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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC mit gesprengtem Meppen-Block

14.02.2014

Cloppenburg Ob Cloppenburg vielleicht doch eine verkappte Fußballstadt ist, wird sich an diesem Sonntag zeigen. Denn dem brillanten Jahresauftakt des BV Cloppenburg mit dem 3:2-Coup beim BSV Rehden schließt sich gleich das nächste Derby an. Um 15 Uhr gastiert der noch vier Zähler mehr aufweisende SV Meppen im Stadion an der Friesoyther Straße.

„Ich wäre schon enttäuscht, wenn die Hütte nicht richtig schön voll wird“, spekuliert BVC-Trainer Jörg-Uwe Klütz auf einen Rekordbesuch. Da ist natürlich nur logisch, dass er seinen Spielern den nächsten Prestigeerfolg durchaus zutraut. „Wir sind gut drauf. Aber Meppen ist ganz klar der Favorit“, fällt seine offizielle Rollenverteilung anders aus.

Richten soll es gegen die Emsländer ein ganzer Block früherer Meppener. Angefangen bei Kapitän Christian Willen über Sechser Kristian Westerveld, Moritz Steidten, Daniel Olthoff, Andreas Gerdes-Wurpts und endend bei Winterzugang Timo Scherping standen gleich sechs BVCer schon beim Nachbarn auf der Gehaltsliste. Fünf dürften auch am Sonntag zum Stamm zählen. Nach seiner fünften Gelben Karte ist Gerdes-Wurpts gesperrt. „Das ist äußerst bitter. Andi hätten wir in diesem Spiel mit seiner abgezockten Spielweise bestens gebrauchen können“, ärgert sich Klütz. Nicht zur Verfügung stehen Jonas Wangler (Studienfahrt) und Milad Faqiryar, der – wie berichtet – ein Trainingslager mit der afghanischen Nationalmannschaft in Doha absolviert und erst in knapp zwei Wochen an der Soeste zurückerwartet wird. Wer anstelle Gerdes-Wurpts’ in die Startelf rücken wird, und ob es noch weitere Änderungen geben wird, ließ Klütz offen. „Meppen ist durch die Bank stark besetzt. Aber es gibt auch Schwachstellen, die wir ausnutzen müssen“, so Klütz.

Eine Variante könnte sein, um Meppens großgewachsene Innenverteidigung auszuhebeln, den pfeilschnellen und deutlich im Aufwärtstrend segelnden Paul Kosenkow neben Tim Wernke in die Spitze zu beordern. Bernd Gerdes würde dann wieder die rechte Bahn übernehmen, während der ins Training zurückgekehrte Malte Beermann seine angestammte Sechserposition wieder einnehmen könnte.

Im Hinspiel unterlag der BVC ziemlich sang- und klanglos 1:4. Mit 13 Niederlagen, sechs Remis und acht Siegen spricht zudem die Statistik für Meppen.

Also gleich zwei gute Gründe für die Soestestädter, um das nächste dicke Ausrufezeichen zu setzen.

SV Meppen vergeigt Auftakt und verliert Spitze aus den Augen

Nach guter Wintervorbereitung hatte sich der langjährige Zweitligist SV Meppen auf die Fahnen geschrieben, im neuen Jahr zur Attacke zu blasen. Doch gegen Angstgegner TSV Havelse setzte es für die Mannschaft des seit Jahr und Tag in Cloppenburg lebenden Trainers Christian Neidhart, der zugleich als Sportdirektor fungiert, eine bittere 0:1-Pleite. Die Meppener, denen Sponsoren seit geraumer Zeit wieder die Bude einrennen – zuletzt band sich eine renommierte Großbrauerei für mehrere Jahre an die Emsländer – behaupteten zwar den sechsten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Spitzenreiter VfL Wolfsburg II wuchs allerdings auf jetzt immerhin schon acht Punkte an. Das Jahr 2013 hatte das Neidhart-Team mit einem 1:2 bei Werders Reserve abgeschlossen. In der Transferperiode organisierte der Zuschauerkrösus – im Schnitt besuchten fast 2200 Zuschauer die Meppener Arena – seinen Kader geringfügig um. Timo Scherping (BV Cloppenburg) und Marcel Thomas (SF Lotte) gingen. Verpflichtet wurden der Havelser Viktor Maier und der zuletzt vereinslose Ex-Darmstädter Marc Schnier. Verzichten müssen die Meppener auf Defensivstütze Sebastian Schepers, der sich gegen Havelse am Fuß verletzte und überdies seine fünfte Gelbe Karte sah. Auf der anderen Seite kann Neidhart vermutlich wieder auf seinen im Sommer aus Wilhelmshaven mitgebrachten Top-Torjäger Max Kremer, der in dieser Saison 13 Mal ins Schwarze traf, zurückgreifen.

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