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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC reist nur mit Kleinbus zum Derby

24.10.2014

Cloppenburg /Oldenburg Derbyzeit in der Fußball-Regionalliga: An diesem Sonntag muss der auf dem ersten Abstiegsplatz rangierende BV Cloppenburg beim einst übermächtigen VfB Oldenburg ran. Das Duell im Marschweg-Stadion beginnt um 14 Uhr.

„Auch wenn sie selber einige Personalsorgen haben. Oldenburg ist klarer Favorit“, gibt es für Cloppenburgs Trainer Jörg-Uwe Klütz eine klare Rollenverteilung. Denn an der Seite von „Stand-by-Ersatzkeeper“ Stefan Tilling wird mit Nachwuchsstürmer „Jojo“ Bruns nur ein Spieler des Viertligakaders auf der Bank sitzen. Wäre er nicht durch eine Knieverletzung gehandicapt, Klütz würde sich an alter Wirkungsstätte wohl selber auf dem Spielberichtsbogen eintragen. Denn Kapitän Christian Willen fällt neben zahlreichen Langzeitverletzten erneut aus. „Es geht noch nicht“, ärgert sich Klütz, der mit dem gelb-gesperrten David Niemeyer den zweiten Innenverteidiger ersetzen muss.

„Keine Ahnung, wie wir das Problem lösen. Aber bis zum Anstoß wird uns etwas einfallen“, so Klütz. Mittelfeldspieler Michael Abramczyk wird in die Elf rutschen, die zuletzt dank eines Kraftakts im zweiten Durchgang Norderstedt mit 2:1 bezwang. Gut vorstellbar ist, dass ,Klützer’ und sein Trainerpartner Mario Neumann Sechser Gerrit Thomes hinten einbauen wird. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass der BVC tief in die Trickkiste greift, auf ein System mit einer Spitze umstellt und seinen wuchtigen Torjäger Andreas Gerdes-Wurpts in die Abwehr-Viererkette beordert. Dort könnte „AGW“ als Prellbock gegen Oldenburgs ebenfalls bulligen Torjäger Pierre Merkel fungieren.

Auf jeden Fall stehen die Oldenburger ebenfalls mächtig unter Druck. „Wir dürfen nicht in Rückstand geraten. Dann wird der VfB vielleicht nervös und macht Fehler. Daher will ich sehen, dass jeder von uns 90 Minuten oder länger Gras frisst“, fordert Klütz. In der Vorsaison verlor der BVC nach einer 2:5-Heimpleite an der Hunte in letzter Sekunde mit 0:1. Davor war der Platz am Marschweg so etwas wie das BVC-Wohnzimmer gewesen. Dass dem VfB beizukommen ist, bewies das Klütz-Team im Pokal, als zweimal ein Rückstand wettgemacht wurde, ehe das Elfmeterschießen verloren ging. Neben der Revanchelust sorgt die Tabelle für größte Motivation: Mit einem Sieg würde der BVC am VfB vorbeiziehen.

VfB Oldenburg hinkt Erwartungen weit hinterher – Hoffen auf DFB-Pokalticket

Den guten dritten Rang der Vorsaison zu verteidigen – dieses Ziel kann sich der Ex-Zweitligist VfB Oldenburg nach gut einem Drittel der Saison abschminken. Mit vier Dreiern, drei Unentschieden und sechs Niederlagen rangieren die Huntestädter auf einem enttäuschenden elften Platz. Vor allem im ungeliebten Marschweg-Stadion lief kaum etwas zusammen. Mit dem knappen 1:0 über Aufsteiger Lüneburg gelang erst ein Heimerfolg. Beim 3:3 gegen FT Braunschweig wurde gar eine komfortable 3:0-Führung noch verspielt. Im Sommer verließ der beliebte Erfolgscoach Alexander Nouri die „Blauen“ quasi über Nacht Richtung Werder Bremen. Sein Nachfolger kam aus Bremen. Kristian Arambasic, der mit dem Bremen-Ligisten SG Aumund-Vegesack die erste DFB-Pokalrunde erreichte und durch seine Kabinenansprache in der Partie gegen Bundesligist Hoffenheim bundesweit Aufsehen erregte, wurde an den Marschweg gelotst. Mit einem Drei-Jahresplan will der im Hauptjob mit reduzierter Stundenzahl als Lehrer tätige Ex-JuniorenBundesligaspieler in die Dritte Liga. Im Sommer wirbelte Arambasic Oldenburgs Kader wild durcheinander. 16 Neue, darunter aus Cloppenburg Moritz Steidten und Paul Kosenkow, kamen, zwölf Spieler verließen den Club. Da nach oben kaum noch etwas gehen dürfte, ruhen die Hoffnungen auf dem Pokal. Durch ein 4:0 beim Landesligisten Vahdet Braunschweig erreichte der VfB das Halbfinale. Ein Sieg fehlt noch, um das DFB-Pokalticket zu lösen. Spitze sind die Oldenburger in der Zuschauertabelle. Über 1800 Zuschauer pilgerten im Schnitt ins Marschweg-Stadion. Als bester Torschütze sticht der vom Halleschen FC geholte Ex-Braunschweiger Pierre Merkel mit sechs Treffern heraus. Zu allem Überfluss kämpft der VfB mit einer Verletztenmisere. Mit Moritz Steidten und Thorsten Tönnies fallen zwei Allrounder länger aus. Mit Mansur Faqiryar und Jannik Zohrabian stehen beide Torhüter nicht zur Verfügung. Daher wird Torwarttrainer Christian Gropius zwischen den Pfosten stehen.

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