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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BVC will im Duell mit Vorjahresmeister Vorsprung halten

18.03.2016

Cloppenburg Höhen und Tiefen gibt es wohl in jedem Fußballer-Leben reichlich, aber ein so extremes Auf und Ab wie die Spielerinnen des 1. FC Lübars hat in so kurzer Zeit wohl kaum ein Kicker erlebt: Im zurückliegenden Sommer feierten die Berliner Fußballerinnen die Meisterschaft in der zweiten Liga Nord, aber der Verein verzichtete aus wirtschaftlichen Gründen auf den Erstliga-Aufstieg. In dieser Spielzeit verschlimmerte sich die finanzielle Situation des Kooperationspartners von Hertha BSC so sehr, dass auch die Zweitliga-Zugehörigkeit in Gefahr geriet.

Doch das Tal scheint durchschritten zu sein: Am Dienstagmorgen verkündete der 1. FC, dass der Lizenzantrag für die neue Zweitliga-Saison auf dem Weg nach Frankfurt ist. Zudem läuft es zurzeit sportlich hervorragend: Mit Siegen gegen zwei Schwergewichte der Liga, 2:1 beim FSV Gütersloh und 1:0 zu Hause gegen den SV Meppen, kletterten die Berlinerinnen auf Tabellenplatz vier. Zweitliga-Konkurrent BV Cloppenburg ist also gewarnt: Das Team der Trainerin Tanja Schulte stellt sich auf eine schwere Aufgabe an diesem Sonntag ab 11 Uhr im eigenen Stadion ein.

„Das Hinspiel haben wir zwar 2:1 gewonnen, aber das war ein harter Kampf“, erinnert sich Schulte. „Wir hatten auch etwas Glück. Schon deshalb wissen wir, wie stark Lübars ist.“ Zwar hat der Gegner in der Winterpause mehrere Leistungsträgerinnen wie Zsofia Racz (zum MSV Duisburg) und die Ex-BVC-Spielerin Aylin Yaren (Wechsel in die Türkei) verloren, aber auch Schulte muss ja mindestens auf eine wichtige Stütze ihres Teams verzichten. Kapitänin Eve Chandraratne (Außenbandriss im Knie) fällt bekanntlich länger aus. Sie dürfte auf der Sechser-Position wieder von Marta Stobba vertreten werden. Aber auch die erkrankte Stürmerin Katarina Kolar könnte fehlen.

Den Lizenzantrag für die zweite Liga hat der BVC wie Lübars eingereicht, zudem noch einen für die erste Liga. „Die elf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter MSV Duisburg sind wohl nicht mehr aufzuholen, die Mannschaft ist in dieser Saison einfach ein Überflieger. Aber es hat in den letzten Jahren so viele Rückzüge gegeben, da wollen wir einfach für alle Eventualitäten gerüstet sein“, sagt die 40-jährige Trainerin, die schon deshalb den zweiten Platz festigen will. Immerhin sechs Punkte Vorsprung haben die Cloppenburgerinnen auf den Tabellendritten Herforder SV.

Den Lizenzantrag für die erste Liga sieht Schulte als starkes Zeichen des Vereins. Der muss nun aber auch aufpassen, dass ihm nicht die Spielerinnen „abhanden“ kommen. Jalila Dalaf, Janine Angrick, Carole da Silva Costa und noch einige mehr stehen auf den Wunschzetteln ambitionierter Clubs. Wenn der BVC im nächsten Jahr angreifen will, wäre ein Auseinanderbrechen der eingespielten Einheit fatal. Die hat immerhin elf von 15 Partien der laufenden Spielzeit gewonnen und könnte sich – noch etwas verstärkt – in der neuen Saison ganz nach vorne spielen.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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