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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauenfußball: BVC hofft nach Rückschritt auf guten Lauf im Endspurt

25.03.2011

CLOPPENBURG An der Friesoyther Straße 8 in Cloppenburg ist in den letzten Tagen viel geredet worden. Dort, wo sonst nur Taten (vor allem Tore) zählen, wurde diskutiert, analysiert und wohl auch etwas Dampf abgelassen. Schließlich hatte der seltsam leblose Auftritt der Cloppenburger Zweitliga-Fußballerinnen gegen den 1. FC Lübars (0:3) nicht nur das Trainerteam, sondern auch das gesamte Umfeld geschockt. Trainerin Tanja Schulte hatte einen „riesigen Rückschritt“ gesehen. Und das mitten im Abstiegskampf – vor dem wichtigen Heimspiel am Sonntag ab 14 Uhr gegen den 1. FFC Turbine Potsdam II.

Kritik an Neuzugängen

„Wir haben lange miteinander über das Spiel gesprochen. Schließlich haben fast alle katastrophal gespielt“, sagt Schulte. Nur Tanja Baumann und – mit Abstrichen – Chelsea White hätten überzeugen können. „Wir sind nach dem ersten Gegentor zusammengebrochen und haben das Spiel anschließend hergeschenkt“, ärgert sich Schulte noch immer. Besonders einige der Neuzugänge mussten sich Kritik gefallen lassen. „Ich habe ihnen ganz klar gesagt, dass auf der Bank Spielerinnen sitzen, die nicht solche Voraussetzungen mitbringen, dafür aber brennen“, berichtet Schulte.

Die Drohung dürfte angekommen sein. Allerdings ist deshalb noch lange nicht zu erwarten, dass im Spiel gegen Potsdam eine ganz andere Mannschaft als zuletzt aufläuft. „Es kann durchaus Änderungen geben, aber wir haben nicht die Möglichkeit, alle Spielerinnen auszutauschen“, sagt Schulte, die auf die verletzte Birgit Niemeyer und vielleicht auch noch auf die angeschlagene Dagmara Grad wird verzichten müssen.

Nun sei es eh wichtig, das „Desaster“ abzuhaken und nach vorne zu schauen. Schließlich haben sich die Cloppenburgerinnen viel vorgenommen. „Wir brauchen sieben Punkte aus den letzten vier Spielen“, sagt Schulte – und weiß doch genau, dass die nächste Aufgabe nicht leichter wird als die zurückliegende. Zwar ist für Potsdam das Titelrennen gelaufen und auch Platz zwei wohl nicht mehr zu erreichen – aber das dürfte keinen Einfluss auf die Motivation der Brandenburgerinnen haben.

„Die dürfen als zweites Team ja eh nicht aufsteigen. Da sind sie es gewohnt, um die Goldene Ananas zu spielen“, sagt Schulte. „Das ist halt ein Ausbildungsteam.“

Motivierter Gegner

Soll heißen: Die jungen Spielerinnen müssen sich in jedem Spiel fürs erste Team empfehlen. Und Anreize bietet das genug. Die Deutsche Meisterschaft hat sich Potsdam schon gesichert, und an diesem Sonnabend spielt der 1. FFC in Köln gegen Frankfurt um den DFB-Pokal. Wer wäre nicht motiviert, wenn die Aussicht bestünde, im nächsten Jahr selbst mit dem ersten Team Erfolge zu feiern. . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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