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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Oberliga: BVC spielt die Karte „Goslar“

15.04.2017

Cloppenburg Die Prozesse – welcher Art auch immer – benötigen beim Fußball-Oberligisten BV Cloppenburg regelmäßig mehr Zeit als für gewöhnlich. Bei der Regelung der Nachfolge von Chef-Trainer Steffen Bury, von dem sich der Club am vergangenen Dienstag getrennt hatte, lief allerdings plötzlich alles ganz schnell. Seit dem heutigen Sonnabend versucht kein geringerer als Jörg Goslar sein Glück bei den Soestestädtern auf der Trainerbank.

Der 53-jährige Fußball-Lehrer war erst Mitte März beim Nordost-Regionalligisten Berliner AK, den er aus dem unteren Mittelfeld in die Spitzengruppe geführt hatte, ausgestiegen. „Wir haben nach der Trennung von Steffen Bury den Markt sondiert und sind dabei sofort auf Jörg Goslar gestoßen“, erklärte BVC-Vizepräsident Markus Weigel. „Er war unser Wunschkandidat“, ergänzte Cloppenburgs Sportlicher Leiter Sebastian Schütte.

Eingefädelt hat den Coup mit dem Ex-Coach dem Vernehmen nach Aufsichtsratsboss Prof. Dr. Joachim Schrader. Der Mediziner gilt seit Jahr und Tag als Fan von Goslars Trainingsmethodik und dessen Taktikverständnis. Der zu aktiven Zeiten als erbarmungsloser Abwehrspieler gefürchtete „Speedy“ Goslar gilt in der Branche als „harter Hund“ und hat zunächst bis zum Saisonende an der Friesoyther Straße unterschrieben.

Von Anfang 2006 bis zum Februar 2008 hatte Goslar nach seiner Zeit bei Hannover 96 II den BVC bereits betreut und mit dem Gewinn des Niedersachsen-Pokals in den DFB-Pokal geführt. Als er mit wichtigen Sponsoren auf Konfrontationskurs geriet, wurde er auf in der Regionalliga- Qualifikationsserie durch seinen damaligen Co-Trainer Jörg-Uwe Klütz ersetzt.

„Ich möchte meinem früheren Verein in dieser schwierigen Situation gerne helfen“, erklärte Goslar zu seinem zweiten Engagement bei den Soestestädtern. Christian Willen und Co-Trainer Stefan Tilling, der ab sofort einer der wichtigsten Ansprechpartner für Goslar sein dürfte, spielten bereits unter seiner Regie.

Beginnend mit dem Heimspiel am Ostermontag (15 Uhr) gegen den schon vier Punkte mehr aufweisenden Zwölften FT Braunschweig beginnt Goslars Rettungsmission. Vor dem Anstoß wird der Hannoveraner an diesem Sonntag das Abschlusstraining leiten.

Um noch auf die magische Marke von 40 Punkten zu kommen, müsste der BVC alle sechs noch zu absolvierenden Partien für sich entscheiden. Das wäre ein Husarenritt. Immerhin startete Goslar beim Berliner AK mit sieben Dreiern am Stück. Und der BVC duelliert sich ausnahmslos noch mit direkten Keller-Konkurrenten. Endspiele gab’s schon vorher. Jetzt kommen die Schicksalspiele.

Sollte Goslar seine Rettungsmission erfolgreich beenden, scheint ein Verbleib nicht ausgeschlossen. Allerdings müssten dem ehrgeizigen Profi-Coach dann Perspektiven aufgezeigt werden.

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