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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Keine Seite will die Favoritenrolle haben

09.03.2018

Cloppenburg /Barnstorf-Diepholz So ist das eben vor einem Topspiel: Keiner will die Favoritenrolle innehaben. So auch vor dem Duell in der Handball-Oberliga, wenn der Tabellenzweite HSG Barnstorf/Diepholz an diesem Freitag den Rangvierten TV Cloppenburg erwartet (Sporthalle Mühlenkamp in Diepholz, 20 Uhr). HSG-Trainer Dag Rieken: „Cloppenburg sehe ich zwar in der Favoritenrolle, aber etwas anderes als die Revanche für die 23:24-Niederlage aus dem Hinspiel gibt es für uns nicht.“

„Die Chancen stehen 50 zu 50. Diepholz ist für mich Favorit, vor allem nachdem sie beim so heimstarken Neuling TuS Rotenburg gewonnen haben“, rechnet TVC-Coach Barna-Zsolt Akacsos mit einer schweren Aufgabe und einem entsprechend heißen Angriff auf die Erfolgsgeschichte seiner Mannschaft. Um den zehnten Sieg in Folge zu packen – der Erfolg zu Hause gegen die HSG war einer der wenigen Lichtblicke der verkorksten Hinrunde –, müsse im Angriff Tempohandball gespielt und viel Laufarbeit geleistet werden. „Die HSG spielt eine exzellente 3:2:1-Deckung. Wenn wir da den Ball nicht schnell laufen lassen, haben wir keine Chance“, sagt Akacsos. Dennoch sieht er nach den erneut guten Trainingseindrücken – auf die Donnerstag-Einheit wurde allerdings wegen des auf Freitag vorgezogenen Spiels verzichtet –, die Möglichkeit, dem Gegner die letzte Chance auf Meisterschaft und Aufstieg zu nehmen. Denn bei einem TVC-Sieg wäre Cloppenburg bis auf einen Punkt an der HSG dran, die wiederum dann sechs Punkte auf den Spitzenreiter Altjührden aufholen müsste.

Beim Gast wird Christian Schmidt nach zwei Wochen Schonung wegen Schulterproblemen wieder mitwirken. Eventuell muss Lennart Witt wegen Rückenschmerzen aussetzen. Ansonsten steht der Gast in Bestbesetzung bereit, was für Barnstorf/Diepholz nicht zutrifft. Denn Allrounder Martin Golenia und Routinier Tomas Lenkevicius sind ebenso verletzungsbedingt nicht dabei wie Torjäger Kamil Chylinski – im Hinspiel mit sieben Treffern bester Schütze des Spiels. Doch dessen Rolle übernimmt die HSG quasi im Kollektiv, was schon zum Schlüssel des 25:24-Auswärtssieges beim TuS Rotenburg wurde.

„Wir haben dort auch mit kleinem Kader gezeigt, dass es mit Kampf und Leidenschaft funktionieren kann“, sagt Rieken. Eine ähnliche Reaktion darf der TV Cloppenburg erwarten, vor dessen Offensivkraft Rieken aber mächtig Respekt hat. „Schaffen wir es, Cloppenburg unter 25 Gegentoren zu halten, haben wir eine große Chance zu gewinnen“, so Rieken, der wieder auf Linkshänder Jan Linné und Torwart Jakob Kasperlik zurückgreifen kann.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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