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Übergang zur B211 weiterhin blockiert
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Übergang zur B211 weiterhin blockiert

NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Cloppenburg als Underdog in der „Heide-Hölle“

09.04.2016

Die erste Partie nach der Osterpause bestreiten an diesem Sonnabend die Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg. Die Soestestädter gastieren bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen. Der Anwurf beim sehr heimstarken und spielstarken Gastgeber ist um 16.30 Uhr in der Halle der Heideschule.

Die HSG steht aktuell mit 27:15-Punkten auf dem vierten Platz. Mit einer Serie von zuletzt 11:1-Zählern hat das Team von Malte Waldow für Aufsehen gesorgt. Im Final Four des Niedersächsischen Handballpokals mussten sich die Schwaneweder vor einer Woche erst im Finale dem Ligaprimus SV Beckdorf geschlagen geben, und das auch lediglich mit vier Toren Differenz.

„Die HSG ist das Team der Stunde“, sagt TVC-Trainer Andreas Roßberg. Es sei eine sehr starke Mannschaft, die sehr ausgeglichen und erfahren sei. „Wir müssen in die Kampfschatulle greifen und das mit einigermaßen Tempo paaren. Wir dürfen uns nicht nur auf das Positionsspiel berufen, denn die körperliche Präsenz der Gäste ist schon beachtlich. Da müssen wir entschlossen gegenhalten.“

Für Roßberg sind die Rollen klar verteilt. „Die HSG ist eindeutig Favorit. Da müssen wir nicht lange drum herum reden“, so der Coach. Hinzu kommt, dass der Gastgeber seine Heimstärke in die Waagschale werfen kann. Denn ähnlich wie die TVC-Halle ist auch die sogenannte „Heide-Hölle“ eine stimmungsvolle Spielstätte. „Da in der Halle ist auch ordentlich Remmidemmi, und es ist schwer dort zu spielen“, stellt TVC-Co-Trainer Torsten Landwehr fest. Aber sein Team kenne das ja vor vollem Haus.

Und er ergänzt: „Die HSG hat mit Ole Harms, dem besten Kreisläufer der Liga, Torhüter Daniel Sommerfeld, Matthias Ruckh und Mirko Ahrens, um nur einige zu nennen, absolute Topleute dabei. Wir können da entspannt in das Spiel gehen, denn der Druck liegt bei der HSG. Aber wir werden ihr das Leben so schwer wie möglich machen.“

Laut dem Cloppenburger Trainer gehen die Gäste gerne über Linksaußen und mit der schnellen Mitte Tempo. Da sei seine Defensive gefordert und besonders die schnelle Rückzugbewegung wichtig. Mit einer eigenen, aufmerksamen Abwehr soll Schwanewede zu Fehlern gezwungen werden. Daraus resultierende Ballgewinne sollen seine Spieler mit Geschwindigkeit nach vorne tragen. „Wir wollen selber das Tempo hochhalten“, ergänzt Roßberg. „Dabei wird das Umschalten von Angriff auf Abwehr und umgekehrt sehr wichtig sein.“ Ebenfalls wird laut Trainer der konzentrierte Abschluss entscheidend sein, denn durch leichtfertig vergebene Bälle unterstützt man unnötig das Tempospiel der Gäste.

Roßberg weiß: „Wenn die HSG in einen Lauf kommt, sind die kaum zu stoppen.“ Diesem gilt es mit engagiertem Gegenhalten die Wirkung und den Spaß zu nehmen. Dabei können die Cloppenburger vermutlich auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Allerdings sind mit Lennart Witt, Christian Schmidt und Nils Buschmann drei Spieler angeschlagen und nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. „Wir wollen ein gutes Spiel zeigen“, macht Roßberg seine Erwartungen deutlich. „Unser größter Feind kann die falsche Einstellung sein. Wir müssen alles geben.“ Er hofft darauf, dass sein Team mit der hundertprozentigen Einstellung in die Partie geht.

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