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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Volleyball: VfL Löningen behält seine weiße Weste

19.12.2018

Cappeln /Löningen Volleyball, Verbandsliga 1 (Frauen): SV Cappeln - Oldenburger TB II 3:2 107:101 (25:21, 22:25, 20:25, 25:21, 15:9). SV Cappeln - Raspo Lathen 0:3 41:75 (13:25, 18:25, 10:25). Mit nur zwei Punkten aus zwei Heimspielen beendet der SVC die Hinrunde. Damit ist Cappeln noch gut bedient, verließen dem stark aufspielenden Oldenburger Turnerbund II am Ende die Kräfte, während danach gegen den Rivalen aus dem Emsland nichts zu holen war.

Zwar musste Cappeln zwei Urlauberinnen (Karo Meyer und Tanja Jansen) ersetzen, doch der Kader ist eigentlich groß genug, diese Ausfälle zu kompensieren. Aber während der Trainingswoche plagten sich Spielerinnen mit Krankheiten herum, so dass Trainer Ludger Ostermann sich zum Spielsystemwechsel gezwungen sah. „Das soll keine Entschuldigung sein. Unsere beiden Gegner waren bärenstark. Der Tabellenvorletzte aus Oldenburg macht ausgerechnet gegen uns sein bestes Saison spiel“, sagte Ostermann.

Cappeln begann gut gegen den OTB II. Melanie Spark und Judith Thierbach sorgten mit guten Angaben für ein 14:3, ehe die Gast acht Angaben in Folge verwertete und Cappelns Hauptbaustellen entlarvte: die Annahme und der Block. Aber nach dem 16:15 sicherte eine starke Katharina Ostermann mit kernigen Angriffsbällen und einem guten Aufschlagspiel dem SVC Satz eins mit 25:21.

Danach tauchte ein weiteres Problem auf: Cappelns Angriff bekam den Ball nicht „tot“. Oldenburg hatte immer wieder eine Hand am Ball und glich mit einem 25:22 aus. Das Dilemma setzte sich in Satz drei fort: die Eigenfehlerquote gerade im Aufschlagspiel nahm zu, unnötige Fehler in der Feldabwehr und überhastete Angriffe führten zum 21:25. Im vierten Abschnitt Satz zeigte sich Cappeln konzentrierter. Über Außen punktete Christina Schumacher nach Belieben. Der SVC führte 20:15, doch Zuspielerin Veronika Möller musste wegen Atemproblemen passen. Anna Lübbe übernahm, hatte zuletzt aber kaum trainieren können. „Anna hat das Beste daraus gemacht, besondere Angriffskombinationen waren aber nicht möglich“, sagte Ostermann, dessen Alternativen ja im Urlaub weilten. Nach zwei bis drei Bällen war Lübbe drin in der Partie und mit 25:20 der Ausgleich perfekt.

Cappeln startete gut in den Tiebreak dank Katharina Ostermanns Aufschlägen (6:0). Aber Oldenburg konterte mit einer Aufschlagserie und führte 9:8. Doch dann setzte Hannah Thunert mit taktischen Aufschlägen den Schlusspunkt und sicherte mit dem 15:9 dem SVC zumindest zwei Punkte.

Im zweiten Spiel gegen den alten Landesligarivalen aus der Saison 2016/17, als man sich um den Titel „schlug“ mit dem besseren Ende für den SV Cappeln, war von damaliger Spannung nichts zu sehen. „Wir kamen überhaupt nicht in den Angriff rein, der Block hatte kaum Zugriff, ließ sich immer wieder anschlagen oder wurde passiert. Zudem war die Eigenfehlerquote erschreckend hoch. Viel zu früh wurde ein hohes Risiko im Aufschlagspiel eingegangen“, sagt Ostermann. Nur 41 Punkten in drei Sätzen sprechen eine deutliche Sprache. Nur gut, dass an diesem Samstag zum Jahresabschluss beim Tabellenführer Emlichheim die Urlauber wieder an Bord sind, allerdings fehlt Thunert.

Landesliga 1 (Frauen): SV Wietmarschen II - VfL Löningen 0:3 66:75 (21:25, 22:25 23:25). Im Spitzenspiel konnte Wietmarschen aus dem Vollen schöpfen und hatte sogar eine Akteurin zu viel, die nicht in den Spielberichtsbogen eingetragen werden konnte. Davon träumt der VfL, der aber Anne Hölzen wieder einsetzen konnte.

Der SV hatte sich sehr gut auf Löningen eingestellt und hat mit sehr guter Blockarbeit versucht, vor allem Marian Mischo und Maria Büter aus dem Spiel zu nehmen. Im ersten Satz konnten diese sich zwar noch ordentlich durchsetzen, aber schnell war zu merken, dass der VfL sein Spiel umstellen musste. Insa Cassellius wurde vermehrt von ihrer Schwester Alina eingesetzt, was Wietmarschen vor Probleme stellte. Auch die Mittelangreifer Alena Espelage und Nicole Herding machten ihre Sache sehr gut.

Bis auf eine Schwächephase im zweiten Satz, als Löningen schon 2:8 zurücklag, spielte der VfL hervorragend. Das ganze Team überzeugte mit Dynamik und Kampfgeist. „Zehn Siege aus zehn Spielen in der Landesliga ist echt überwältigend, wenn man das Verletzungspech berücksichtigt“, sagte Trainer Torsten Eck, der seit vier Spielen quasi ohne Wechselmöglichkeit auskommen muss.

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