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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauenfußball: BVC soll nach Glückssieg Spielfreude zeigen

09.03.2012

CLOPPENBURG Nach einer Halbzeit unter aller Kanone geht’s zur Schießbude der Liga: Die Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg gehen am Sonntag nach dem zumindest in Hälfte zwei enttäuschenden Heimspiel gegen den Magdeburger FFC (2:1) erneut als klarer Favorit ins Spiel. Sie treten um 14 Uhr beim abgeschlagenen Schlusslicht Mellendorfer TV an. Der hat nur eines von 13 Spielen gewonnen und schon 72 Tore kassiert – also mehr als fünf pro Spiel. „Eines ist klar“, sagt Trainerin Tanja Schulte, deren Team das Hinspiel 7:1 gewonnen hat. „Alles andere als ein Sieg wäre eine große Enttäuschung für uns.“

Kampf um Aufstieg

Allerdings müsse sich ihre Mannschaft schon steigern, um die wichtigen Punkte im Kampf um den Aufstieg einzufahren. „Im Spiel gegen Magdeburg haben wir eine katastrophale zweite Halbzeit gespielt und am Ende wirklich glücklich gewonnen. Vor allem unser Spielaufbau und unsere Chancenverwertung sind verbesserungswürdig“, sagt die 36-Jährige.

Besonders im Zentrum habe der BVC nicht gut ausgesehen, was wohl zur Folge haben dürfte, dass die Cloppenburgerinnen nicht wieder mit einer klassischen Zehn auflaufen werden. Was nicht heiße, dass Jasmin Eder aus der Mannschaft fliege. „Wir werden einiges ändern, aber eher im taktischen als im personellen Bereich“, kündigt Schulte an. „Schließlich haben sich die Spielerinnen, die in der Partie gegen Magdeburg eingewechselt worden sind, auch nicht gerade aufgedrängt.“

Einziger Sieg gegen Jena

Wichtig sei vor allem, dass die Spielerinnen „öfter mal die Positionen tauschen und sich im Aufbauspiel nicht so viele Fehlpässe erlauben“. Flexibilität und Spielfreude seien gegen defensiv eingestellte Gegner gefragt. Und dass der Aufsteiger aus der Region Hannover sein Heil in der Flucht nach vorne sucht, ist nach den Erlebnissen in dieser Saison nun wirklich nicht zu erwarten. Die hatte für die Mellendorfer am vierten Spieltag (siehe Grafik) ihren Höhepunkt, als der MTV zu Hause den bisher einzigen Sieg feierte (2:1 USV Jena II). Allerdings folgte auf den Höhepunkt schon am nächsten Spieltag der Tiefpunkt der bisherigen Saison. Mit 1:15 musste sich der MTV Turbine Potsdam II geschlagen geben.

Kirchberger zurück

Schulte, die wieder auf Virginia Kirchberger bauen kann, aber noch auf Verena Aschauer (Trainingsrückstand) und Birgit Niemeyer (beruflich verhindert) verzichten muss, würde schon ein Sieg mit einem Tor Vorsprung reichen. Wichtig ist nur, dass der Tabellendritte überhaupt gewinnt. Schließlich ist zu erwarten, dass der FSV Gütersloh am Sonntag Federn lässt. Der belegt den zweiten Platz hinter Potsdam II – das nicht aufsteigen darf, und um 11 Uhr in Westfalen vorstellig wird.

Kein Wunder, dass Schulte darauf spekuliert, den Rückstand auf zwei Punkte verkürzen zu können. „Wir wissen aber auch, dass das ganz anders laufen kann“, sagt die Trainerin. Schließlich kann man auch von der Schießbude der Liga einen Schuss vor den Bug bekommen. . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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