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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Christian Alfers krönt seine starke Bilanz

24.12.2015

Cloppenburg Von wegen aller Anfang ist schwer: Die Fahrer des MSC Autocross Cloppenburg haben gleich in ihrer ersten Serie gezeigt, dass sie mithalten können. Dabei mutierte Christian Alfers, der zusammen mit Lothar Koopmann das interne Team „ALKO“ bildet, zum Shootingstar.

Alfers wurde Erster in der Klasse 6 (Spezialtourenwagen über 1800 ccm) im Ranking des Nordwestdeutschen Autocross Verbandes (NWDAV). Wenn Koopmann beruflich nicht so viel um die Ohren gehabt hätte, hätte er wie Alfers auch für reichlich Furore sorgen können. Wegen beruflicher Verpflichtungen konnte er nicht an allen Rennen teilnehmen. Auch die anderen Fahrer hinterließen Duftmarken. „Wir können mit unserem Abschneiden absolut zufrieden sein“, sagte Autocross-Clubchef Michael Gentzsch auf Nachfrage der NWZ.

titelkämpfe 2015

Endplatzierungen der jeweiligen Teams des MSC Autocross Cloppenburg

Deutscher Rallye Cross Verband (DRCV): Meisterschaftswertung. Klasse 3 Serientourenwagen über 1800 ccm (serienmäßiger Hubraum): Platz drei, Team „Die Michels“ mit 42 Punkten. Klasse 6 Supertourenwagen über 1600 ccm: Platz vier, Team „ALKO“ mit 31 Punkten; Platz sechs, LA-Team mit 23 Punkten. Nordwestdeutscher Autocrossverband (NWDAV): Meisterschaftswertung. Klasse 2 Serientourenwagen bis 1800 ccm: Platz 14, Team „Meisterjägerin“ mit drei Punkten. Klasse 3 Serientourenwagen über 1400 ccm: Platz sieben, Team „Die Michels“ mit elf Punkten. Klasse 5 Supertourenwagen: Platz fünf, LA-Team mit 23 Punkten. Klasse 6 Spezialtourenwagen über 1800 ccm: Platz eins, Team „ALKO“ mit 42 Punkten. Klasse 13 Ladyklasse alle Tourenwagen der Klassen 1 bis 6): Platz zehn, Team „Meisterjägerin“ mit sieben Punkten. Endlauf der Serientourenwagen: Platz 17, Team „Meisterjägerin“ mit zwei Punkten. Endlauf der Spezial- und Supertourenwagen: Platz zwei, Team „ALKO“ mit 28 Punkten. Mannschaftswertung: Platz acht, MSC-Autocross Cloppenburg mit 68 Punkten. Das MSC-Team in der Übersicht: Christian Alfers/Lothar Koopmann (Klasse 6), Gerold Leckelt (Klasse 6), Ralph und Stefan Macke (Klasse 5/6), Philipp Gentzsch/Lukas Plaspohl (Langstrecke/Klasse 6), Michael Alfers/Michael Gentzsch (Klasse 3), Pascal Dachsel/Michael Tönnies (Klasse 2), Anke Werrelmann/Jana Gentzsch/Helga Gentzsch (Klasse 3/ Frauen), Heike Albers/Sandra Schönig (Klasse 2/Frauen)                    STT

Dass die Autocross-Abteilung gleich so durchstarten würde, war nicht vorherzusehen. Schließlich wurde der Club erst am 5. März diesen Jahres gegründet. Laut einer Infobroschüre des MSC gehören 32 Mitglieder dem Verein an. Der größte Teil davon ist selbst als Fahrer aktiv. Auch Michael Gentzsch setzt sich ans Steuer und drückt das Gaspedal voll durch. „Es macht Spaß, mitzufahren und als Team an solchen Events teilzunehmen“, so Gentzsch. Und gute Platzierungen springen auch dabei heraus. Zusammen mit seinem Teamkollegen Michael Alfers wurde er Dritter in der Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaft (Klasse 3, 1800 ccm).

Die Rennsaison ging von Mai bis Mitte Oktober. Dabei fuhren die MSC-Fahrer und Fahrerinnen nicht nur Meisterschaftsrennen beim NWDAV mit. Auch die Rennen des Deutschen Rallye-Cross-Verbandes standen bei dem Team aus dem Emstekerfelder Industriegebiet ganz oben auf dem Zettel.

Eigener Werkstattwagen

Die Erfolge in der ersten Saison sollen jedenfalls keine Eintagsfliege bleiben. Die Macher und Mitglieder des Clubs sind umtriebig. Einmal die Woche wird an den Autos gewerkelt. Vieles wird in Eigenleistung gemacht. Aus Liebe zum Sport und Spaß an der Freude. Technisches Know-how ist vorhanden. Sportwart Michael Alfers, der Allrounder des MSC, steht allen mit Rat und Tat zur Seite. Er ist ein ganz erfahrener Mann auf dem Gebiet. „Alle bringen ihre Stärken ein, um den Vereinsbetrieb am Laufen zu halten“, so Michael Gentzsch. Erst Mitte Dezember legte sich der Verein einen Werkstattwagen zu, um bei zukünftigen Rennen die Autos noch vor Ort reparieren zu können, falls Schäden auftreten.

Dies könne bei einem Rennen schnell passieren. Denn die Belastung für Mensch und Material ist hoch. Ob Stoßstange oder Motor, wer einmal Rennen gefahren ist, weiß, dass ein gutes Auto die halbe Miete ist.

Autocross-Rennen werden immer beliebter. Dies belegen auch die Zuschauerzahlen. „In Rüthenbrock und Dauborn waren 5000 bis 6000 Zuschauer an der Rennpiste“, erzählt Michael Gentzsch. Der MSC Autocross Cloppenburg schottet sich aber keineswegs ab, sondern freut sich immer über Zuwachs. „Interessierte Leute sind uns immer herzlich willkommen“, meint Gentzsch und verweist auf deren bärenstark gestaltete Club-Homepage, die einen gleich in die Welt des Autocross einführt. Schließlich engagiert sich der Verein stark in der Jugendarbeit, um junge Talente an den Auto-Cross-Sport heranzuführen.

Überall mitmischen

Ziel des Verein ist, in allen Rennklassen vertreten zu sein. Der Verein ist gefragt, schließlich sind auch Fahrerinnen aktiv. So schnupperten in den letzten beiden Rennen des Jahres Jana Gentzsch und Anke Werrelmann in die Ladyklasse und in die Regionalklasse hinein. Auch Philipp Gentzsch und Lukas Plaspohl (Team GP-Racing) verdienten sich ihre ersten Sporen in der Serie.

Gerold Leckelt, einst ein hervorragender Fußballtorhüter, legte bei seinen absolvierten Rennen los, als gäbe es kein Morgen. In „Jacky“-Ickx-Manier zeigte er tolle Rennen. So düste Leckelt in der NWDAV-Endlaufwertung der Spezial- und Supertourenwagen auf den elften Platz. Obwohl er nur zwei von sechs Rennen mitmachen konnte. Von ihm dürfen die MSC-Fans in der neuen Serie noch einiges erwarten. Zwar geht die die Saison erst Anfang Mai 2016 los, doch im Fahrerlager des MSC geht es eifrig zu.

Die neue Saison 2016 will geplant werden. Die Arbeit ebbt nicht ab. Es gibt neue Teamanmeldungen und ab Januar wird die Suche nach Sponsoren intensiviert, berichtet Michael Gentzsch.

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