf und feiert noch einen Duseldreier - Spielnote: 2,0.

Freitag, 3. 0ktober 2008: BVC - RW Essen 0:0. Vor der Rekordkulisse von 4572 Zuschauern zeigt der BVC dem Titelfavoriten die Zähne – kämpferisch die beste Leistung der Hinrunde. Essen kommt zwar nach der Pause kurzzeitig auf, verzweifelt aber am bärenstarken BVC-Fänger Stefan Tilling, dem Garanten des ersten Saison-Remis’. Die Fans sind begeistert - Spielnote: 1,5.

Sonntag, 19. Oktober 2008: FSV Mainz 05 II - BVC 4:1. Mainz legt ein 2:0 vor. Erst nach dem Anschlusstreffer durch Florian Greve hält der BVC mit. Am Ende ist der BVC, bei dem Defensiv-Nachkauf Sasan Gouhari schon nach zehn Minuten böse verletzt raus muss, mit dem 1:4 noch gut bedient. Das Team von Trainer Frank Schulz rutscht auf den vorletzten Platz ab - Spielnote: 5,0.

Sonnabend, 25. Oktober 2008: BVC - 1. FC Kleve 4:5. Fußball verrückt: Der BVC dominiert die Gäste nach Belieben und führt nach 30 Minuten scheinbar uneinholbar mit 3:0. Mit dem Pausenpfiff verkürzen die Gäste. Es folgt ein schier unglaublicher BVC-Supergau. Kleve liegt kurz nach dem Wechsel durch drei Treffer binnen fünf Minuten 4:3 vorne. Am Ende kommt der BVC nochmals auf. Trotz bester Chancen bleibt selbst ein Remis aus. Andre Breitenreiter versemmelt beim Stande von 3:5 einen Elfer - Spielnote: 6,0.

Dienstag, 28. Oktober 2008: Borussia Mönchengladbach II - BVC 2:0. Der BVC setzt ganz auf Defensive, schafft es aber nicht, die Fohlen nervös zu machen. Ein Gladbacher Doppelpack kurz vor der Pause besiegelt vorzeitig die vierte Pleite im vierten Versuch gegen eine Bundesliga-Zweitvertretung. Der BVC ist wie nach dem ersten Spieltag Letzter - Spielnote: 5,0.

Sonnabend, 1. November 2008: BVC - Bayer Leverkusen II 0:1. Leverkusen ist im ersten Durchgang – ohne zu überzeugen – einen Tick besser. Wie aus dem Nichts trifft Sevdail Selmani zur Gästeführung. Nach dem Wechsel investiert der BVC in einem typischen Unentschieden-Spiel mehr, es fehlt abermals die Durchschlagskraft, selbst um einem biederen Gegner beizukommen - Spielnote: 4,5.

Sonnabend, 8. November 2008: SV Elversberg - BVC 0:1. Vor der Partie im Saarland suspendiert Coach Frank Schulz mit Andre Breitenreiter seinen erfahrensten Mann. Die kämpferische Einstellung ist top. Zunächst dominiert der BVC, hat dann aber bei zwei Aluminiumtreffern Glück. Sekunden vor der Pause trifft Kai Koitka überraschend aus spitzem Winkel. Der BVC bringt den dritten Saisondreier anschließend sicher ins Ziel - Spielnote: 2,5.

Sonnabend, 15. November 2008: BVC - FSV Ludwigshafen-Oggersheim 2:5. Der BVC will gegen die auswärts sieglosen Gäste endlich die Kurve kriegen. Den Fans bietet sich aber ein Bild des Grauens. Nichts geht, selbst kämpferisch nicht. Die Gäste führen zur Pause 3:0 und lassen auch nach dem schnellen Anschlusstreffer durch Kai Koitka nichts mehr anbrennen. Trainer Frank Schulz gerät zunehmend in die Schusslinie - Spielnote: 6:0.

Mittwoch, 26. November 2008: Borussia Dortmund II - BVC 3:0. Im Nachholspiel ist der BVC absolut chancenlos. Die Mannschaft ist leblos. Vor dem Spiel war Trainer Frank Schulz zur Begnadigung von Andre Breitenreiter gedrängt worden. Teile des Teams spielen gegen den Coach - Spielnote: 5,5.

Sonntag, 7. Dezember 2008: FC Schalke 04 - BVC 1:2. Zuvor ist das Heimspiel gegen Lotte ausgefallen. Dann geht alles schnell: Vier Tage vor dem Gastspiel bei den Knappen fliegen Trainer Frank Schulz, der mit der geplanten Suspendierung von vier Spielern gescheitert war, und sein „Co“ Horst Albert. Jörg-Uwe Klütz übernimmt, sagt aber nur bis zur Winterpause zu. Als der kämpferisch starke BVC kurz vor der Pause per Elfmeter in Rückstand gerät, scheint alles beim Alten zu bleiben. Da Schalke dann aber nur noch arrogant agiert, wittert der BVC Morgenluft. Mit Sven Hassler und in letzter Sekunde Alket Zeqo drehen Klütz’ Joker das Spiel. Neue Hoffnung keimt auf - Spielnote: 2,5.

Sonnabend, 13. Dezember 2008: BVC - 1. FC Kaiserslautern II 0:1. Der BVC zeigt eine seiner besten Heimvorstellungen. Kämpferisch gibt das Team alles. Da mehrere dicke Chancen versiebt werden, geht der Schuss aber nach hinten los. Durch ein Abseitstor von Alper Akcam siegt der Tabellenführer überaus glücklich - Spielnote: 3,0.

Dienstag, 16. Dezember 2008: BVC - SF Lotte 3:2. Ein ganz wichtiger Arbeitssieg – erst der zweite daheim. Der BVC zeigt erst nach der Pause, was im Abstiegskampf Trumpf ist. Sven Hassler und Sergey Zimin wenden das Blatt - Spielnote: 3,5.

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