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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

„Diese Grabenkämpfe schaden dem Club“

20.12.2018

Cappeln /Cloppenburg Leise rieselt bekanntlich der Schnee, doch beim Fußball-Oberligisten BV Cloppenburg knistert es auch in der Vorweihnachtszeit mächtig im Gebälk. Zuerst gab Olaf Blancke, der zusammen mit Torsten Bünger die Mannschaft trainiert hatte, vor Kurzem seinen Weggang in der Winterpause zu Atlas Delmenhorst bekannt.

Nun ließ BVC-Sponsor Peter Kenkel durchblicken, dass es im neuen Jahr kein Hallenturnier sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen um den „pk-Cup“ geben wird. „Es fehle da einfach an Planungssicherheit, und im Moment gäbe es auch ganz andere Baustellen“, so der „Turnier-Macher“ und Namensgeber Kenkel auf Nachfrage der NWZ.

Zur Diskussion stehe aber, ein Turnier im Sommer als Freiluftveranstaltung im Stadion durchzuziehen, so Kenkel. „Vielleicht ist es auch ratsamer, das Turnier nach draußen zu verlegen. Das wäre auch angesichts des hundertjährigen Vereinsjubiläums eine gute Sache“, findet Kenkel.

Keinerlei Verständnis zeigte er für die vielen Turbulenzen im Club in den letzten Monaten. Dies sei auch ein Schlag ins Gesicht für die vielen ehrenamtlichen Helfer des Clubs. „Diese ganzen Grabenkämpfe schaden dem Verein“, sagt Kenkel. Den Weggang von Blancke zu Delmenhorst findet er höchst bedauerlich. „Olaf und Torsten waren das ideale Trainergespann. Auch von der menschlichen Seite her ist Olafs Wechsel ein herber Verlust“, meint Kenkel.

Da es beim BV Cloppenburg Ende Januar 2019 eine Mitgliederversammlung mit Neuwahlen geben soll, schwirrt auch wieder der Name Kenkel als eine mögliche Option für einen Vorstandsposten herum. In Kenkel hatten viele Mitglieder und Fans bereits bei der letzten Jahreshauptversammlung im April ihre Hoffnungen gesetzt. Seinerzeit musste Kenkel aber aus gesundheitlichen Gründen passen.

Kenkel selbst sieht sich derzeit nicht als ein Kandidat für einen Posten in einem neugewählten BVC-Vorstand. Dies hat jedoch einen ganz bestimmten Grund. „Solange es die Grabenkämpfe im Verein gibt, wird es einen Peter Kenkel in einer offiziellen Vereinsfunktion nicht geben“, sagt er. Kenkel betonte jedoch, dass er weiter nah am Verein dran sei und bei vielen Gesprächen im Hintergrund mitwirke.

Zur angespannten Finanzlage des Clubs wollte sich Kenkel nicht großartig äußern. „Über die Finanzen des Clubs wurde schon immer viel geredet. Man muss es halt richtig anpacken und nicht immer dieses ganze Gerede“, so Kenkel, der den eingeschlagenen Kurs des einstigen Notvorstandes Yilmaz Mutlu als einen Schritt in die richtige Richtung empfand. „In so einer Situation muss man halt unpopuläre Maßnahmen treffen, und an vielen Stellen die Hebel ansetzen. Dass man es damit nicht jedem recht machen kann, ist halt so. Aber in so einer Situation geht es um den Verein. Da müssen dann alle an einem Strang ziehen und nicht gegeneinander arbeiten.“

Klartext sprach Kenkel auch bezüglich seines Sponsorings über die Namensrechte des Stadions an der Friesoyther Straße, welches den Namen seiner Firma trägt. Diese Namensrechte laufen allerdings zum Sommer 2019 aus. Ob Kenkel sein Engagement verlängern wird, ließ er offen: „Ich mache es auch von den Neuwahlen im Januar abhängig und von den weiteren Entwicklungen im Club.“

So oder so: Kenkel würde es begrüßen, wenn der BVC die Kurve bekommt. „Das würde mich riesig freuen für diejenigen, denen der Verein am Herzen liegt. Auch für die Stadt Cloppenburg wäre es wichtig, dass der Verein wieder in ruhiges Fahrwasser gerät“, sagte Kenkel.

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