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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC muss Verfolgung der Verfolgergruppe aufnehmen

24.10.2014

Cloppenburg Mit dem Verfolgerstatus könnten sie sich in dieser Phase der Saison ja durchaus anfreunden. Aber nur Verfolger der Verfolger zu sein, stellt die Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg nicht zufrieden. Fünf Zähler sind sie schon von den vier punktgleichen Verfolgern – 1. FC Lübars, FSV Gütersloh, Turbine Potsdam II und SV Meppen – des verlustpunktfreien Spitzenreiters Werder Bremen entfernt. Schon deshalb verfolgen das Trainergespann Tanja Schulte/Luc Diamesso und die Spielerinnen vor allem ein Ziel: Die Verfolgergruppe am Sonntag (Anpfiff: 14 Uhr) mit einem Sieg beim Tabellendritten FSV Gütersloh auseinanderzureißen und ihr gleichzeitig näher zu kommen.

Aber das dürfte schwer werden, verfolgt den Verfolger der Verfolger doch zurzeit das Verletzungspech. Und weil die Personaldecke so dünn ist, können die Trainer ihren zahlreichen angeschlagenen Spielerinnen keine Pause gönnen.

Zudem spielt Gütersloh in Rheda-Wiedenbrück auf einem Kunstrasenplatz, was die Aufgabe nicht leichter macht. „Zwar müsste unserer spielstarken Mannschaft Kunstrasen liegen, aber der FSV ist auch spielstark und den Kunstrasen gewohnt“, sagt Schulte. „Die Gütersloherinnen trainieren sogar auf dem Platz. Das ist ein echter Heimvorteil.“

Dennoch sehen die Cloppenburgerinnen, die ihr Abschlusstraining auf einen Kunstrasenplatz verlegen wollen, dem Spiel optimistisch entgegen. Schließlich wird Kapitänin Eve Chandraratne aller Voraussicht nach wieder auflaufen. Zwar konnte die 25-jährige angehende Chirurgin, die ihr schriftliches Examen bestanden hat, drei Wochen in Folge kaum trainieren, aber schon ihre Präsenz auf dem Platz ist wichtig für die Mannschaft.

Zudem könnte Annabel Jäger im Fall der Rückkehr Chandraratnes zurück auf die Außenbahn wechseln, was schon deshalb hilfreich wäre, weil der BVC zuletzt nicht genug Druck über außen gemacht hat. Das Trainerduo spielt zudem mit dem Gedanken, die Außenverteidigerinnen Marta Stobba und Daniela Löwenberg im Laufe des Spiels nach vorne zu ziehen.

Für Druck sollen aber auch die Stürmerinnen Agnieszka Winczo und Katarina Kolar sorgen, die in dieser Woche nach langer Zeit mal wieder ohne Probleme trainieren konnten. Innenverteidigerin Imke Wübbenhorst dürfte dagegen noch länger fehlen, wird ihr Fuß doch immer wieder bei Belastung dick. „Wir befürchten, dass das Syndesmoseband beschädigt ist. Das muss jetzt ein MRT klären“, sagt Schulte. Eine Operation droht.

Torhüterin Dominika Wylezek wird wohl bis zur Winterpause warten, bis sie sich unters Messer legt. Sie spielt seit Wochen trotz einer Bänderverletzung in der Schulter. Nina Brüggemann hat derweil ihre Oberschenkelprobleme hinter sich gelassen.

Hinter sich gelassen hat der FSV Gütersloh in den ersten Spielen die Cloppenburgerinnen. So traf das Team aus Westfalen fast doppelt so oft ins gegnerische Tor und musste erst eine Niederlage hinnehmen – gegen das bisher beherrschende Team aus Bremen. Der Verein, der ein Jahr vor dem BVC ins Oberhaus und ebenfalls gleich wieder abgestiegen war, hat ein junges Team. Das liegt vor allem daran, dass vor der Saison viele Spielerinnen der B-Juniorinnen-Bundesliga-Mannschaft in den Erwachsenen-Bereich gewechselt sind.

Aber der FSV hat auch erfahrene Spielerinnen wie Brigitta Schmücker und Marie Pollmann in seinen Reihen. Und die zweitgenannte Spielerin, die aus dem Sturm auf die Sechserposition gewechselt ist, sorgt für die Fortführung der Wiedersehenswochen des BVC. Schließlich war sie wie Aylin Yaren, die vor knapp einer Woche mit dem 1. FC Lübars in Cloppenburg vorbeigeschaut hat und Vanessa Bernauer, deren neuer Verein VfL Wolfsburg die Schulte-Elf am Sonntag in einer Woche zum DFB-Pokal-Achtelfinal-Spiel empfängt, früher in Cloppenburg aktiv.

Aktiv ist Pollmann auch immer dann, wenn es zu Freistößen oder Ecken kommt. „Bei Standards ist Gütersloh stark“, sagt Schulte. Die BVC-Trainerin weiß auch, dass ihr Team in den zurückliegenden Spielen in Standardsituationen ebenso Schwächen zeigte wie im Spiel über die Außen und im Abschluss.

Die Cloppenburgerinnen sollten sich also deutlich steigern. Sonst erreichen sie die Verfolgergruppe nicht mehr und müssen von Weitem verfolgen, wie das Rennen um den Aufstieg ausgeht.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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