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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Tollkühne Fahrer liefern sich heiße Duelle

09.04.2018

Cloppenburg Das Team der MSC Cloppenburg Fighters hat beim ersten Rennen des Speedway Team Cups einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Beim Heimrennen am Samstag im Cloppenburger Stadion an der Boschstraße holten sie am Ende mit 35 Punkten den zweiten Platz. Rang eins schnappte sich das von Ex-MSC-Fahrer Tobias Kroner betreute Emsland Speedway Team Dohren mit 41 Punkten. Den dritten Platz holten sich die Neuenknick Hexen (20 Punkte). Vierter wurden die Güstrow Torros mit 16 Zählern.

Die rund 500 Zuschauer erlebten einen spektakulären Renntag, an dem die vielen, fleißigen MSC-Helfer für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Für den Glanz auf der Strecke sorgten die teilnehmenden Fahrer, die eine tolle Werbung für ihren Sport betrieben. Allen voran die Lokalmatadore, die alle Körner heraushauten. Bereits kurz vor dem Rennen war MSC-Präsident Burkhard Timme zur Stippvisite im Cloppenburger Fahrerlager. „Die Fighters sind heiß“, sagte er voller Vorfreude auf den Start.

Und so war es auch. MSC-Teammanager Manfred Bäker hatte folgenden Kader aufgeboten: Rene Deddens, Lukas Fienhage, Mads Hansen, Jonny Wynant sowie Niels-Oliver Wessel und Kevin Lück.

Bereits im ersten Lauf zeigte Jonny Wynant (MSC), dass er nicht aus Jux und Dollerei an den Start gegangen war. Doch als Maximilian Firniß (Neuenknick Hexen) stürzte, kam es zum Abbruch des Rennens und ein Re-Run wurde angesetzt. Dabei fehlte Ben Ernst, der als Abbruchverursacher für die Wiederholung disqualifiziert worden war. Da sich Firniß verletzungsbedingt behandeln ließ, blieben beim Re-Run mit Wynant und Jan Meyer (Team Dohren) nur zwei Fahrer übrig. Wynant fuhr bärenstark und tütete als Sieger die drei Punkte ein.

Auch in den folgenden Läufen wussten die „Fighters“ zu überzeugen. Sie sammelten eifrig Punkte. Somit waren die Cloppenburger nach den ersten vier Läufen punktgleich mit dem favorisierten Team aus Dohren (jeweils zehn Zähler). Auch in den weiteren Läufen gab es packende Duelle zu sehen. Richtig zur Sache ging es vor allem, als die Vollprofis Kai Huckenberg und Kevin Wölbert (beide Team Dohren) in ihren jeweiligen Läufen am Start waren. Sie schienen mit dem Teufel im Bunde zu sein, so sehr rauschten sie in einem teilweise atemberaubenden Tempo über die Bahn. Das Duo war der entscheidende Punktelieferant für das Team Dohren.

Die „Fighters“ punkteten ebenfalls, jedoch hatte Wynant, der auch seinen zweiten Lauf gewann, im weiteren Verlauf des Abends Pech. Einmal streikte der Motor, und ein anderes Mal stürzte er. „Der Motor ist wohl total im Eimer“, sagte Wynant. Doch er zog ein positives Fazit. Es habe ihm viel Spaß gemacht, und fürs erste Teamrennen sei die Leistung gut gewesen, meinte er.

Auch für Wynants Teamkollegen Lukas Fienhage verlief der Tag in Cloppenburg turbulent. Im dritten Lauf holte er zwei Punkte, im siebten Lauf sauste er als Erster ins Ziel, genau wie im zwölften Lauf, als er sich mit Tobias Busch (Güstrow) ein spannendes Duell lieferte. Im 16. Lauf hatte Fienhage allerdings zu viel Tempo in der Kurve aufgenommen und kam ohne Fremdverschulden zu Fall.

Seine Kollegen Mads Hansen und Teamkapitän Rene Deddens waren ebenfalls starke Vertreter des MSC. Deddens krönte seine starke Leistung mit dem Sieg im C-Finallauf, als er die Lücke erspähte und mit einem tollkühnen Manöver am führenden Matthias Bartz vorbeizischte und den Sieg perfekt machte.

Beim B-Finallauf musste derweil der Start wiederholt werden, weil die Fahrer unsauber gestartet waren. Beim Re-Start düste Kai Huckenbeck wie aus der Pistole geschossen nach vorne. Fienhage versuchte noch einmal alles, aber gegen Huckenbeck war kein Kraut gewachsen. Fienhage landete auf Platz zwei. Im letzten Lauf des Abends, dem A-Finale war Hansen für die Hausherren am Start. Hansen erreichte Platz zwei hinter Wölbert.

Bäker, Teammanager der Fighters, lobte seine Mannschaft: „Ich bin überglücklich. Platz zwei ist top.“ Auch Tobias Kroner hatte gutaufgelegte Hausherren gesehen. Cloppenburg sei in der Breite stärker als sein Team gewesen und bis in die Haarspitzen motiviert, meinte er. Vor allem die Leistungen von Jonny Wynant hatten es ihm angetan. Jonny sei ein ganz großes Talent.

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