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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Frauenfußball: Sorgen-Teams wollen für Befreiungsschlag sorgen

22.11.2019

Cloppenburg /Andernach Für den Aufsteiger ging es zuletzt nur noch abwärts, und die Remisköniginnen kommen mit immer nur einem Punkt nicht richtig vorwärts. Keine Frage, im Spiel der zweiten Frauenfußball-Bundesliga zwischen der SG 99 Andernach und dem BV Cloppenburg treffen an diesem Sonntag um 13 Uhr zwei Sorgen-Teams aufeinander. Gastgeber Andernach hat zuletzt viermal in Folge verloren und ist so von Platz fünf auf Rang zehn abgerutscht. Und Gegner BV Cloppenburg ist nach sechs Unentschieden in elf Saisonspielen als Drittletzter punktgleich mit Schlusslicht 1. FC Saarbrücken. Beide brauchen einen Befreiungsschlag, entsprechend verbissen dürfte es in Andernach auf Kunstrasen zugehen.

In Andernach (Rheinland-Pfalz), das aufgrund einer mittelalterlichen Sage auch als Bäcker-Jungen-Stadt bekannt ist, möchte BVC-Coach Sven Thoß seinem großen Ziel deutlich näherkommen. Der 53-Jährige, der die BVC-Spielerinnen bekanntlich wegen ausbleibender Gehaltszahlungen nur noch bis zur Winterpause trainieren wird, will sein Team auf einem Nichtabstiegsplatz übergeben. Die anstehende Auswärtspartie und zwei Heimspiele bleiben ihm, um dieses Ziel zu erreichen. Was auch deshalb nicht leicht werden dürfte, weil die zwei Mannschaften, die punktgleich mit dem BVC noch unter dem Thoß-Team in der Tabelle stehen, also Frankfurt II und Saarbrücken, am Samstag aufeinandertreffen.

Die 1999 durch eine Fusion entstandene Spielgemeinschaft Andernach war stark in die Saison gestartet. Die Bäcker-Mädchen, wie sich die Spielerinnen in Anlehnung an die Sage nennen, sorgten für positive Schlagzeilen. Wobei die Stadt Andernach inzwischen aus traurigem Anlass – in Bezug zum Mord an Dr. Fritz von Weizsäcker – in den bundesweiten Medien vorkommt.

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Die SG könnte nun wieder für ein erfreuliches Medienecho sorgen. Sie ist laut Thoß ein ungewöhnlicher Aufsteiger. „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit einigen Spielerinnen, die früher beim Bundesligisten SC Bad Neuenahr gespielt haben“, sagt Thoß. „Der Gegner ist erfahren und körperlich stark, hat aber Probleme in der Defensive.“

Thoß selbst, der wegen ihrer Doppelbelastung aus Vollzeit-Job und Studium kaum mehr auf Co-Trainerin Kea Eckermann bauen kann, muss derweil um eine seiner Innenverteidigerinnen bangen. Sarah Geerken war unter der Woche krank. Und ob Offensivkraft Nadine Anstatt wieder spielen kann, muss sich auch noch entscheiden. Immerhin war sie am Dienstag wieder im Mannschaftstraining dabei.

Eine Trainingseinheit auf dem Kunstrasen der Sportschule Lastrup stand in dieser Woche zur Vorbereitung auch noch an. Nun ist die Frage, wie sich die Spielerinnen in Andernach anstellen. Also ob sie im Duell mit den Bäcker-Mädchen möglichst viel gebacken kriegen . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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