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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Sie haben die Faust nicht in der Tasche

06.02.2019

Cloppenburg Wenn der FuS Cloppenburg zum Boxtraining bittet, kann es schon einmal eng werden im Trainingsraum. Für acht der rund 20 Aktiven in der Sporthalle am Cappelner Damm stehen in dieser Woche die drei letzten Trainingseinheiten vor ihrem sprichwörtlich großen Kampf auf dem Programm. Sie treten diesen Samstag ab 18 Uhr zur Endrunde der Bezirksmeisterschaften des Boxverbandes Weser-Ems in der Elite-Klasse in der Sporthalle an der Leharstraße an.

Trainer Wladimir Sterlikow begleitet die Vorbereitungen seiner Schützlinge. „In diesen letzten Einheiten wird vor allem an der Schnelligkeit gearbeitet“, sagt er. „Wichtig ist vor allem auch die Beinarbeit, um beim Kampf in Bewegung zu bleiben. Wer steht, ist ein leichtes Ziel und dominiert nicht, sondern wird vom Gegner dominiert.“

Fast die Hälfte der insgesamt 20 angesetzten Kämpfe finden mit Beteiligung eines Cloppenburger Boxers statt. Drei Titel holten die FuS-Boxer im vergangenen Jahr, in dem der Verein ebenfalls Veranstalter der Endrunde war. „Wenn es diesmal wieder drei Titel gibt, macht der Trainer keinen Stunk“, sagt Wladimir Sterlikow schmunzelnd.

Einen der zu vergebenden Titel will sich sein Sohn Marcel holen. Im letzten Jahr schrammte er in der Altersklasse U-15 bis 76 Kilogramm mit einer 2:3-Punkte-Niederlage nur knapp am Finalsieg vorbei. Das soll ihm gegen Kaya Muhamed von OT Bremen, gegen den er in diesem Jahr in der Altersklasse U-17 bis 80 Kilogramm antritt, nicht mehr passieren. Auch Serkan Esentac will seine Niederlage aus dem Jahr 2018 vergessen machen. Er kämpft bei den Männern bis 75 Kilogramm gegen Denis Rosin vom VfB Oldenburg, der in der Meisterschaftsrunde der vergangenen Woche in Norden durch Nichtantritt des Gegners siegte.

Seinen Titel verteidigen will der jüngste Cloppenburger Endrunden-Teilnehmer. Rafail Worster siegte damals 5:0 nach Punkten, in diesem Jahr will er in der Klasse U-15 bis 48 Kilogramm gegen den Delmenhorster Canel Günal noch einmal gewinnen. Und auch Wladislaw Tsol will seinen Sieg vom letzten Jahr wiederholen. Sein Gegner bei den Männern bis 69 Kilogramm, Moh-Ali Vahad (VfB Oldenburg), wird aber wohl etwas dagegen haben.

Wladimir Sterlikow sieht für alle seine Kämpfer gute Chancen in der Endrunde. „Wichtig ist, dass sie sich nicht zu sehr vom Adrenalin leiten lassen und die Kontrolle behalten“, sagt er. Einen Heimvorteil sieht er für seine Boxer weniger. „Das kann auch ein Nachteil sein, weil dieser sie unter Druck setzt“, sagt der Trainer, der im Amateurboxen in seinem Element ist. „Profiboxen ist doch Zirkus“, so Sterlikow. „Dies hier ist der wahre, echte olympische Sport.“

Um den Titel kämpfen wollen am Samstag: Rafail Worster (U-15, A-Klasse, bis 48 kg), Marcel Sterlikow (U-17, A-Klasse, bis 80 kg), Daniel Aydin (U-17, B-Klasse, bis 63 kg), Denez Aydin (U-19, B-Klasse, bis 60 kg), Mohammed Aref Yassini (U-19, B-Klasse, bis 91 kg), Serkan Esentac (Männer, B-Klasse, bis 75 kg), Wladislaw Tsol (Männer, C-Klasse, bis 69 kg) und Oktay Kelik (Männer, B-Klasse, über 91 kg).

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