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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Oberliga: BVC-Kessel steht unter Hochdruck

24.08.2016

Cloppenburg Neun Punkte wären möglich gewesen. Nur einen davon konnte Fußball-Oberligist BV Cloppenburg auf die Habenseite buchen, weil im zweiten Saisonspiel bei Arminia Hannover aus einem 0:2 noch ein 2:2 gemacht wurde.

Beide Heimpartien gegen den 1. FC Wunstorf und den FC Eintracht Northeim wurden mit 1:2 in den Sand gesetzt. In allen drei Spielen mussten die Spieler des Trainerduos Steffen Bury und Stefan Tilling einem Rückstand hinterherhecheln. Und in allen drei Duellen wurde eine mögliche frühe Führung ausgelassen.

Als 13. des Tableaus belegen die Cloppenburger den ersten der vier Regelabstiegsplätze. Das sind die – leider negativen – Fakten vor der vierten Runde. Und die beschert dem taumelnden Regionalliga-Absteiger bereits an diesem Mittwoch (Anstoß 20 Uhr) das vorverlegte Gastspiel beim VfL Oldenburg.

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Der Kessel steht beim BVC natürlich unter Hochdruck. Kein Wunder. Die Erwartungshaltung vor der Serie 2016/2017 war hoch. Die letzten treuen Anhänger sind längst mächtig angefressen von den völlig unzureichenden Darbietungen der Kicker auf dem Rasen. Selbst Coach Bury wird in Frage gestellt. Der langjährige Profi will die Flinte aber nicht ins Korn werfen. Vielmehr verweist der Ex-Altenoyther weiter auf das Potenzial seiner Mannen und die Statistik.

„Jede Serie geht einmal zu Ende. Warum sollten wir den Bock in Oldenburg nicht umstoßen?“ Klar, die Huntestädter zählen wohl kaum zur „creme de la creme“ der Liga. Sie haben aber den Vorteil, auf ihrem schwer bespielbaren Kunstrasen antreten zu dürfen. Und VfL-Coach Dario Fossi nahm die Cloppenburger zuletzt beim 1:2 gegen Northeim intensiv unter die Lupe. Sein Gegenüber Bury ist hingegen erneut zu Umstellungen gezwungen.

Nick Köster fällt wohl weiter aus. Milad Faqiryar ist nach seiner blöden roten Karte aus dem Northeim-Spiel per Sperre auf Eis gelegt. Bury muss schon aus eigenem Interesse vor allem die stark verunsichert wirkenden Spieler wieder stark reden. Denn er braucht jetzt ein Erfolgserlebnis. Ansonsten wäre die Zeit zum Grübeln bis zum nächsten Auftritt am 2. September zu Hause an der Friesoyther Straße gegen TB Uphusen verdammt lang.

Die voraussichtliche BVC-Aufstellung: Bangma - Willen, Niemeyer, Kersting - Westerveld, Düker, Demaj, Heins, Behrens - Ostermann Kotuljac.

VfL Oldenburg feiert nach zwei Niederlagen einen kleinen Befreiungsschlag

Der VfL Oldenburg ist in der Hunte-Metropole die fußballerische Nummer zwei hinter dem Regionalligisten VfB Oldenburg. Diesen Status will der Club von der Alexanderstraße, wo sich die Gegner seit Jahr und Tag mit der ungeliebten Kunstrasenwiese anfreunden müssen, weiter bewahren. Nach dem Wiederaufstieg im Sommer 2013 war drei Spielzeiten lang Zittern angesagt. Auf Platz zwölf folgte Rang 13. In der Vorsaison wurden die VfLer in der Endabrechnung Neunter. Dennoch wurde der Klassenerhalt erst am 30. und letzten Spieltag perfekt gemacht. Damit endete auch die Amtszeit von Trainer Ulf Kliche. Der ehemalige Jung-Profi des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München legt nach sechs Jahren auf der VfL-Bank ein Sabbatjahr ein. Nachfolger sollte eigentlich Stephan Ehlers vom Jugendleistungszentrum werden. Doch der heuerte plötzlich beim Regionalligisten BSV Rehden an. Genau dort wurden die Oldenburger Verantwortlichen dann fündig. Der langjährige Wilhelmshavener Profi Dario Fossi (35) wechselte von der Co-Trainer-Position in Rehden als Chefcoach an die Alexanderstraße. Mit Daniel Isailovic wurde ein spielender Co-Trainer vom Landesliga-Aufsteiger Atlas Delmenhorst geholt. In Sachen Kader setzten die Oldenburger im Sommer auf Kontinuität. Vor allem die Verlängerung mit Torjäger Andre Jädtke, der in der Vorsaison 15 Mal traf, war wichtig. Im Pokal zog das Fossi-Team durch einen 1:0-Heimerfolg gegen Heeslingen ins Achtelfinale ein. Dort war trotz einer starken Vorstellung gegen den VfL Osnabrück Endstation. Der Drittligist siegte mit 2:0. In der Liga gab’s zunächst zwei knappe Niederlagen – 1:2 im Derby in Jeddeloh und 0:1 zu Hause gegen Heeslingen. Am dritten Spieltag gelang dann ein kleiner Befreiungsschlag. Dank eines von Jädtke verwandelten Handelfmeters wurde in der Nachspielzeit 2:1 bei Aufsteiger HSC Hannover gewonnen.

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