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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Regionalliga: BVC-Rechenschieber soll in der Schublade landen

02.05.2014

Cloppenburg /Wilhelmshaven Fußball-Regionalligist BV Cloppenburg könnte am viertletzten Spieltag letzte rechnerische Zweifel am Klassenerhalt beseitigen. Co-Trainer Mario Neumann hat die Vorbereitungsplanung schon fast abgeschlossen.

Gedanken an einen Abstieg verschwendet beim BV Cloppenburg ernsthaft niemand mehr. Dennoch treten die Soestestädter an diesem Freitag (Anstoß: 19.30 Uhr) beim Viertletzten SV Wilhelmshaven an, um letzte rechnerische Zweifel an einem weiteren Jahr Viertklassigkeit zu beseitigen. Denn siegt der BVC und der Drittletzte Neumünster würde zwei Tage später gegen den Spitzenreiter VfL Wolfsburg II nicht gewinnen, wäre zumindest Platz 14 sicher.

„Unser Ziel ist klar. Der Rechenschieber soll in der Schublade verschwinden. Jeder Tag Planungssicherheit mehr bringt Vorteile“, sagt Cloppenburgs Co-Trainer Mario Neumann vor dem Kurztrip zum langjährigen Rivalen. Neumann und Coach Jörg-Uwe Klütz hoffen dabei, dass ihre Mannschaft an die klasse Vorstellung beim unglücklichen 1:2 gegen die Wölfe anknüpfen kann. Allerdings muss das Team auf einer wichtigen Position umgebaut werden. Denn Kapitän Christian Willen, der zuletzt als Sechser an der Seite Kristian Westervelds beste Kritiken erhielt, ist wegen der fünften Gelben Karte gesperrt. Zudem ist der Einsatz von Tim Wernke, der an Oberschenkelproblemen laboriert, fraglich. Taktisch ist derweil erneut eine kompakte „4-2-3-1-Formation“ zu erwarten. Trotz der bedrohlichen Lage rechnet Neumann derweil nicht mit wild angreifenden Gastgebern.

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„Ich denke, dass Wilhelmshaven trotz des Drucks, gewinn zu müssen, abwartend beginnen wird“, sagt Neumann. Im Hinspiel mussten sich die Cloppenburger in einem zähen Spiel trotz einer Führung mit einem 1:1 begnügen. Damals flogen Westerveld und Wilhelmshavens Matthias Tietz per Ampelkarte vom Platz. Ohnehin ist die Bilanz des BVC gegen die Jadestädter richtig mies. In bislang 21 Ligavergleichen gab es bei elf Niederlagen und acht Unentschieden ganze zwei Siege. Einen davon gab es beim glatten 3:0 in der Vorsaison im Jadestadion.

Unterdessen hat Neumann die Planungen für die Saisonvorbereitung schon fast abgeschlossen. Am 28. Juni gastiert der BVC beim Bremen-Ligisten Aumund-Vegesack. Am 4. Juli steigt das Blitzturnier beim Ahlhorner SV, wo es auch gegen den VfB Oldenburg gehen wird.

Aus Anlass der Molberger Sportwoche folgt dann am 11. Juli ein Härtetest gegen West-Regionalligist SF Lotte. Einen Tag darauf heißt der Gegner in Lastrup TuS Pewsum. Und am 16. und 18. Juli nimmt der BVC am Holdorfer Preisgeldturnier teil. Am 27. Juli startet dann die neue Saison.

SV Wilhelmshaven steht einmal mehr am Scheideweg

Ob der SV Wilhelmshaven jemals wieder in ruhiges Fahrwasser gerät, muss dahin gestellt bleiben. In der Vorsaison verhinderte nur der Aufstieg von Meister Holstein Kiel in die Dritte Liga den Abstieg der als Drittletzter einlaufenden Jadestädter. Die waren, wie schon in der Spielzeit davor, wegen der Transferentschädigungsposse um den Argentinier Sergio Sargazazu mit einem Punktabzug sanktioniert worden. Das DFB-Pokal-Traumlos Borussia Dortmund (0:3) spülte dann plötzlich nochmals frisches Geld in die klammen Kassen. Auf den letzten Drücker wurde ein komplett neuer Kader auf die Beine gestellt. Aktuell rangieren die „Schlick-Towner“ auf dem viertletzten Rang. Der drittletzte VfR Neumünster ist punktgleich, besitzt aber ein um vier Treffer schlechteres Torverhältnis. Allerdings muss der SVW am 33. Spieltag noch in Schleswig-Holstein antreten. Selbst bei einer Verhinderung des Abstiegs droht der Abstieg. Den soll der Norddeutsche Fußballverband für die FIFA wegen des Falls „Sargazazu“ per Zwangsabstieg vollstrecken. Zivilgerichtlich wurde die Klage der Wilhelmshavener vom Landgericht Bremen in erster Instanz abgewiesen. Der Club will seine Rechtsmittel aber voll ausschöpfen. Der junge SVW-Coach Farat Toku hatte zudem mit weiteren unschönen Randerscheinungen zu kämpfen. Ein regulärer Trainingsbetrieb war phasenweise unmöglich. Als Spielergehälter nicht pünktlich gezahlt wurden, war plötzlich fast der gesamte Kader krankgeschrieben. Das Ansehen des Vereins in der Jadestadt ist mies. Viele Fußballanhänger wünschen sich einen Neustart in der Landesliga. Zuletzt beim 1:2 in Havelse verpasste das Toku-Team einen Achtungserfolg. Davor gab es in Oldenburg eine 1:4-Niederlage. Im Schnitt traf Wilhelmshaven pro Spiel exakt einmal. Mit zwölf Unentschieden sind die Jadekicker die Remiskönige der Liga.

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