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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC will beim Spitzenteam Höchstleistung bringen

27.03.2015

Cloppenburg /Berlin „Die Bahn kommt“, hieß es einst. Für die Fußballerinnen des 1. FC Lübars gilt allerdings: „Die Bahn kommt nicht mehr.“ Und zwar mit wichtigem Sponsorengeld herüber. Dass sie demnächst ohne die Unterstützung der Deutschen Bahn auskommen müssen, ist ein Grund für die traurige Lage der Berlinerinnen. Sie sind Tabellenerster der zweiten Bundesliga, haben sechs Punkte Vorsprung und doch keine Chance auf den Aufstieg. Die fehlenden professionellen Bedingungen – so hat zudem Partner Hertha BSC seinen Abschied zur Saison 16/17 angekündigt – machen den Sportlerinnen einen Strich durch die Rechnung. Und so ergeht es ihnen ein wenig wie dem nächsten Gegner: Der BV Cloppenburg, der ebenfalls gerne aufgestiegen wäre, ist am Sonntag in der Hauptstadt zu Gast (11 Uhr).

„Es ist schon schade, wenn ein Verein sportlich die Möglichkeit hat, aufzusteigen, es dann aber aus finanziellen Gründen nicht kann“, sagt BVC-Trainerin Tanja Schulte. „Ich hätte gerne unter anderen Umständen gegen Lübars gespielt. Als es dem SV Meppen vor zwei Jahren ähnlich erging, war bei ihm doch etwas die Luft raus.“

Der BVC musste seine Ambitionen aufgrund eines zu kleinen Kaders wesentlich früher begraben als der 1. FC. Den Tabellensiebten des Trainergespanns Schulte/Luc Diamesso trennen 16 Zähler von den Hauptstädterinnen. Und auch der Zweite SV Meppen ist zehn Punkte enteilt.

Dass die Cloppenburgerinnen, wenn sie komplett oder fast vollständig sind, die Topteams ärgern können, haben sie allerdings gerade erst gezeigt. Obwohl er bei Turbine Potsdam II nach Spielanteilen und Chancen das unterlegene Team war, setzte sich der BVC vor knapp einer Woche in Brandenburg 2:1 durch.

Zudem hatte der BVC im Hinspiel durchaus auf Augenhöhe der Berlinerinnen agiert: Fehlende Cleverness einer ersatzgeschwächten Cloppenburger Mannschaft war schließlich ausschlaggebend dafür, dass sich Lübars 2:0 durchsetzte. „In dem Spiel hatten wir große personelle Probleme. Das wird diesmal eine ganz andere Partie, weil alle unsere Spielerinnen fit sind“, sagt Schulte, die noch freiwillig auf ihre erste Torhüterin Dominika Wylezek verzichten wird, weil sie nach ihrer Schulterverletzung langsam wieder herangeführt werden soll.

Und ein Risiko einzugehen, verbietet sich angesichts der aktuellen Aussichten des BVC. „Einen, maximal zwei Plätze können wir noch gutmachen“, vermutet Schulte. Kein Wunder, dass da die neue Saison schon in den Blickpunkt rückt. Die Gespräche mit den Spielerinnen des aktuellen Kaders verlaufen zumindest schon einmal positiv.

So sehr die Zukunft zurzeit Thema beim BVC ist, am Sonntag wird er auch noch einmal mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Eine der besten und torgefährlichsten Berliner Spielerinnen ist zurzeit Aylin Yaren, die bis zum Sommer in Cloppenburg aktiv war. Ohne die Hilfe der Deutschen Bahn ist aber auch für die hervorragende Technikerin der Zug Richtung Bundesliga abgefahren . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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